Sichere Erkennung

Der Dachs ist an seiner gedrungenen, keilförmigen Gestalt mit breitem Rumpf, kurzem Hals und der unverwechselbaren Kopfzeichnung sofort anzusprechen: Das weiße Gesicht wird von zwei breiten, tiefschwarzen Längsstreifen ('Zügeln') durchzogen, die an der Oberlippe beginnen, die kleinen Augen sowie die Ohren einfassen und sich im Nacken verengen. Die Ohrenränder sind reinweiß gesäumt. Die Decke ist oberseits silbergrau bis schwärzlich meliert (durch das Zusammenspiel der schwarz-weiß geringelten Grannenhaare und der dichten Wollhaare), während Kehle, Brust, Bauch und Läufe einfarbig schwarz gefärbt sind. Charakteristisch sind die kräftigen, säulenförmigen Vorderläufe mit fünf Zehen und mächtigen, hornfarbenen, bis zu 3 cm langen Grabkrallen ('Nägel'), die im Gegensatz zu Katzenkrallen nicht einziehbar sind. Dachse sind Sohlengänger; ihr Trittsiegel ähnelt einer Miniatur-Bärenfährte mit deutlich vor den Ballen eingedrückten Krallenspitzen.

Dachs – Vorderpranke
Foto: Dellex · CC BY-SA 3.0

Biologie und Lebensweise

Der Dachs lebt in hochorganisierten Familiengruppen ('Clans') von meist 2 bis 8 (in optimalen Habitaten bis zu 12) Tieren, die ein festes, mit Duftmarken und Latrinen abgegrenztes Territorium bewohnen. Die Fortpflanzungsbiologie ist durch eine bemerkenswerte Keimruhe (Embryonale Diapause) gekennzeichnet: Die Paarungszeit erstreckt sich von Januar bis Oktober mit einem Höhepunkt im Spätwinter. Nach der Befruchtung nistet sich die Blastozyste jedoch erst im Dezember in der Gebärmutter ein. Nach einer variablen Tragzeit von 5 bis 12 Monaten (bedingt durch die Eiruhe) setzt die Fähe im Spätwinter (Februar/März) in einem tiefen, trocken ausgepolsterten Kessel 2 bis 4 weiße, behaarte, aber zunächst blinde Welpen. Der Dachs hält keinen echten Winterschlaf, sondern eine wetterabhängige Winterruhe: Bei sinkenden Außentemperaturen senkt er seinen Stoffwechsel und verharrt im Bau, zehrt von seinen im Herbst aufgebauten Fettreserven ('Feist'), verlässt den Bau jedoch an milden, frostfreien Wintertagen zur Kotabgabe und kurzen Nahrungssuche.

Lebensweise und Verhalten

Dachse sind streng dämmerungs- und nachtaktiv. Sie verlassen den Bau selten vor Einbruch der Dämmerung, prüfen vor dem Ausfahren minutenlang sichernd die Witterung und kehren vor Sonnenaufgang zurück. Sie nutzen über Jahre unveränderte, tief ausgetretene Wechsel ('Dachspfade') zwischen Bau, Tränke und Äsungsflächen. Zur Reviermarkierung und Kommunikation legen Dachse am Rande ihrer Bauten und entlang der Reviergrenzen charakteristische 'Dachslatrinen' an – kleine, flache Gruben (ca. 10 bis 15 cm tief), in denen die Losung unverscharrt deponiert wird. Der Aktionsradius schwankt je nach Nahrungsangebot zwischen 0,5 und 5 km² (in nahrungsarmen Regionen bis 15 km²); pro Nacht legen Dachse durchschnittlich 3 bis 8 km, in Einzelfällen bis zu 11 km zurück.

Nahrung und Raumnutzung

Als klassischer Allesfresser (Omnivore) passt der Dachs seine Nahrung flexibel dem jahreszeitlichen Angebot an. Energetische Schlüsselbeute in feuchten Nächten sind Regenwürmer (Lumbricus terrestris), von denen ein Dachs in einer Nacht mehrere hundert Stück auf Wiesen aufnehmen kann. Daneben gräbt er intensiv nach Engerlingen, Maikäferlarven, Mäusenestern und Wespen- bzw. Hummelnestern, deren Waben er samt Brut verzehrt. Pflanzliche Äsung bildet im Spätsommer und Herbst den Hauptteil der Nahrung: Fallobst (Äpfel, Zwetschgen), Beeren, Eicheln, Bucheckern sowie Feldfrüchte. Landwirtschaftlich bedeutsam ist seine Vorliebe für milchreifen Mais und Weizen: Dachse knicken Stängel um, höhlen Kolben aus und walzen typische Fraßnester in Maisschlägen ein.

