Artenporträts & Biologie
Wildtier-Atlas
Steckbriefe nach jagdlicher Klasse. Schonzeiten gelten nur im jeweiligen Rechtsraum.
Hirschartige 7
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Damwild
Damhirsch (Damwild)
Dama dama
Damwild ist kleiner als Rotwild und besonders an Schaufelgeweih, langem Wedel und der häufig weiß gefleckten Sommerdecke zu erkennen. Es nutzt lichte Wälder, Wiesen und Feldgehölze, bildet oft größere Verbände und zeigt je nach Gebiet unterschiedliche Brunftsysteme.
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Elchwild
Elch
Alces alces
Der Elch (Alces alces) bewohnt die borealen Nadel- und Mischwälder Nordamerikas und Eurasiens. Mit Schulterhöhen von bis zu 2,33 m (Alaska-Elch) und Gewichten bis über 800 kg ist er der größte rezente Hirsch. Hohe Sommerhitze (> 27 °C) erzeugt metabolischen Stress, weshalb Elche thermoregulatorische Wasserrefugien nutzen. Hitzewellen und milde Winter begünstigen zudem die Ausbreitung der Winterzecke (Dermacentor albipictus) und des Gehirnwurms (Parelaphostrongylus tenuis).
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Karibu
Karibu (Rentier)
Rangifer tarandus
Das Karibu (Rangifer tarandus) bewohnt die Tundren und borealen Nadelwälder der Arktis und Subarktis. Als einzige Hirschart tragen auch weibliche Tiere ein Geweih. Halbmondförmige, breite Hufe dienen im Sommer als Paddel in Sumpfgebieten und verhärten im Winter zu Grabwerkzeugen für Flechten ('Cladonia'). Massiver Parasitendruck und CWD-Ausbrüche (z.B. Nordfjella/Norwegen) prägen den aktuellen Artenschutz.
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Rehwild
Reh
Capreolus capreolus
Das Reh besiedelt in Mitteleuropa Wald, Feldflur und Siedlungsränder. Als Konzentratselektierer sucht es leicht verdauliche Kräuter, Knospen und junge Triebe; damit reagiert es besonders deutlich auf Veränderungen von Deckung, Äsung und Störung. Territorialität im Frühjahr und Sommer, winterliche Sprünge und die Keimruhe prägen seinen Jahreszyklus.
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Rotwild
Rothirsch
Cervus elaphus
Der Rothirsch ist die größte regelmäßig vorkommende Hirschart Mitteleuropas. Weibliche Stücke leben mit Nachwuchs in Kahlwildverbänden, Hirsche außerhalb der Brunft meist getrennt. Der jährliche Wechsel von Geweihaufbau, Feistzeit, Brunft und energiesparendem Winterbetrieb prägt Verhalten und Raumnutzung.
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Sikawild
Sikahirsch (Sikawild)
Cervus nippon
Sikawild ist ein Neubürger mit einem Problem, das über die Art hinausgeht: Es paart sich erfolgreich mit weiblichem Rotwild. Wo beide Arten aufeinandertreffen, steht nicht nur der Waldzustand auf dem Spiel, sondern die genetische Eigenständigkeit der heimischen Rotwildpopulation.
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Wapiti
Wapiti
Cervus canadensis
Der Wapiti (Cervus canadensis) besiedelt Nordamerika und Ostasien (wo er als Maral bezeichnet wird). Er unterscheidet sich genetisch und morphologisch deutlich vom europäischen Rothirsch. Charakteristisch sind der helle Spiegel, der laute 'Bugle'-Ruf der Bullen in der Brunft und die oberen Eckzähne ('Grandeln' / 'Ivories'). Die Ausbreitung der Chronic Wasting Disease (CWD) stellt das Management vor strenge Seuchenschutzauflagen.
Hornträger 2
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Gamswild
Gämse (Gamswild)
Rupicapra rupicapra
Die Gämse nutzt alpine Rasen, Fels, Latschenfelder und regional auch steile Bergwälder. Harte Schalenränder und elastische Sohlen geben Halt im Gelände. Beide Geschlechter tragen dauerhaft wachsende Krucken; Geißen mit Kitzen leben meist in Verbänden, ältere Böcke häufig einzeln.
