Sichere Erkennung

Der Feldhase (Lepus europaeus) ist mit 3,5 bis 6 kg deutlich größer als das Wildkaninchen (DJV, stallbedarf24). Seine langen Ohren tragen an der Spitze einen charakteristischen schwarzen Fleck. Die Hinterläufe sind kräftig ausgebildet. In der Sasse liegt er flach gedrückt am Boden, flieht bei Gefahr erst spät mit hoher Beschleunigung und erreicht im Sprint bis zu 80 km/h (stallbedarf24).

Feldhase (Lepus europaeus), sich in der Mulde drückend. Kreis Prignitz, Land Brandenburg, Deutschland
Foto: Accipiter (R. Altenkamp, Berlin) · CC BY-SA 3.0

Brunft und Fortpflanzung

Die Paarungszeit des Feldhasen erstreckt sich von Februar bis Oktober (stallbedarf24, DJV WILD-Bericht). Die Tragzeit beträgt etwa 42 Tage. Häsinnen können mehrmals im Jahr Junge zur Welt bringen. Die neugeborenen Junghasen sind behaarte Nestflüchter, die bereits sehen können und von der Mutter ein- bis zweimal täglich gesäugt werden (stallbedarf24).

Bewegungsablauf bei einem jungen Feldhasen in Kloster Banz.
Foto: J. Patrick Fischer · CC BY-SA 3.0

Lebensweise und Verhalten

Bei Gefahr drückt sich der Feldhase flach in seine Sasse. Wird er aufgescheucht, flüchtet er mit einem Sprint von bis zu 80 km/h und kann Sprünge von bis zu zwei Metern Höhe ausführen (stallbedarf24). Er lebt überwiegend einzelgängerisch und dämmerungs- sowie nachtaktiv.

Kämpfende Feldhasen (Lepus europaeus) auf Spiekeroog
Foto: Stephan Sprinz · CC BY 4.0

Bestandszahlen und Jagdstrecke

Die Bestandsentwicklung des Feldhasen wird durch Lebensraumeigenschaften, Witterung und Beutegreifer beeinflusst (DJV WILD-Bericht). In geeigneten Habitaten können stabile Frühjahrsdichten erreicht werden.

Biologie und Lebensweise

Der Feldhase ist ein Pflanzenfresser mit zeitlebens nachwachsenden Zähnen (DJV). Die Nahrung besteht aus Gräsern, Kräutern, Feldfrüchten sowie im Winter aus Wurzeln, Knospen und Rinde.

Bejagung und Hege

In Deutschland dürfen Feldhasen nach der Bundesjagdzeitenverordnung vom 1. Oktober bis 15. Januar bejagt werden (§ 1 Nr. 7 BJagdZ-VO). In der Schweiz gilt nach Art. 5 Abs. 1 Bst. f JSG eine Schonzeit vom 1. Januar bis 30. September. Die Bejagung erfolgt vor allem im Spätherbst und Winter.

Anatomie und Fährtenbild

Die Sasse ist eine flache Mulde am Boden, in der der Hase ruht (stallbedarf24). Die Fährte zeigt den typischen Hasensprung, bei dem die größeren Hinterläufe vor den kleineren Vorderläufen aufsetzen.

Krankheiten und Fallwild

Bedeutende Erkrankungen des Feldhasen sind die Hasenpest (Tularämie), eine durch Francisella tularensis verursachte Zoonose (AGES), sowie die Myxomatose und EBHS (European Brown Hare Syndrome).

Bestand und Management

Das Niederwildmanagement stützt sich auf die Aufwertung von Lebensräumen (Blühstreifen, Brachen, Grenzlinien) sowie die angepasste Raubwildbejagung.

Jagdpraxis

Die Bejagung erfolgt im Rahmen von Gesellschaftsjagden oder durch die Einzeljagd. Wichtig ist eine verantwortungsvolle Prüfung des Besatzes vor der Freigabe von Abschüssen.

Wildbret

Das Wildbret des Feldhasen ist dunkel, mager und aromatisch. Beim Aufbrechen ist auf Anzeichen von Zoonosen wie Tularämie zu achten (AGES).

