Sichere Erkennung

Weibchen ähneln dem Stockentenweibchen, sind aber kleiner und schlanker. Im Flug: weißlicher Bauch und zuckerwürfelförmiger weißer Spiegel. Erpel: Schuppenmuster aus zarten Grautönen an Kopf, Hals und Brust, schwarzer Schnabel; Weibchen mit dunkel-orange umrandetem Schnabel. Ständer beider Geschlechter orange-gelb. Länge 46 bis 58 cm, Spannweite 84 bis 95 cm, Gewicht 850 bis 990 g, Alter bis etwa 22 Jahre. Wildtierportal: Anas strepera; GBIF akzeptiert Mareca strepera.

Biologie und Lebensweise

Gelege 8 bis 12 Eier, ein Gelege pro Jahr; Nachgelege bei frühem Verlust. Quaken tief, kurz und mechanisch ährp; in der Balz pfeifende pjii-Töne.

Nahrung und Raumnutzung

Schwimmente, nimmt Nahrung von der Wasseroberfläche; das dabei hörbare Schnattern war namensgebend.

Lebensraum und Ansprüche

Brutbestand 440 bis 700 Paare. Brütet in den Weiherlandschaften Mittelfrankens und der Oberpfalz (Aischgrund, Rußweihergebiet, Charlottenhofer Weihergebiet). In Südbayern an den großen Voralpenseen, im Ismaninger Teichgebiet und in Donauabschnitten mit Altwässern. Dazu Mausergäste, Durchzügler und Wintergäste.

Bestand und Management

Namentlich in einzelnen Zeitentabellen, sonst in Sammelbezeichnungen. Die Tabelle des Rechtsraums gilt, nicht dieser Absatz.

Verbreitung

Nachgewiesene Vorkommen von Schnatterente nach Ländern. Die Karte markiert die Jagdregionen mit Vorkommen, keine Reviergrenzen.

Kartengrundlage: Natural Earth (Public Domain, CC0) · Kartenstand: · Darstellung: JAGDNAVIGATOR
Die Flächen zeigen Verwaltungsgrenzen, keine Reviergrenzen. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.

Wo diese Art vorkommt

Jagd- und Schonzeiten nach Rechtsraum

Jagdzeiten setzt jedes Bundesland und jeder Kanton selbst fest, oft getrennt nach Wildklasse. Für Schnatterente ist noch keine Verordnungstabelle übernommen. Die geltenden Fristen stehen in der Verordnung des jeweiligen Bundeslands oder Kantons.

Jagdrecht und Verordnungen aller Bundesländer und Kantone

Häufige Fragen zu Schnatterente

Welchen wissenschaftlichen Namen führt das Portal?

Das Wildtierportal Bayern schreibt Anas strepera. GBIF führt diesen Namen als Synonym der akzeptierten Art Mareca strepera.

Wie unterscheide ich sie von der Stockente?

Kleiner und schlanker, im Flug weißlicher Bauch, auf den Flügeln ein zuckerwürfelförmiger weißer Spiegel. Ständer beider Geschlechter orange-gelb.

Quellen und Evidenz

2 Einträge
  1. Amtliche Primärquelle Abruf: 12.9.2026

    Artseite im Wildtierportal Bayern

    Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Primärdokument öffnen ↗
  2. Amtliche Primärquelle Abruf: 12.9.2026

    GBIF Backbone Taxonomy

    Global Biodiversity Information Facility Primärdokument öffnen ↗

Geltung und Prüfstand

Gilt für
Biologie und jagdliche Einordnung. Jagd- und Schonzeiten gelten nur im jeweiligen Rechtsraum.
Inhalt geprüft

Erstmalig erstellt: Redaktionelle Verantwortung: Dr. Wolfgang Spiess-Knafl