Kolonien und Sozialverhalten

Die 'Dachsburg' ist eine architektonische Meisterleistung des Tierreichs. Ein über Generationen bewohnter Hauptbau umfasst oft drei bis vier Etagen, bis zu 50 Röhren ('Einfahrten') und erstreckt sich über mehrere hundert Quadratmeter Grundfläche bis in 5 Meter Tiefe. Das Gangsystem ist in Röhren und geräumige Wohnkessel ('Lager') untergliedert, die der Dachs penibel mit Moos, Laub und Farnen auspolstert. Der Erdauswurf vor den Hauptröhren bildet auffällige Halden mit rinnenartigen Rutschen, auf denen der Dachs das Aushubmaterial rückwärts herausdrückt. Oft bewohnen Dachse und Füchse denselben Baukomplex ('Burgfrieden'): Während der Fuchs meist die oberen, trockenen Röhren belegt, nutzt der Dachs die tiefer gelegenen Kessel; bei der Jungenaufzucht trennen sich die Arten jedoch meist räumlich.

Anatomie und Fährtenbild

Das Trittsiegel des Dachses ist unverwechselbar: Als Sohlengänger drückt er fünf Zehenballen in einer leicht gebogenen Querreihe ab. Unmittelbar vor den Zehen des Vorderlaufs zeichnen sich die fünf langen, kräftigen Grabkrallen ('Nägel') ab, die bis zu 2–3 cm vor den Ballen im Boden stehen. Das Vorderfußsiegel ist breit und rundlich (ca. 5–7 cm lang und breit), das Hinterfußsiegel länglicher und ähnelt einer Miniatur-Menschen- oder Bärensohle. Die Fährte ist durch einen leichten Einwärtsschwung der Spitzen geprägt. Im schnellen Troll oder bei der Flucht schnürt der Dachs nicht wie der Fuchs, sondern setzt die Tritte paarweise oder im schrägen Dreisprung.

Monitoring und Nachweis

Das Monitoring erfolgt primär über systematische Baukataster, in denen Hauptbaue, Nebenbaue und Fluchtröhren kartiert und regelmäßig auf Befahrung kontrolliert werden. Wildkameras an Einfahrten und Pässen liefern verlässliche Daten zu Wurfgrößen, Aktivitätsrhythmen und Sozialstruktur. Da aus der reinen Röhrenzahl kein Rückschluss auf die Besatzzahl gezogen werden kann, kombinieren moderne Wildforschungsanstalten Fotofallen-Indizes mit DNA-Analysen aus an Röhrenhaaren gewonnenen Haarproben (Hair-Trapping) und Jagdstreckenstatistiken.

Krankheiten und Fallwild

Dachse unterliegen einer Reihe relevanter Wildkrankheiten und Zoonosen: Sie sind empfänglich für Staupe (Canine Distemper), Räude (Sarcoptes-Milben) und Leptospirose. Historisch war der Dachs ein bedeutender Vektor der silvatischen Tollwut, die durch flächendeckende Impfköderkampagnen in Mitteleuropa erfolgreich getilgt wurde. Von herausragender Bedeutung für die Jagdpraxis ist der Befall mit Fadenwürmern der Gattung Trichinella (vor allem Trichinella britovi und Trichinella spiralis): Da Dachse regelmäßig Fleisch und Aas aufnehmen, weisen sie je nach Region Prävalenzen von 1 bis 3 % auf. Jeder Dachskörper, der für den menschlichen Verzehr bestimmt ist, unterliegt daher zwingend der amtlichen Trichinenuntersuchung. In Großbritannien und Irland ist der Dachs zudem ein Hauptüberträger der Rindertuberkulose (Mycobacterium bovis), was dort zu großflächigen Keulungsprogrammen führte; in Mitteleuropa gilt die Rindertuberkulose beim Dachs als Einzelfallgeschehen.

