
Schweiz · Jagdregion
Appenzell Ausserrhoden (Schweiz)
Kurzantwort
Patentsystem im voralpinen Hügelland mit Tobel-Gruppenjagden auf Reh- und einwechselndes Rotwild. Verbindliche Jagd- und Schonzeiten müssen immer in der aktuell geltenden amtlichen Regelung dieses Rechtsraums geprüft werden.
Lage
Die Schummerung zeigt Höhenlage und Landbedeckung. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.
- Gebirge
- Alpen
- Gebirge
- Alpen
Landschaft und Topografie
Wechsel aus dichtem Bergmischwald in den Schluchten und weitläufigen Mähwiesen.
Rechtliche Orientierung
Der Bund regelt die Grundsätze, der Vollzug liegt beim Kanton. Die Kantone unterscheiden sich grundlegend im Jagdsystem; maßgeblich ist die kantonale Jagdgesetzgebung.
Jagdcharakter
Koordinierte Gruppen-Patentjagden an den Tobelrändern, Bejagung von Reh- und Rotwild.
Besonderheiten
Steigende Rotwildbestände fordern kantonale Anpassung der Patentfreigaben, hoher Verbiss in Schluchtwäldern.
Wildarten in dieser Region
Fischarten & Gewässer in dieser Region
Häufige Fragen zu Appenzell Ausserrhoden (Schweiz)
Wie wird Rotwild im zertobelten Ausserrhoder Hügelland bejagt?
Patentjäger bilden 'Equipen' (Gruppen), die an Flanken unzugänglicher Schluchten anstellen, um austretendes Wild beim Wechseln zu bejagen.
Wie steuert der Kanton den Rehwildverbiss in Schutzschluchten?
Durch behördliche Verlängerung herbstlicher Jagdzeiten und obligatorisch erhöhte Kahlwildfreigaben bei der Patentausgabe.
Quellen und Evidenz
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