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Moschusochse
Moschusochse
Ovibos moschatus
Der Moschusochse ist ein arktischer Hornträger mit dichtem Wollvlies und einem Hornschild. In Norwegen lebt ein ausgewilderter Bestand im Dovrefjell, sonst in Grönland, Kanada und Alaska.
Wildziegen 5
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Steinwild
Alpensteinbock
Capra ibex
Der Alpensteinbock kehrte aus einem historischen Restbestand durch Schutz und Wiederansiedlungen in viele Alpenregionen zurück. Die heutigen Kolonien sind dennoch genetisch und räumlich nicht austauschbar. Jahreszeitliche Höhenwechsel, Hitzeempfindlichkeit, langsame Bestandsentwicklung und Krankheiten erfordern ein koloniespezifisches, behördlich abgestimmtes Management.
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Bezoarziege
Bezoarziege
Capra aegagrus
Die Bezoarziege (Capra aegagrus) ist eine der elegantesten Gebirgswildarten. Adulte Böcke tragen lange, säbelförmig gebogene Hörner (bis 150 cm) und zeichnen sich im Winter durch einen schwarzen Aalstrich aus. Die Türkei ist das weltweite Schutzzentrum für nachhaltiges Management dieser Art.
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Himalaya-Tahr
Himalaya-Tahr
Hemitragus jemlahicus
Der Himalaya-Tahr (Hemitragus jemlahicus) stammt aus dem Himalaya und wurde in Neuseeland eingeführt. Böcke entwickeln eine auffällige dunkle Mähne. Die gleiche Art kann im Ursprungsgebiet Schutzgegenstand und im Einführungsgebiet invasive Managementart sein; rechtlicher Kontext ist deshalb unverzichtbar.
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Iberiensteinbock
Iberiensteinbock
Capra pyrenaica
Der Iberiensteinbock ist die Wildziege der spanischen Gebirge, von Gredos bis Beceite und Ronda. Jagdlich bleibt er Wildziege bzw. Iberiensteinbock, analog zum alpinen Steinwild.
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Sibirischer Steinbock
Sibirischer Steinbock
Capra sibirica
Der Sibirische Steinbock (Capra sibirica) ist der stärkste Vertreter der Ziegenartigen. Männliche Böcke erreichen Gewichte bis zu 130 kg und tragen gewaltige, bogenförmig geschwungene Säbelhörner mit ausgeprägten Querwülsten von über 140 cm Länge. Die Art ist eine zentrale Beute für den Schneeleoparden.
Wildschafe 2
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Argali
Argali
Ovis ammon
Der Argali (Ovis ammon) ist das größte Wildschaf und bewohnt offene Hochländer Zentralasiens. Widder tragen massive, spiralig gebogene Hörner; Körpergröße und Hornform unterscheiden sich zwischen Populationen. Schutz, Jagd, Ausfuhr und Einfuhr sind populationsbezogen und besonders sensibel.
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Muffelwild
Mufflon (Muffelwild)
Ovis gmelini musimon
Das Europäische Mufflon ist ein kleines Wildschaf mit komplexer Domestikations- und Einführungsgeschichte. Auf dem mitteleuropäischen Festland lebt es überwiegend in isolierten, vom Menschen begründeten Populationen. Trockener, harter Boden, Klauengesundheit, Waldwirkung und die Rückkehr großer Beutegreifer machen sein Management regional besonders konfliktträchtig.
Schweineartige 1
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Schwarzwild
Wildschwein (Schwarzwild)
Sus scrofa
Schwarzwild ist ein lernfähiger Allesfresser mit ausgeprägtem Sozialverhalten. Bachen und Nachwuchs leben in Rotten, erwachsene Keiler meist außerhalb davon. Mast, Feldfrüchte, Deckung und Störung steuern Raumnutzung und Reproduktion; Seuchenprävention, sichere Ansprache und Wildbrethygiene gehören deshalb untrennbar zum Management.