Jagdpraxis

Die Jagd auf den Dachs gliedert sich in drei traditionelle Verfahren:

  1. Ansitzjagd am Bau: Gilt als klassischste und selektivste Jagdart. Sie wird im Hochsommer und Frühherbst (Juli bis Oktober) ausgeübt. Der Jäger bezieht mit absolutem Wind kurz vor Sonnenuntergang in 30 bis 50 Metern Entfernung vom befahrenen Bau Stellung. Vor dem Verlassen des Kessels sichert der Dachs ('Winden und Verhoffen') oft minutenlang am Röhrenausgang. Erst wenn das Tier den Bau komplett verlassen hat und breit steht, wird der Schuss angetragen, um ein sofortiges Zurückfedern in die Röhre zu verhindern.
  2. Ansitz an Schadflächen: Im Spätsommer (Milchreife des Maises) werden Wechsel an Feldkanten, Hecken und Einlässen in Maisschlägen bejagt, oft in Kombination mit Wärmebild- oder Nachtsichttechnik gemäß den jeweiligen landesrechtlichen Vorgaben.
  3. Baujagd: Erfordert erfahrene, führige Erdhunde (Dackel/Teckel oder Jagdterrier). Der Hund arbeitet als Finder und Bedränger; er soll den Dachs im Kessel stellen und laut verbellen, ohne sich festzubeißen. Das Ausgraben ('Einschlagen') erfolgt mit Schaufel, Pickel und Peilsenderempfänger. Bei Frost oder während der Aufzuchtphase ist die Baujagd aus Tierschutzgründen tabu.
  4. Fangjagd: In Bundesländern mit geregelter Fangjagd erfolgt der Fang selektiv in abgedunkelten Betonrohr- oder Kastenfallen mit elektronischem Fangmelder.

Jagdliche Einordnung

Streckenentwicklung & Populationsdynamik: Nach dem Erlöschen der Tollwut durch die flächendeckende Schluckimpfung ab Mitte der 1980er Jahre erholten sich die Dachsbestände in Mitteleuropa rasant. Die Jagdstrecken verzeichnen seither einen kontinuierlichen Langzeittrend nach oben:

  • Deutschland: Die jährliche Dachsstrecke stieg von unter 10.000 Tieren in den 1970er Jahren auf heute stabil 80.000 bis über 90.000 Dachse pro Jagdjahr (DJV-Handbuch). Schwerpunkte bilden die wald- und feldreichen Flächenländer Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen.
  • Österreich: Die Bundesstrecke liegt konstant bei 11.000 bis über 12.000 Dachsen jährlich (Saison 2023/24: 11.655 Tiere laut Statistik Austria).
  • Schweiz: Rund 3.000 bis 3.500 Tiere werden jährlich erlegt; mehr als 3.500 Dachse fallen zusätzlich als Fallwild dem Straßenverkehr zum Opfer.

Waffen, Kaliber & Schusswirkung: Der Dachs ist legendär schusshart ('im Schmalz sitzen'). Wird er nicht im Feuer gebannt, mobilisiert er selbst mit tödlichen Kammertreffern enorme Energie und zieht sich tief in die Röhren zurück, wo eine Nachsuche unmöglich ist.

  • Büchsenschuss: Kleine Kugel ab .22 Hornet, ideal sind .222 Remington, .223 Remington oder 5,6×52R. Beim Ansitz auf Schalenwild können Standardkaliber (.308 Win, 8×57 IS, .30-06) mit Deformationsgeschossen waidgerecht genutzt werden. Treffersitz: Tiefes Blatt oder spitzer Schuss auf den Stich bei frontal austretendem Dachs.
  • Schrotschuss: Ausschließlich auf kurze Distanz (unter 25 Meter). Es müssen schwere Schrote von 3,5 bis 4,0 mm (Schrot Nr. 1 oder 2) gewählt werden, um die dichte Unterwolle, das dicke Feist und die starken Knochen sicher zu durchschlagen.