Lebensraum und Ansprüche

Der Feldhase besiedelt offene und halboffene Kulturlandschaften, Acker- und Grünlandbereiche sowie Saumbiotope mit guter Einsehbarkeit und Deckung.

Schutz und rechtlicher Rahmen

In der FFH-Richtlinie ist der Feldhase in Anhang V aufgeführt. Schonzeiten und jagdliche Nutzungsbeschränkungen sichern den Bestand in Abhängigkeit vom regionalen Zuwachs.

Lebensraummanagement

Förderlich für Feldhasen sind strukturreiche Agrarlandschaften mit ganzjährig verfügbarer Äsung und Deckung sowie das Belassen von Altgrasstreifen.

Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES Nicht CITES / Berner Konv. Anh. III · EU Nicht gelistet

Artenschutz & Handelsstatus: Feldhase

Status: Jagdbar nach Berner Konvention Anhang III / Nicht CITES-reguliert. Der Feldhase (Lepus europaeus) unterliegt nicht den CITES-Bestimmungen, ist jedoch in Anhang III der Berner Konvention als geschützte Tierart mit geregelter Nutzung gelistet. Für den grenzüberschreitenden Transport von Trophäen (Hasenbart, Blume, Balg) und Wildbret innerhalb des Schengen-Raums gelten die allgemeinen jagd- und veterinärrechtlichen Vorgaben (Erlegungsnachweis, Einhaltung der Schonzeiten).

Bestimmungen für Ein- & Ausfuhr (Jagdtrophäen):
  • Keine CITES-Genehmigung erforderlich (nicht CITES-gelistet)
  • Gelistet in Anhang III der Berner Konvention
  • Beachtung des nationalen Jagd- und Schonzeitenrechts
  • Veterinärrechtliche Hygienevorschriften beim Transport von Wildbret

Was bei der Einfuhr einer Trophäe zusätzlich zu CITES gilt – TRACES NT, Veterinärbescheinigung, Zoll –, steht im Leitfaden zum Trophäenimport.

Alters- und Kategorieansprache

Merkmale zur Altersbeurteilung vor und nach dem Schuss (Gebissentwicklung, Trophäenmorphologie, Habitus und Klassen).

Ansprachemerkmale & Kriterien

Die Altersbeurteilung erlegter Hasen stützt sich auf äußere Merkmale wie das Stroh'sche Zeichen (eine Epiphysenverdickung an der Elle bei Junghasen) sowie Mauser- und Gewichtsmerkmale.

Gebissentwicklung & Zahnabschliff

Die Zähne des Feldhasen wachsen lebenslang nach (DJV). Ein Zahnabschliff nach Lebensjahren ist daher nicht bestimmbar.

Altersklassen & Klassifizierung

Diesjährige Junghasen weisen typischerweise ein tastbares Stroh'sches Zeichen auf. Bei Althasen ist die Epiphysenfuge verknöchert.

Vergleichbare & verwandte Wildarten

Ökologische und jagdpraktische Einordnung innerhalb der Gruppe Hasenartige (Lagomorpha / Leporidae).