Unpaarhufer 1
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Zebra
Steppenzebra
Equus quagga
Das Steppenzebra ist der häufigste Wildpferdverwandte des südlichen und östlichen Afrika. Die Streifenzeichnung ist individuell, Herden mischen sich oft mit Gnu und Antilopen.
Antilopen 9
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Bergnyala
Bergnyala
Tragelaphus buxtoni
Der Bergnyala lebt nur in den äthiopischen Hochländern. Er ist seltener als der Flachlandnyala und fällt unter strenge Schutz- und CITES-Regeln. Jagd, wo sie überhaupt zulässig ist, läuft über staatliche Quoten.
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Eland
Elenantilope
Taurotragus oryx
Die Elenantilope ist die größte Antilope Afrikas. Kühe und Bullen tragen Hörner; die jagdliche Bezeichnung Elandkuh meint das weibliche Stück, nicht eine andere Art.
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Gazelle
Grantgazelle
Nanger granti
Die Grantgazelle ist die im jagdlichen Sprachgebrauch häufig gemeinte ostafrikanische Gazelle: hellbraun, weiße Bauchseite, dunkler Flankenstreifen und leierförmige Hörner.
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Kudu
Großer Kudu
Tragelaphus strepsiceros
Der Große Kudu (Tragelaphus strepsiceros) besitzt Korkenzieher-Spiralthörner (bis 160 cm Länge). Bei Gefahr erstarren Kudus regungslos im Schatten des Gebüschs. In Namibia wird die Population durch Tollwut-Epidemien bedroht, gegen die Oralköder entwickelt werden.
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Impala
Impala
Aepyceros melampus
Das Impala (Aepyceros melampus) bildet die Nahrungsbasis vieler afrikanischer Prädatoren. Es passt seine Ernährung saisonal von Gras auf Laub an und besitzt Duftdrüsen ('Socken') an den Hinterläufen.
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Hartebeest
Kuhantilope
Alcelaphus buselaphus
Die Kuhantilope, international Hartebeest, hat ein langes, schmales Gesicht und charakteristisch geknickte Hörner. Mehrere Unterarten stehen in Afrika, jagdlich bleiben sie Hartebeest.
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Oryx
Spießbock (Oryx)
Oryx gazella
Die Oryxantilope / Gemsbock (Oryx gazella) überlebt in den trockensten Wüsten Afrikas (Namib, Kalahari). Ein Wundernetz in der Nase (Rete mirabile) kühlt das Blut vor dem Gehirn ab. Beide Geschlechter tragen lange Spießhörner.
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Springbock
Springbock
Antidorcas marsupialis
Der Springbock (Antidorcas marsupialis) zeigt bei Aufregung das 'Prunken', bei dem eine leuchtend weiße Haarfalte auf dem Rücken aufgestülpt wird. Er erreicht Fluchtgeschwindigkeiten von knapp 90 km/h.
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Wildebeest
Streifengnu
Connochaetes taurinus
Das Streifengnu, international Wildebeest, ist der klassische Wanderer der ostafrikanischen Savannen. Beide Geschlechter tragen Hörner; Stiere sind schwerer und breiter im Vorderkörper.
Afrikanisches Großwild 2
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Büffel
Afrikanischer Büffel
Syncerus caffer
Der Kaffernbüffel (Syncerus caffer caffer) gehört zu den Big Five Afrikas. Bullen erreichen bis zu 1.000 kg Masse und tragen einen zusammengeachsenen Hornhelm ('Boss'). Büffel sind asymptomatische Träger von Rinderseuchen (MKS, Theileriose), weshalb seuchenfreie Zuchtprogramme entwickelt wurden.
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Afrikanischer Elefant
Afrikanischer Savannenelefant
Loxodonta africana
Der Afrikanische Savannenelefant (Loxodonta africana) formt als Megaherbivor ganze Landschaften. Das nachhaltige Trophäen- und Wildtiermanagement (z. B. CAMPFIRE in Simbabwe) finanziert den Schutz riesiger Habitate und mildert Mensch-Wildtier-Konflikte.