Wildbret und Verwertung

Dachswildbret & Dachsschmalz:

  • Kulinarik: Fleisch von jungen Herbstdachsen vor der Winterruhe ist eine traditionelle, feinfaserige Wildspezialität. Es besitzt eine kräftige, an dunkles Wildschwein oder Gans erinnernde Geschmacksnote. Es wird klassisch gebeizt, geschmort (Dachsgulasch, Sauerbraten) oder als kaltgeräucherter Dachsschinken verarbeitet.
  • Gesetzliche Untersuchungspflicht: Jeder Dachskörper MUSS vor Verzehr oder Abgabe einer amtlichen Trichinenuntersuchung (Verdauungsmethode) unterzogen werden. Rohverzehr ist wegen Trichinen- und Zoonosenrisiko strikt untersagt; das Fleisch muss stets auf eine Kerntemperatur von mindestens 75 °C durchgegart werden.
  • Dachsfett ('Dachsschmalz'): Das bis zu 3–4 kg schwere Herbstfeist wird von Drüsen befreit und im Wasserbad bei milder Hitze schonend ausgelassen. Durch den außergewöhnlich hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren bleibt Dachsfett bei Zimmertemperatur streichfähig-weich. In der traditionellen Alpen- und Volksmedizin ist Dachsschmalz ein hoch geschätztes Einreibemittel gegen rheumatische Beschwerden, Muskelverspannungen, Bronchitis und Gelenkschmerzen ('Dachssalbe').
  • Trophäen: Der 'Dachsbart' – ein Fächer aus den elastischen, silbergrauen Grannenhaaren des Rückens – ist ein klassischer, begehrter Jagdhutschmuck. Dachshaare dienen traditionell zur Herstellung edler Rasierpinsel; der gegerbte Balg wird zu Vorlegern oder wärmenden Jagdmuffen verarbeitet.

Lebensraum und Ansprüche

Der Europäische Dachs besiedelt die gesamte gemäßigte Zone Europas und Asiens von der Iberischen Halbinsel bis nach Sibirien. In den Alpen steigt er bis auf über 2.000 Meter über dem Meeresspiegel auf. Bevorzugt werden strukturreiche Kulturlandschaften mit einem engen Mosaik aus Laub- und Mischwäldern, Feldfluren, Gehölzinseln und Hecken. Für den Bau wählt er meist südexponierte Hanglagen in tiefgründigen, gut entwässernden Lehm- oder Sandböden, die trocken bleiben und leicht zu graben sind. Reine Nadelholzforste, staunasse Böden oder ausgeräumte Agrarsteppen werden gemieden; dagegen dringt der Dachs zunehmend in Siedlungsrandzonen, Parkanlagen und Friedhöfe mit reichem Nahrungsangebot vor.

Bestand und Management

Das Management des Dachses bewegt sich zwischen Artenschutz, Schadensabwehr und Niederwildhege:

  • Landwirtschaftliche Wildschäden: In Getreide- und Maisschlägen können Dachsfamilien beträchtliche Lager- und Fraßschäden verursachen. Um Dämme, Bahntrassen, Hochwasserschutzdeiche und Feldwege vor Unterhöhlung zu schützen, sind vielerorts behördlich angeordnete Regulierungseingriffe erforderlich.
  • Prädationsdruck auf Bodenbrüter: In Biotopen bedrohter Offenland- und Wiesenbrüter (Kiebitz, Brachvogel, Rebhuhn, Auerhuhn, Birkhuhn) stellt der Dachs als nachtaktiver Gelegeräuber einen maßgeblichen Prädationsfaktor dar. Die gezielte Bejagung an Bauen und Wiesenrändern ist integraler Bestandteil moderner Artenschutz- und Niederwildhegekonzepte.
  • Schonzeitregime: Jagdzeiten müssen strikt auf den Schutz der abhängigen Elterntiere (§ 22 Abs. 4 BJagdG in DE / Art. 7 Abs. 5 JSG in CH) im Frühjahr und Frühsommer abgestimmt sein.

Bestandszahlen und Jagdstrecke

Der Europäische Dachs wird auf der Roten Liste der IUCN sowie in den nationalen Roten Listen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz als nicht gefährdet (Least Concern – LC) eingestuft. Nach dem Einbruch der Populationen während der Tollwutepizootie der 1970er Jahre wächst der Bestand seit über drei Jahrzehnten kontinuierlich. Hauptursache für anthropogene Mortalität ist das dichte mitteleuropäische Straßennetz: Jährlich werden zehntausende Dachse an Autobahnen und Bundesstraßen überfahren (allein in der Schweiz über 3.500 registrierte Fallwildtiere pro Jahr).