Der Feldhase (Lepus europaeus) unterscheidet sich von seinen nächsten heimischen Verwandten, dem Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) und dem Schneehasen (Lepus timidus), durch fundamentale biologische, morphologische und ökologische Merkmale: 1. Körperbau & Proportionen: Der Feldhase ist mit 3,0 bis 5,5 kg deutlich größer und langläufiger als das Wildkaninchen (1,2 bis 2,2 kg). Seine Löffel sind mit 11–14 cm länger als der Kopf und tragen stets schwarze Spitzen; beim Kaninchen sind die Löffel mit 6–8 cm kürzer als der Kopf ohne schwarze Enden. Der Schneehase (bis 3,5 kg) ist gedrungener, hat kürzere Löffel und eine hellgelbe Iris (Feldhase: bernsteinbraun). 2. Fortpflanzung & Nachwuchs: Feldhasen sind strikte Nestflüchter – Junghasen werden oberirdisch in der Sasse voll behaart und mit offenen Augen geboren (Tragzeit ca. 42 Tage). Kaninchen sind Nesthocker – sie werden nackt und blind in unterirdischen Setzröhren geboren (Tragzeit 28–31 Tage). 3. Fluchtverhalten & Sozialstruktur: Der Feldhase lebt als Einzelgänger und ist ein typischer Ausdauerflüchtling (Fluchtgeschwindigkeiten bis 70–80 km/h im weiten Zickzack-Lauf mit Haken). Kaninchen leben in Kolonien mit strenger Rangordnung und flüchten auf kürzestem Weg in den schützenden Bau. 4. Winteranpassung: Der Schneehase wechselt im Hochgebirge zu einem schneeweißen Wintertarnkleid und besitzt stark spreizbare, dicht behaarte Pfoten (Schneeschuh-Effekt). Der Feldhase behält ganzjährig sein ockergraues bis erdbraunes Haarkleid. 5. Trophäe & Brauchtum: Beim Feldhasen gilt die Blume bzw. das Hasenfell und vor allem der Hasenbart (Schnurrhaare) als traditioneller Hutschmuck; Altersansprache erfolgt über das Stroh'sche Zeichen am Vorderlauf.

Verwandte Arten im Atlas:

Verbreitung

Nachgewiesene Vorkommen von Feldhase nach Ländern. Die Karte markiert die Jagdregionen mit Vorkommen, keine Reviergrenzen.

Kartengrundlage: Natural Earth (Public Domain, CC0) · Kartenstand: · Darstellung: JAGDNAVIGATOR
Die Flächen zeigen Verwaltungsgrenzen, keine Reviergrenzen. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.

Verbreitung von Feldhase

Grün: Länder mit Nachweis. Punkte: Jagdregionen mit eigenem Profil.

Chile: Vorkommen nachgewiesen Ukraine: Vorkommen nachgewiesen Litauen: Vorkommen nachgewiesen Uruguay: Vorkommen nachgewiesen Deutschland: Vorkommen nachgewiesen Estland: Vorkommen nachgewiesen Lettland: Vorkommen nachgewiesen Luxemburg: Vorkommen nachgewiesen Belgien: Vorkommen nachgewiesen Georgien: Vorkommen nachgewiesen Nordmazedonien: Vorkommen nachgewiesen Albanien: Vorkommen nachgewiesen Dänemark: Vorkommen nachgewiesen Ungarn: Vorkommen nachgewiesen Slowakei: Vorkommen nachgewiesen Polen: Vorkommen nachgewiesen Griechenland: Vorkommen nachgewiesen Österreich: Vorkommen nachgewiesen Schweiz: Vorkommen nachgewiesen Niederlande: Vorkommen nachgewiesen Montenegro: Vorkommen nachgewiesen Bosnien und Herzegowina: Vorkommen nachgewiesen Australien: Vorkommen nachgewiesen Neuseeland: Vorkommen nachgewiesen Luxemburg: Vorkommen nachgewiesen Liechtenstein: Vorkommen nachgewiesen Burgenland (Österreich) Kärnten (Österreich) Niederösterreich (Österreich) Oberösterreich (Österreich) Salzburg (Österreich) Steiermark (Österreich) Tirol (Österreich) Vorarlberg (Österreich) Aargau (Schweiz) Bern (Schweiz) Basel-Landschaft (Schweiz) Freiburg (Schweiz) Genf (Schweiz) Jura (Schweiz) Luzern (Schweiz) Neuenburg (Schweiz) Schaffhausen (Schweiz) Solothurn (Schweiz) Thurgau (Schweiz) Waadt (Schweiz) Zug (Schweiz) Zürich (Schweiz) Brandenburg (Deutschland) Baden-Württemberg (Deutschland) Bayern (Deutschland) Hessen (Deutschland) Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland) Niedersachsen (Deutschland) Nordrhein-Westfalen (Deutschland) Rheinland-Pfalz (Deutschland) Schleswig-Holstein (Deutschland) Saarland (Deutschland) Sachsen (Deutschland) Sachsen-Anhalt (Deutschland) Thüringen (Deutschland) Ungarn (Donau-Auen, Gemenc, Zala & Puszta) Polen (Masuren, Pommern & Karpaten-Vorland)
  • Land mit Nachweis
  • Jagdregion mit Profil

Staatsgrenzen: Natural Earth (gemeinfrei) · Darstellung: JAGDNAVIGATOR · Die Grenzen zeigen Staaten, keine Jagdgebiete.