Raubwild 8
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Baummarder
Baummarder
Martes martes
Der Baummarder, auch Edelmarder genannt, ist der waldgebundene Zwilling des Steinmarders. Er lebt versteckt in strukturreichen Altholzbeständen, meidet die Nähe des Menschen und ist deshalb weit seltener zu sehen als sein Verwandter, obwohl beide Arten dieselben Landschaften teilen.
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Dachs
Dachs
Meles meles
Der Europäische Dachs (Meles meles) ist ein kräftiger, überwiegend nachtaktiver Marderartiger. Familiengruppen können weit verzweigte Baue über viele Generationen nutzen. Nahrung, Gruppengröße und Raumnutzung variieren stark mit Landschaft und Jahreszeit; Baukartierung, Spuren und Kameradaten müssen deshalb gemeinsam bewertet werden.
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Iltis
Europäischer Iltis
Mustela putorius
Der Iltis ist der Amphibienjäger unter den heimischen Mardern. Seine weiße Gesichtsmaske macht ihn unverwechselbar, seine Bindung an Gewässerränder und feuchte Säume macht ihn zum Anzeiger einer Landschaft, in der es noch Frösche gibt.
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Schakal
Goldschakal
Canis aureus
Der Goldschakal ist ein mittelgroßer, hochläufiger Canide, der sich aus Südosteuropa nach Mitteleuropa ausbreitet. Er bleibt kleiner als der Wolf und wirkt kompakter als der Rotfuchs.
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Hermelin
Hermelin
Mustela erminea
Das Hermelin ist das Große Wiesel der Verordnungssprache. Es wechselt im Winter ins weiße Kleid, behält aber die schwarze Schwanzquaste - das eine Merkmal, das es zu jeder Jahreszeit vom Mauswiesel trennt.
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Mauswiesel
Mauswiesel
Mustela nivalis
Das Mauswiesel ist neben dem Hermelin die zweite heimische Wieselart und mit rund 20 Zentimetern das kleinste Raubtier der Welt. Der Schwanz hat im Gegensatz zum Hermelin keine schwarze Spitze.
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Rotfuchs
Rotfuchs
Vulpes vulpes
Der Rotfuchs ist ein anpassungsfähiger Beutegreifer und Allesfresser, der von Agrarflächen bis in Großstädte lebt. Kleinsäuger bilden vielerorts den Kern der Nahrung, doch Saison und Angebot verändern das Beutespektrum stark. Krankheiten und Prädation sind real, rechtfertigen aber nur räumlich und zeitlich klar begründete Managementziele.
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Steinmarder
Steinmarder
Martes foina
Der Steinmarder (Martes foina) ist ein anpassungsfähiger Kulturfolger, der Siedlungen, Scheunen und Dachräume als Ruheplätze nutzt. Konflikte an Gebäuden und Fahrzeugen lassen sich am zuverlässigsten durch Zugänge sperren, Quartiere fachgerecht sanieren und erneute Markierung verhindern; Fang oder Vergrämung allein beseitigen die Ursache oft nicht.
Große Beutegreifer 4
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Luchs
Eurasischer Luchs
Lynx lynx
Der Eurasische Luchs (Lynx lynx) ist ein einzelgängerischer Schleich- und Lauerjäger mit großen Streifgebieten. In Mitteleuropa erbeutet er häufig Rehe, nutzt einen Riss über mehrere Nächte und ist über individuelle Fellmuster gut mit Fotofallen erfassbar. Für kleine, voneinander getrennte Vorkommen sind Vernetzung, genetischer Austausch und gesicherte Wanderkorridore zentral.
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Leopard
Leopard
Panthera pardus
Der Leopard (Panthera pardus) ist eine überwiegend einzelgängerische, sehr anpassungsfähige Großkatze. Seine Rosetten besitzen im Unterschied zu vielen Jaguarrosetten meist keinen zentralen Punkt. Bestandsnachweis, Nutzung und Handel sind wegen der heimlichen Lebensweise und des Schutzrechts besonders anspruchsvoll.