Schutz und rechtlicher Rahmen

Der Dachs unterliegt dem Bundesjagdgesetz (BJagdG) in Deutschland, den Landesjagdgesetzen in Österreich sowie dem Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSG) in der Schweiz. Er genießt europarechtlichen Schutz nach Anhang III der Berner Konvention (geschützte Tierart, deren Nutzung reguliert werden darf). Die Bejagung ist an feste gesetzliche Schonzeiten gebunden (Deutschland: Jagdzeit im Bund vom 1. August bis 31. Oktober; viele Bundesländer haben die Jagdzeit bis 31. Dezember oder für Jungdachse ab 1. Juni/Juli erweitert, stets unter Wahrung des Schutzes der säugenden Fähen).

Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES Nicht gelistet · EU Nicht gelistet

Artenschutz & Handelsstatus: Dachs

Status: Jagdbar / Nicht CITES-reguliert. Diese Art unterliegt nicht den CITES-Artenschutzbestimmungen. Für den grenzüberschreitenden Transport gelten die allgemeinen veterinär- und zollrechtlichen Vorschriften sowie das nationale Jagdrecht des Herkunfts- und Ziellandes.

Bestimmungen für Ein- & Ausfuhr (Jagdtrophäen):
  • Keine CITES-Genehmigung erforderlich
  • Beachtung des nationalen Jagd- und Schonzeitenrechts
  • Veterinärrechtliche Bestimmungen bei Fleischtransport beachten

Was bei der Einfuhr einer Trophäe zusätzlich zu CITES gilt – TRACES NT, Veterinärbescheinigung, Zoll –, steht im Leitfaden zum Trophäenimport.

Alters- und Kategorieansprache

Merkmale zur Altersbeurteilung vor und nach dem Schuss (Gebissentwicklung, Trophäenmorphologie, Habitus und Klassen).

Ansprachemerkmale & Kriterien

Die Altersansprache des Dachses erfolgt anhand von Schädelmerkmalen, Krallenbeschaffenheit, Körpermasse und Deckenfärbung. Jungdachse (Welpen im 1. Lebensjahr): Schlanker, spitzschnäuziger Kopf mit abgerundeter Schädeldecke ohne knöchernen Kamm; die Krallen an den Vorderläufen sind scharf, schlank und spitz; das Gewicht liegt im Sommer bei 6 bis 9 kg und erreicht erst im Spätherbst 10 bis 12 kg. Überläufer (2. Lebensjahr): Körperlich ausgewachsen, Schädeldach beginnt zu verknöchern, aber Scheitelkamm noch kaum fühlbar. Altdachse (3+ Jahre): Schwerer, walzenförmiger Körperbau mit breitem, stiernackigem Kopf; bei älteren Rüden ist die Crista sagittalis (ein markanter Knochenkamm am Scheitel zur Verankerung der mächtigen Schläfen- und Kaumuskulatur) durch die Decke deutlich tastbar; die Vorderkrallen sind durch intensives Graben stark abgestumpft und abgewetzt; im Spätherbst bauen Altdachse enormes Feist auf (14 bis über 18 kg, vereinzelt bis 20 kg). Geschlechtsdimorphismus: Rüden sind massiger gebaut, haben einen breiteren, plumperen Schädel und stumpfere Schnauzen; Fähen wirken im Gesicht zierlicher, schmaler und länger ausgezogen.

Gebissentwicklung & Zahnabschliff

Zahnformel: 3/3 I, 1/1 C, 3-4/3-4 P, 1/2 M × 2 = 34 bis 38 Zähne. Der erste Prämolar (P1) ist winzig und fällt häufig schon in den ersten Lebensjahren aus. Im Gegensatz zu den scharfkantigen Scherengebissen anderer Raubsäuger sind die Molaren des Dachses (besonders der M1 im Oberkiefer) stark verbreitert und mit stumpfen Höckern (bunodont) ausgestattet, um pflanzliche Nahrung und harte Chitinteile zu zermahlen. Bei alten Dachsen sind die Schneidezähne im Unterkiefer bis auf den Zahnfleischsaum heruntergeschliffen, und die Höcker der Molaren sind flachpoliert. Wissenschaftlich erfolgt die Altersbestimmung über die Schliffflächen der Zähne und die Zementzonenanalyse (Zementringe an der Wurzel der Canini).