Global Biodiversity Information FacilityGBIF Taxon #7952072

Wissenschaftliche Nachweise & Vorkommen: Feldhase

GBIF Taxon
GBIF-Nachweise von Feldhase (Lepus europaeus) in Europa. Gelbe bis rote Punkte: Dichte wissenschaftlicher Beobachtungen.
Dichte wissenschaftlicher Nachweise
EinzelfundeHohe Dichte

Kartengrundlage: GBIF-Basiskarte, © OpenStreetMap contributors, © OpenMapTiles · Nachweise: GBIF.org, CC0 · Stand: 23. Oktober 2026 · Darstellung: JAGDNAVIGATOR

Bürgerwissenschaften & MonitoringiNaturalist

Bürgerbeobachtungen & Fotobelege: Feldhase

Neben amtlichen Zählungen liefern wissenschaftlich verifizierte Sichtungen (Research Grade) von Jägern, Förstern und Naturbeobachtern Daten zu Ausbreitung, Wechseln und Vorkommen dieser Art in ihrem Verbreitungsgebiet.

Wo diese Art vorkommt

Jagd- und Schonzeiten nach Rechtsraum

Jagdzeiten setzt jedes Bundesland und jeder Kanton selbst fest, oft getrennt nach Wildklasse. Die Tabelle gibt die Zeiten für Feldhase aus 34 Verordnungen wieder. Verbindlich ist die amtliche Fassung, die auf der jeweiligen Rechtsraumseite verlinkt ist.

Jagdzeiten für Feldhase nach Rechtsraum
Rechtsraum Wildklasse Jagdzeit
Burgenland (AT) alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Wien (AT) alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Salzburg (AT) alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Kärnten (AT) alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Niederösterreich (AT) alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Niederösterreich (AT) in Weingärten und in den an Weingärten angrenzenden Grundflächen bis zu einer Tiefe von etwa 200 m sowie in Weingartenrieden 1. Oktober bis 31. Januar
Oberösterreich (AT) alle Klassen 16. Oktober bis 31. Dezember
Steiermark (AT) Bezirke Deutschlandsberg, Feldbach, Fürstenfeld, Graz-Stadt, Graz-Umgebung (außer Frohnleiten), Leibnitz, Radkersburg, Hartberg, Weiz 16. Oktober bis 15. Dezember
Steiermark (AT) übrige Bezirke und Gerichtsbezirk Frohnleiten 1. November bis 31. Dezember
Tirol (AT) Feld- und Alpenhase 1. Oktober bis 15. Januar
Vorarlberg (AT) Feld- und Schneehasen 1. Oktober bis 15. Januar
Basel-Landschaft (CH) Fassung bis rechtlich jagdbar, freiwillig geschont 1. Oktober bis 31. Dezember
Basel-Stadt (CH) Fassung bis rechtlich jagdbar, freiwillig geschont 1. Oktober bis 31. Dezember
Solothurn (CH) alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Luzern (CH) Fassung bis alle Klassen 1. November bis 15. Dezember
St. Gallen (CH) Fassung bis alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Obwalden (CH) Fassung bis alle Klassen 5. Oktober bis 24. Oktober
Bern (CH) Patent B 1. Oktober bis 15. November
Waadt (CH) Fassung bis alle Klassen 5. Oktober bis 16. Oktober
Neuenburg (CH) Fassung bis Patent C, nur 24. und 31. Oktober 2026 24. Oktober bis 31. Oktober
Wallis (CH) Fassung bis Permis B, Dienstag und Samstag 6. Oktober bis 24. Oktober
Wallis (CH) Permis B, Dienstag, Donnerstag, Samstag 27. Oktober bis 28. November
Bayern (DE) alle Klassen 16. Oktober bis 31. Dezember
Baden-Württemberg (DE) alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Nordrhein-Westfalen (DE) Fassung bis alle Klassen 16. Oktober bis 31. Dezember
Niedersachsen (DE) alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Brandenburg (DE) alle Klassen 1. Oktober bis 15. Januar (nach JagdzeitV des Bundes)
Sachsen (DE) alle Klassen 1. Oktober bis 15. Januar (nach JagdzeitV des Bundes)
Berlin (DE) alle Klassen ganzjährig geschont
Bremen (DE) alle Klassen 1. Oktober bis 15. Januar (nach JagdzeitV des Bundes)
Hamburg (DE) alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Sachsen-Anhalt (DE) alle Klassen 1. Oktober bis 15. Januar
Schleswig-Holstein (DE) alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Saarland (DE) alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Thüringen (DE) Fassung bis alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Rheinland-Pfalz (DE) Fassung bis alle Klassen 1. Oktober bis 31. Dezember
Mecklenburg-Vorpommern (DE) alle Klassen 1. Oktober bis 15. Januar (nach JagdzeitV des Bundes)

