Erstmalig erstellt: Zuletzt geändert: Redaktionelle Verantwortung: WSK

Lebensräume: Alpine Matten, Felsgebirge, Subalpine Buschzonen

Übliche Jagdarten: Gebirgspirsch im zulässigen Rahmen

Brunft oder Paarung: Brunft im Winter

Jagdliche Klasse: Himalaya-Tahr · Wildziegen

Alters- und Kategorieansprache

Merkmale zur Altersbeurteilung vor und nach dem Schuss (Gebissentwicklung, Trophäenmorphologie, Habitus und Klassen).

Ansprachemerkmale & Kriterien

Körpermasse, Habitus, Zahnabrieb und Ausprägung artspezifischer Trophäen- oder Gefiedermerkmale.

Gebissentwicklung & Zahnabschliff

Zahndurchbruch und Abkauung der Mahl- und Schneidezähne bei Säugetieren.

Altersklassen & Klassifizierung

Jugendklasse (Jungtiere im ersten Lebensjahr), Mittelklasse (subadulte Stücke), Reife Ernteklasse (voll entwickelte adulte Stücke).

Vergleichbare & verwandte Wildarten

Ökologische und jagdpraktische Einordnung innerhalb der Gruppe Wildziegen.

Wichtige Vergleichsart innerhalb der Kategorie Wildziegen mit spezifischen ökologischen Ansprüchen.

Verwandte Arten im Atlas:

Verbreitung

Länder, in denen diese Art im Portal als vorkommend geführt wird. Die Karte zeigt die zugehörigen Regionsprofile, keine Reviergrenzen und keine Punktnachweise.

Kartengrundlage: Natural Earth (Public Domain, CC0) · Datenstand: · Darstellung: JAGDNAVIGATOR
Die Flächen zeigen Verwaltungsgrenzen, keine Reviergrenzen. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.
Himalaya-Tahr mit dichtem Fell
Foto: Gurung pratap · CC BY-SA 4.0

Sichere Erkennung

Gedrungener ziegenartiger Körper mit kurzen kräftigen Hörnern bei beiden Geschlechtern. Reife Böcke sind größer, dunkler und tragen eine lange Schulter- und Halsmähne.

Himalayan tahrs ( Hemitragus jemlahicus ) in Kedarnath Wildlife Sanctuary, Uttarakhand, India.
Foto: Koshy Koshy · CC BY 2.0

Biologie und Lebensweise

Weibchen und Jungtiere leben in Gruppen, Böcke häufig getrennt. Die Brunft fällt in den Winter; saisonale Höhenwechsel verbinden Äsungs- und Rückzugsräume.

Siberian Ibex ( Capra sibirica ) in Mongolia
Foto: Jan Ebr & Ivana Ebrová · CC BY 4.0

Lebensraum und Ansprüche

Steile alpine Grashänge, Felsen und subalpine Buschzonen sind typisch. Im Himalaya ist die Art heimisch, in Neuseeland eingeführt.

Image from the official website of Department of National Parks and Wildlife Conservation, Nepal.
Foto: Department of National Parks and Wildlife Conservation, Nepal · Public domain

Nahrung und Raumnutzung

Gräser, Kräuter, Blätter und Sträucher werden genutzt. In Neuseeland kann hoher Äsungsdruck empfindliche alpine Pflanzengesellschaften beeinträchtigen.

Himalayan Tahr ( Hemitragus jemlahicus ) in India
Foto: Jagdish Singh Negi · CC BY 4.0

Bestand und Management

Herkunfts- und Einführungsgebiet sind strikt zu trennen. Neuseeland verbindet Bestandskontrolle, Vegetationsmonitoring und Nutzung; im Himalaya stehen Schutz und Lebensraum im Vordergrund.

The species Himalayan Tahr had been photographed at Kedarnath Musk Deer Sanctuary in Uttarakhand, India on 30.11.2015.
Foto: Dibyendu Ash · CC BY-SA 3.0

Schutz und rechtlicher Rahmen

Rechtlicher und naturschutzfachlicher Status kehren sich je nach Land teilweise um. Gebiet, Genehmigung, Managementziel und Einfuhrregeln sind aktuell zu prüfen.

Jagdpraxis

Steile alpine Hänge, Wetter und Absturzgefahr verlangen konservative Routenwahl, körperliche Eignung und klare Bergungs- und Rettungsplanung.

Wo diese Art vorkommt

DACH 0

Bundesländer und Kantone mit eigenem Jagdrecht

Keine Region zugeordnet.

Europa 0

Ziele im übrigen Europa

Keine Region zugeordnet.

Weltweit 1

Ziele außerhalb Europas

Häufige Fragen zu Himalaya-Tahr

Woran erkennt man Himalaya-Tahr?

Gedrungener ziegenartiger Körper mit kurzen kräftigen Hörnern bei beiden Geschlechtern. Reife Böcke sind größer, dunkler und tragen eine lange Schulter- und Halsmähne.

Wie lebt Himalaya-Tahr?

Weibchen und Jungtiere leben in Gruppen, Böcke häufig getrennt. Die Brunft fällt in den Winter; saisonale Höhenwechsel verbinden Äsungs- und Rückzugsräume. Steile alpine Grashänge, Felsen und subalpine Buschzonen sind typisch. Im Himalaya ist die Art heimisch, in Neuseeland eingeführt.

Was gilt bei Jagdreisen auf Himalaya-Tahr?

Rechtlicher und naturschutzfachlicher Status kehren sich je nach Land teilweise um. Gebiet, Genehmigung, Managementziel und Einfuhrregeln sind aktuell zu prüfen.

Welche Daten braucht das Management von Himalaya-Tahr?

Herkunfts- und Einführungsgebiet sind strikt zu trennen. Neuseeland verbindet Bestandskontrolle, Vegetationsmonitoring und Nutzung; im Himalaya stehen Schutz und Lebensraum im Vordergrund.

Quellen und Evidenz

3 Einträge
  1. Fachverband / Körperschaft Abruf: 10.8.2026

    Hemitragus jemlahicus in der IUCN Red List

    International Union for Conservation of Nature Primärdokument öffnen ↗
  2. Amtliche Primärquelle Abruf: 10.8.2026

    Hemitragus jemlahicus - Art- und Taxonomiedaten

  3. Amtliche Primärquelle Abruf: 10.8.2026

    Tahr

    New Zealand Department of Conservation Primärdokument öffnen ↗