Altersklassen & Klassifizierung

Jungdachs (0–1 Jahr): Welpe / Jungtier mit rundem Schädeldach, feinen spitzen Krallen und geringem Körpergewicht; Überläufer (1–2 Jahre): Ausgewachsen, Schädeldach flach, Zähne ohne starken Abschliff; Altdachs (3+ Jahre): Ausgeprägter Scheitelkamm (besonders Rüden), abgenutzte Schneidezähne und stumpfe Grabkrallen, hohes Herbstfeist (14–20 kg).

Vergleichbare & verwandte Wildarten

Ökologische und jagdpraktische Einordnung innerhalb der Gruppe Raubwild (Mustelidae / Beutegreifer).

Der Dachs (Meles meles) ist der mit Abstand schwerste und stärkste heimische Marderartige. Vom Rotfuchs (Canidae) unterscheidet er sich morphologisch und biologisch grundlegend: Der Dachs ist ein Sohlengänger mit fünf Zehen und mächtigen Grabkrallen (Fuchs: Zehengänger, 4 Zehen mit geschnürter Fährte); er besitzt ein breitkroniges Mahlzahngebiss eines Allesfressers (Fuchs: scharfes Reißgebiss) und legt saubere Kotlatrinen an, während der Fuchs seine Losung erhöht auf Steinen oder Erdhügeln absetzt. Gegenüber Marderhund und Waschbär besitzt der Dachs eine längsgestreifte schwarz-weiße Kopfmaske (Zügel) ohne Gesichtsmaske um die Augen und baut tiefere, gigantische Erdbauanlagen.

Verbreitung

Nachgewiesene Vorkommen von Dachs nach Ländern. Die Karte markiert die Jagdregionen mit Vorkommen, keine Reviergrenzen.

Kartengrundlage: Natural Earth (Public Domain, CC0) · Kartenstand: · Darstellung: JAGDNAVIGATOR
Die Flächen zeigen Verwaltungsgrenzen, keine Reviergrenzen. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.

Verbreitung von Dachs

Grün: Länder mit Nachweis. Punkte: Jagdregionen mit eigenem Profil.

Ukraine: Vorkommen nachgewiesen Litauen: Vorkommen nachgewiesen Deutschland: Vorkommen nachgewiesen Estland: Vorkommen nachgewiesen Lettland: Vorkommen nachgewiesen Luxemburg: Vorkommen nachgewiesen Belgien: Vorkommen nachgewiesen Georgien: Vorkommen nachgewiesen Dänemark: Vorkommen nachgewiesen Slowakei: Vorkommen nachgewiesen Österreich: Vorkommen nachgewiesen Schweiz: Vorkommen nachgewiesen Niederlande: Vorkommen nachgewiesen Bosnien und Herzegowina: Vorkommen nachgewiesen Luxemburg: Vorkommen nachgewiesen Liechtenstein: Vorkommen nachgewiesen Burgenland (Österreich) Kärnten (Österreich) Niederösterreich (Österreich) Oberösterreich (Österreich) Salzburg (Österreich) Steiermark (Österreich) Tirol (Österreich) Vorarlberg (Österreich) Aargau (Schweiz) Appenzell Innerrhoden (Schweiz) Appenzell Ausserrhoden (Schweiz) Bern (Schweiz) Basel-Landschaft (Schweiz) Freiburg (Schweiz) Genf (Schweiz) Glarus (Schweiz) Graubünden (Schweiz) Jura (Schweiz) Luzern (Schweiz) Neuenburg (Schweiz) Nidwalden (Schweiz) Obwalden (Schweiz) St. Gallen (Schweiz) Schaffhausen (Schweiz) Solothurn (Schweiz) Schwyz (Schweiz) Thurgau (Schweiz) Tessin (Schweiz) Uri (Schweiz) Waadt (Schweiz) Wallis (Schweiz) Zug (Schweiz) Zürich (Schweiz) Brandenburg (Deutschland) Baden-Württemberg (Deutschland) Bayern (Deutschland) Hessen (Deutschland) Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland) Niedersachsen (Deutschland) Nordrhein-Westfalen (Deutschland) Rheinland-Pfalz (Deutschland) Schleswig-Holstein (Deutschland) Saarland (Deutschland) Sachsen (Deutschland) Sachsen-Anhalt (Deutschland) Thüringen (Deutschland)
  • Land mit Nachweis
  • Jagdregion mit Profil

Staatsgrenzen: Natural Earth (gemeinfrei) · Darstellung: JAGDNAVIGATOR · Die Grenzen zeigen Staaten, keine Jagdgebiete.