Jagdrecht und Verordnungen aller Bundesländer und Kantone

Wissenschaftliche Arbeiten zu Feldhase

Ausgewählte Studien zur Biologie, Raumnutzung, Nahrung oder dem Management dieser Art.

Häufige Fragen zu Feldhase

Wann ist die Paarungszeit der Feldhasen?

Die Paarungszeit erstreckt sich von Februar bis Oktober (stallbedarf24, DJV WILD-Bericht).

Wie schnell kann ein Feldhase laufen?

Im Fluchtsprint kann der Feldhase Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreichen und Sprünge von bis zu zwei Metern Höhe vollführen (stallbedarf24).

Wie unterscheiden sich Feldhase und Wildkaninchen?

Feldhasen sind mit 3,5 bis 6 kg deutlich größer als Kaninchen, besitzen längere Ohren mit schwarzem Spitzenfleck und kräftigere Hinterläufe (stallbedarf24).

Was ist eine Sasse?

Eine Sasse ist eine flache Mulde am Boden, in der sich der Feldhase flachgedrückt zur Ruhe legt oder bei Gefahr tarnt (stallbedarf24).

Wann dürfen Feldhasen in Deutschland bejagt werden?

Nach der Bundesjagdzeitenverordnung (§ 1 Nr. 7) dürfen Feldhasen vom 1. Oktober bis 15. Januar bejagt werden.

Quellen und Evidenz

8 Einträge
  1. Amtliche Primärquelle Abruf: 10.8.2026

    Tularämie (Hasenpest)

    Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit Primärdokument öffnen ↗
  2. Amtliche Primärquelle Abruf: 10.8.2026

    Myxomatosevirus bei Feldhasen in Niedersachsen nachgewiesen

    Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Primärdokument öffnen ↗
  3. Peer-Review Studie Abruf: 10.8.2026

    Survival rates on pre-weaning European hares in an intensively used agricultural area

    European Journal of Wildlife Research DOI: 10.1007/s10344-020-01403-z ↗
  4. Peer-Review Studie

    Materialienband 127

    ÖKO-LOG Freilandforschung Primärdokument öffnen ↗
  5. Peer-Review Studie

    10. Fachtagung Feldhase

    Universität Kassel Primärdokument öffnen ↗
  6. Fachverband / Körperschaft Abruf: 20.9.2026

    WILD-Bericht 2023

    Deutscher Jagdverband e. V. Primärdokument öffnen ↗
  7. Ergänzende Fachquelle

    Ratgeber Feldhasen

  8. Ergänzende Fachquelle

    Treibjagden auf Niederwild

    Verein Gegen Tierfabriken (VGT) Primärdokument öffnen ↗

Geltung und Prüfstand

Gilt für
Biologie und jagdliche Einordnung. Jagd- und Schonzeiten gelten nur im jeweiligen Rechtsraum.
Inhalt geprüft