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Löwe
Löwe
Panthera leo
Der Löwe (Panthera leo) ist die sozialste Großkatze und lebt häufig in Rudeln aus verwandten Weibchen, Nachwuchs und Männchenkoalitionen. Mähnenfarbe oder Nasenpigmentierung erlauben allein keine verlässliche Altersbestimmung. Nutzung, Schutzstatus, Einfuhr und Sicherheit müssen aktuell geklärt werden.
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Wolf
Wolf
Canis lupus
Der Wolf (Canis lupus) lebt meist in einem Familienverband aus Eltern und Nachwuchs, nicht in einer zufällig gebildeten Ranggruppe. Junge Tiere wandern teils weit ab und können neue Territorien gründen. Koexistenz beruht auf überprüfbarem Monitoring, vorbeugendem Herdenschutz, schneller Rissbegutachtung und dem jeweils aktuellen nationalen und regionalen Rechtsrahmen.
Bären 2
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Schwarzbär
Amerikanischer Schwarzbär
Ursus americanus
Der Amerikanische Schwarzbär (Ursus americanus) ist Nordamerikas am weitesten verbreitete Bärenart. Seine Fellfarbe reicht von schwarz über braun bis zimtfarben; Farbe allein trennt ihn daher nicht sicher vom Braunbären. Jagd, Bärensicherheit, Transport, CITES- und Einfuhrregeln müssen vor jeder Reise aktuell geprüft werden.
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Braunbär
Braunbär
Ursus arctos
Der Braunbär (Ursus arctos) umfasst auch die nordamerikanisch als Grizzly bezeichneten Populationen. Schulterhöcker, konkaves Gesichtsprofil und lange Vorderkrallen helfen bei der Abgrenzung zum Schwarzbären. Reisen erfordern aktuelle Bestands-, Jagd-, Sicherheits-, CITES- und Einfuhrinformationen.
Hasenartige 2
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Feldhase
Feldhase
Lepus europaeus
Der Feldhase lebt oberirdisch in der offenen Kulturlandschaft und ruht in einer flachen Sasse. Junghasen werden sehend und behaart geboren, bleiben aber in den ersten Wochen stark gefährdet. Witterung, Kulturwechsel, Deckung, Nahrung und Prädation bestimmen den jährlichen Zuwachs; belastbare Bejagung beginnt deshalb mit standardisierter Frühjahrs- und Herbstzählung.
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Wildkaninchen
Wildkaninchen
Oryctolagus cuniculus
Wildkaninchen leben in Kolonien und nutzen verzweigte Baue als Ruheplatz, Kinderstube und Fluchtburg. Kurze Wege zwischen Bau, Deckung und Äsung prägen ihren Lebensraum. Hohe Fortpflanzungsleistung steht wiederkehrenden Einbrüchen durch Myxomatose und RHD gegenüber; Management muss deshalb zwischen Artenschutz, Ökosystemfunktion und lokalen Schäden unterscheiden.
Haarwild und Neozoen 3
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Marderhund
Marderhund (Enok)
Nyctereutes procyonoides
Der Marderhund oder Enok ist ein ostasiatischer Canide mit echter Winterruhe. Die kurze, ungeringelte Rute und der Backenbart trennen ihn vom Waschbären.
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Nutria
Nutria (Sumpfbiber)
Myocastor coypus
Die Nutria oder der Sumpfbiber ist ein südamerikanisches Großnagetier der Ufer. Der runde, spärlich behaarte Schwanz und die orangeroten Nagezähne trennen sie vom geschützten Biber.
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Waschbär
Waschbär
Procyon lotor
Der Waschbär ist ein kletter- und schwimmfähiger Neozoon aus Nordamerika. Gesichtsmaske und geringelte Rute machen ihn unverwechselbar; die reproduktionsstarke Art besiedelt Wälder, Auensysteme und Siedlungen.
Federwild 25
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Blässhuhn
Blässhuhn
Fulica atra
Das Blässhuhn ist unter allen Rallen die einzige Art, die dem Jagdrecht unterliegt. Sein weißes Stirnschild über rußschwarzem Gefieder macht es auf jedem nährstoffreichen Gewässer unverwechselbar - an Gebirgsseen fehlt es dagegen ganz.