Global Biodiversity Information FacilityGBIF Taxon #2433875

Wissenschaftliche Nachweise & Vorkommen: Dachs

GBIF Taxon
GBIF-Nachweise von Dachs (Meles meles) in Europa. Gelbe bis rote Punkte: Dichte wissenschaftlicher Beobachtungen.
Dichte wissenschaftlicher Nachweise
EinzelfundeHohe Dichte

Kartengrundlage: GBIF-Basiskarte, © OpenStreetMap contributors, © OpenMapTiles · Nachweise: GBIF.org, CC0 · Stand: 23. Oktober 2026 · Darstellung: JAGDNAVIGATOR

Bürgerwissenschaften & MonitoringiNaturalist

Bürgerbeobachtungen & Fotobelege: Dachs

Neben amtlichen Zählungen liefern wissenschaftlich verifizierte Sichtungen (Research Grade) von Jägern, Förstern und Naturbeobachtern Daten zu Ausbreitung, Wechseln und Vorkommen dieser Art in ihrem Verbreitungsgebiet.

Wo diese Art vorkommt

Jagd- und Schonzeiten nach Rechtsraum

Jagdzeiten setzt jedes Bundesland und jeder Kanton selbst fest, oft getrennt nach Wildklasse. Die Tabelle gibt die Zeiten für Dachs aus 42 Verordnungen wieder. Verbindlich ist die amtliche Fassung, die auf der jeweiligen Rechtsraumseite verlinkt ist.