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Eichelhäher
Eichelhäher
Garrulus glandarius
Der Eichelhäher heißt Wächter des Waldes wegen der Warnrufe und Eichensäer, weil er Baumsamen versteckt und teilweise vergisst. In Bayern weit verbreitet.
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Elster
Elster
Pica pica
Die Elster ist der auffälligste Rabenvogel unserer Kulturlandschaft und der am heftigsten diskutierte. Die amtliche Einschätzung ist nüchterner als die Debatte: Nesträuberei kostet lokal Küken, ein langfristiger Bestandseinfluss auf Singvögel ist daraus nicht abzuleiten.
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Fasan
Fasan
Phasianus colchicus
Der Jagdfasan ist in Mitteleuropa seit Jahrhunderten eingebürgert. Sein Bestand hängt weniger an Winterfütterung als an einem ganzjährigen Verbund aus Brutdeckung, insektenreichen Kükenflächen, Winterdeckung und sicheren Schlafbäumen. Besatzstützung ohne geeigneten Lebensraum verlagert Verluste und kann Krankheiten eintragen.
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Graugans
Graugans
Anser anser
Die Graugans (Anser anser) ist eine heimische Gänseart mit dauerhaften Paarbindungen und engen Familienverbänden. Sie nutzt Gewässer als Schlaf- und Brutplätze sowie Grünland und Äcker zur Nahrungssuche. Wo große Trupps landwirtschaftliche Kulturen aufsuchen, braucht es lokale Zählungen und abgestimmte Maßnahmen statt bloßer Verlagerung durch unkoordinierte Störung.
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Graureiher
Graureiher
Ardea cinerea
Graureiher haben knapp einen Meter Körpergröße und bis 195 cm Spannweite. In Bayern seltene Brutvögel. Der eingezogene Hals unterscheidet sie im Flug von Kranich und Storch.
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Höckerschwan
Höckerschwan
Cygnus olor
Der Höckerschwan ist die größte Schwanenart Europas und zugleich die zahmste. Aus dem scheuen Wildvogel ist ein Parkvogel geworden, der an Futterplätzen steht - was die Jagd auf ihn zu einer Frage der Schadensabwehr macht, nicht der Strecke.
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Kanadagans
Kanadagans
Branta canadensis
Die Kanadagans ist etwas größer als die Graugans und die größte Gänseart in Europa. Sie brütet seit 1970 in Deutschland. Kennzeichen: schwarzer Kopf- und Halsbereich mit weißer Kinnbinde.
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Kolkrabe
Kolkrabe
Corvus corax
Der Kolkrabe ist die größte Singvogelart Europas. Unterscheidung zur Rabenkrähe: fast doppelte Größe, Kehlfedern, klobiger Schnabel. Bestände erholen sich nach historischer Verfolgung.
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Krickente
Krickente
Anas crecca
Die Krickente ist die kleinste Ente Europas. Die Rufe des Erpels (krilik) waren namensgebend. In Bayern ist sie ein seltener, gefährdeter Brutvogel.
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Lachmöwe
Lachmöwe
Chroicocephalus ridibundus
Die Lachmöwe ist in Bayern die häufigste und kleinste Möwenart. Der Name kommt von den Lautäußerungen in den Brutkolonien. Brutbestand 17.500 bis 27.000 Paare.
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Nilgans
Nilgans
Alopochen aegyptiaca
Die Nilgans stammt aus Afrika und kam als Ziervogel nach Westeuropa. Seit 1996 brütet sie in Bayern. 2014: 135 Brutpaare. Jagdjahr 2021/2022: etwa 2.990 erlegte Stücke in Bayern.
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Rabenkrähe
Rabenkrähe
Corvus corone
Die Rabenkrähe ist der Rabenvogel, den das Jagdrecht erfasst - die äußerlich ähnliche Saatkrähe nicht. Der Unterschied liegt an der Schnabelwurzel und entscheidet darüber, ob ein Schuss zulässig ist.
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Rebhuhn
Rebhuhn
Perdix perdix
Das Rebhuhn ist das klassische Feldhuhn Mitteleuropas. Kettenleben, Bodenbrut und Insektennahrung der Küken machen es zum Gradmesser einer kleinteiligen Agrarlandschaft.
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Reiherente
Reiherente
Aythya fuligula
Die Reiherente ist die Tauchente unserer nährstoffreichen Seen. Sie holt ihre Nahrung vom Gewässergrund statt von der Oberfläche - und sie kommt im Spätsommer zu Tausenden aus ganz Europa zur Mauser nach Mitteleuropa.
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Ringeltaube
Ringeltaube
Columba palumbus
Die Ringeltaube ist die größte und häufigste unserer Wildtauben. Sie hat den Sprung vom Waldvogel in Parks, Friedhöfe und Gärten geschafft und ist die Art, die in den ausgewerteten Jagdzeiten-Verordnungen am häufigsten überhaupt vorkommt.
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Rothuhn
Rothuhn
Alectoris rufa
Das Rothuhn ist das rotbeinige Rebhuhn Südwesteuropas. In Spanien und Frankreich ist es ein klassisches Niederwild, in Mitteleuropa nur lokal und oft aus Besatz.
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Saatgans
Saatgans
Anser fabalis
Die Saatgans verdankt den Namen den Nahrungsflächen auf Wiesen und Feldern. In Bayern ist sie ausschließlich in den Herbst- und Wintermonaten anzutreffen.
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Schellente
Schellente
Bucephala clangula
Die Schellente ist in Bayern ein sehr seltener Brutvogel und einer der wenigen Höhlenbrüter unter den Entenvögeln. Den Namen trägt sie wegen des klingenden Flügelschlags.
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Schnatterente
Schnatterente
Mareca strepera
Schnatterenten sind in Bayern Brutvögel, Durchzügler und Wintergäste. Das namensgebende Schnattern entsteht bei der Nahrungsaufnahme von der Wasseroberfläche.
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Stockente
Stockente
Anas platyrhynchos
Die Stockente besiedelt natürliche und städtische Gewässer und nutzt ein breites Nahrungsspektrum. Pracht-, Schlicht- und Jugendkleid sowie gleichzeitig anwesende Entenarten machen die Ansprache anspruchsvoll. Brut, flugunfähige Mauser, Zug und Winteransammlungen verlangen unterschiedliche Ruhe- und Nahrungsräume.
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Tafelente
Tafelente
Aythya ferina
Die Tafelente gehört zu den heimischen Tauchenten. In Bayern ist sie Brutvogel und Wintergast. Der lateinische Name ferina steht für Wildbret.
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Türkentaube
Türkentaube
Streptopelia decaocto
Die Türkentaube ist das Lehrbuchbeispiel einer erfolgreichen Arealerweiterung: Bis in die 1930er Jahre lebte sie in Europa nur auf dem Balkan, danach breitete sie sich explosionsartig bis nach Mitteleuropa aus. Heute ist sie ein Vogel der Dörfer und Stadtränder.
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Wachtel
Wachtel
Coturnix coturnix
Die Wachtel ist mit bis zu 18 cm die kleinste Hühnerart und der einzige Zugvogel unter den Hühnern. Tagsüber fliegt sie ungern auf.
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Waldschnepfe
Waldschnepfe
Scolopax rusticola
Die Waldschnepfe (Scolopax rusticola) ist ein hervorragend getarnter, überwiegend dämmerungsaktiver Watvogel strukturreicher Wälder. Für die Nahrungssuche braucht sie weiche, feuchte Böden mit gut erreichbaren Wirbellosen. Brutvögel, Durchzügler und Wintergäste überlagern sich regional; deshalb erfordert die Bestandsbewertung ein eigenes, standardisiertes Monitoring.
Raufußhühner 4
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Auerhuhn
Auerhuhn
Tetrao urogallus
Das Auerhuhn ist eine Schirmart großer, ruhiger und strukturreicher Berg- und Nadelwälder. Lichte Kronen, Beerkraut, Insekten für Küken, Nadelbäume als Winternahrung und ungestörte Rückzugsräume müssen auf großer Fläche zusammenwirken. Dichte Bestände, Fragmentierung und Störungen im Winter oder an Balzplätzen können Vorkommen entwerten.
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Birkhuhn
Birkhuhn
Lyrurus tetrix
Das Birkhuhn braucht großräumig vernetzte Übergänge zwischen offener Fläche, Zwergstrauchheide und lockerer Gehölzdeckung. Balzplätze, Brut- und Kükenhabitate sowie ruhige Wintereinstände liegen nicht zwingend am selben Ort. Verbuschung, Entwässerung, Zerschneidung und wiederholte Störung können dieses saisonale Mosaik entwerten.
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Haselhuhn
Haselhuhn
Tetrastes bonasia
Das Haselhuhn ist das kleinste heimische Raufußhuhn. Es braucht unterholzreiche Berg- und Mischwälder mit Weichhölzern und reagiert empfindlich auf aufgeräumte Hochwälder.
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Moorhuhn
Moorschneehuhn
Lagopus lagopus
Das Moorschneehuhn, in Schottland als Red Grouse die Form scotica, ist das Moorhuhn der Heiden und Tundren. Jagdlich bleibt es Moorhuhn, auch als britische oder skandinavische Regionalform.
Meeressäuger 1
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Robben
Kegelrobbe
Halichoerus grypus
Die Kegelrobbe ist die größte Hundsrobbe der Nordsee und des Nordatlantiks. Jagdlich werden Robben in einzelnen nordischen Rechtsräumen geführt; in DACH stehen sie unter Schutz.
Nagetiere 1
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Murmeltier
Alpenmurmeltier
Marmota marmota
Das Alpenmurmeltier ist die auffälligste Wildart oberhalb der Waldgrenze und zugleich eine der am wenigsten sichtbaren: Neun von zehn Lebensstunden verbringt es im Bau. In Österreich ist es in mehreren Ländern bejagbar, in Bayern ganzjährig geschont - dieselbe Art, zwei gegensätzliche Rechtslagen.
Tiergruppen-Leitfaden 2
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Tiergruppen-Leitfaden
Antilopen (Bovidae)
Bovidae (diverse Gattungen)
Antilopen bilden keine geschlossene biologische Einheit, sondern umfassen eine Vielzahl an Unterfamilien der Hornträger (Bovidae): von den Echten Antilopen (Gazellinae) und Waldböcken (Tragelaphini: Kudu, Nyala, Eland) über Kuhantilopen (Alcelaphinae: Gnu, Hartebeest, Blesbock) bis zu Riedböcken (Reduncinae) und Pferdeböcken (Hippotragini: Oryx, Rappenantilope, Pferdeantilope).
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Tiergruppen-Leitfaden
Plains Game (Afrikanisches Steppenwild)
Antilopinae / Bovidae / Equidae
Als 'Plains Game' (Steppenwild) wird die artenreiche Huftierfauna der afrikanischen Steppen, Savannen und Buschländer bezeichnet. Es umfasst Antilopenarten vom kleinen Ducker bis zur mächtigen Elenantilope sowie Zebras und Warzenschweine. Das Wild wird nach biologischen Hegekriterien und strengen behördlichen Quoten bejagt.
Afrikanische Säugetiere 1
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Afrikanische Säugetiere
Erdferkel
Orycteropus afer
Das Erdferkel (Orycteropus afer) ist der einzige lebende Vertreter der Ordnung Tubulidentata (Röhrenzähner). Mit seinen kräftigen Grabklauen bricht es selbst betonharte Termitenbauten auf. Seine tiefen Erdhöhlen dienen unzähligen anderen afrikanischen Wildarten wie Warzenschweinen, Hyänen, Schakalen und Reptilien als lebenswichtige Zufluchtsorte.
Haarwild 1
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Schneehase
Schneehase
Lepus timidus
Der Alpen-Schneehase Lepus timidus timidus kommt im gesamten Alpenbogen und damit in Bayern vor. Unterhalb von 1.200 Metern ist er selten.
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