Jagdzeiten für Dachs nach Rechtsraum
Rechtsraum Wildklasse Jagdzeit
Burgenland (AT) alle Klassen 1. Juni bis 31. Januar
Wien (AT) alle Klassen 1. Juni bis 31. Dezember
Salzburg (AT) alle Klassen 16. Juli bis 31. Dezember
Kärnten (AT) alle Klassen 1. Juni bis 31. Januar
Niederösterreich (AT) alle Klassen 16. Juni bis 31. Januar
Oberösterreich (AT) alle Klassen 1. Juli bis 15. Januar
Steiermark (AT) alle Klassen ganzjährig
Tirol (AT) alle Klassen 15. Juli bis 15. Februar
Vorarlberg (AT) Jungdachse 1. Mai bis 31. Januar
Vorarlberg (AT) Dachse 1. Juli bis 31. Januar
Zürich (CH) alle Klassen 16. Juni bis 15. Januar
Basel-Landschaft (CH) Fassung bis alle Klassen 16. Juni bis 15. Januar
Basel-Stadt (CH) Fassung bis alle Klassen 16. Juni bis 15. Januar
Solothurn (CH) alle Klassen 16. Juni bis 15. Januar
Luzern (CH) Fassung bis alle Klassen 16. Juni bis 15. Januar
Zug (CH) Fassung bis alle Klassen 1. Oktober bis 15. Januar
St. Gallen (CH) Fassung bis alle Klassen 16. Juni bis 15. Januar
Appenzell Ausserrhoden (CH) Fassung bis alle Klassen 1. Juli bis 15. Januar
Appenzell Ausserrhoden (CH) Passjagd 9. November bis 15. Januar
Appenzell Innerrhoden (CH) Fassung bis Hochwildjagd 7. September bis 3. Oktober
Appenzell Innerrhoden (CH) Bau- und Vogeljagd 5. Oktober bis 19. Dezember
Appenzell Innerrhoden (CH) verlängerte Bau- und Vogeljagd 2. Januar bis 15. Januar
Appenzell Innerrhoden (CH) Passjagd 16. November bis 15. Januar
Graubünden (CH) Fassung bis Hochjagd, erste Phase 3. September bis 13. September
Graubünden (CH) Hochjagd, zweite Phase 21. September bis 30. September
Uri (CH) Fassung bis Passjagd 2. Januar bis 15. Januar
Schwyz (CH) Fassung bis Hochwildpatente 1. September bis 28. November
Schwyz (CH) Patent III, Ansitz/Drückjagd 1. Oktober bis 30. November
Schwyz (CH) Baujagd 1. Oktober bis 12. Januar
Schwyz (CH) Lusserjagd 2. November bis 12. Januar
Nidwalden (CH) Fassung bis Hochjagd 1. September bis 22. September
Nidwalden (CH) Niederjagd 15. Oktober bis 30. November
Nidwalden (CH) Winterjagd 1. Dezember bis 15. Januar
Obwalden (CH) Fassung bis Hochjagd 1. September bis 24. September
Obwalden (CH) Niederjagd 5. Oktober bis 30. November
Obwalden (CH) Winterjagd 1. Dezember bis 15. Januar
Bern (CH) Basispatent 1. September bis 31. Dezember
Waadt (CH) Fassung bis alle Klassen 1. September bis 15. Januar
Neuenburg (CH) Fassung bis Patent A und H, nur Patent H in dieser Periode 3. August bis 30. September
Neuenburg (CH) Patent A und H 1. Oktober bis 14. Januar
Wallis (CH) Fassung bis Permis A, Montag bis Samstag 21. September bis 3. Oktober
Wallis (CH) Permis B, Dienstag und Samstag 6. Oktober bis 24. Oktober
Wallis (CH) Permis B, Dienstag, Donnerstag, Samstag 27. Oktober bis 28. November
Wallis (CH) Permis C 3. November bis 28. November
Wallis (CH) Permis C 1. Dezember bis 31. Januar
Wallis (CH) Permis E, Montag bis Samstag 16. November bis 27. Februar
Tessin (CH) Fassung bis Hochjagd, unbeschränkt 5. September bis 27. September
Bayern (DE) adulte 1. August bis 31. Januar
Bayern (DE) juvenile 16. April bis 31. Januar
Baden-Württemberg (DE) alle Klassen 1. August bis 31. Dezember
Baden-Württemberg (DE) Jungdachse 1. Juni bis 31. Dezember
Nordrhein-Westfalen (DE) Fassung bis Jungdachse ganzjährig
Nordrhein-Westfalen (DE) alle Klassen 1. September bis 31. Dezember
Niedersachsen (DE) alle Klassen 1. August bis 31. Januar
Brandenburg (DE) alle Klassen 1. August bis 31. Januar
Sachsen (DE) alle Klassen ganzjährig
Berlin (DE) alle Klassen ganzjährig geschont
Bremen (DE) alle Klassen ganzjährig geschont
Hamburg (DE) alle Klassen 16. September bis 31. Oktober
Sachsen-Anhalt (DE) alle Klassen 1. August bis 31. Januar
Schleswig-Holstein (DE) alle Klassen 1. August bis 31. Oktober (nach JagdzeitV des Bundes)
Saarland (DE) alle Klassen 1. August bis 31. Januar
Thüringen (DE) Fassung bis alle Klassen 1. August bis 15. Januar
Mecklenburg-Vorpommern (DE) alle Klassen ganzjährig

Jagdrecht und Verordnungen aller Bundesländer und Kantone

Wissenschaftliche Arbeiten zu Dachs

Ausgewählte Studien zur Biologie, Raumnutzung, Nahrung oder dem Management dieser Art.

Häufige Fragen zu Dachs

Woran erkennt man einen befahrenen Dachsbau?

Typische Erkennungszeichen sind breite, querovale Röhreneinfahrten (ca. 30 × 20 cm) mit tief ausgetretenen Rinnen und Rutschen im Erdauswurf, ausgehobene Blätter- und Moosreste ('Polstermaterial'), an Wurzelfräsen hängende Dachshaare sowie nahe gelegene 'Dachslatrinen' (flache, unverscharrte Kotgruben). Ein Fuchsbau ist dagegen meist steiler, kreisrunder und riecht intensiv nach Aas oder Fuchsharn mit herumliegenden Beuteresten.

Wie erfolgt die Alters- und Geschlechtsansprache beim Dachs?

Altdachse (ab dem 3. Lebensjahr) besitzen einen gedrungenen, walzenförmigen Rumpf mit schwerem Nacken; bei alten Rüden ist der Scheitelkamm (Crista sagittalis) am Oberschädel zur Verankerung der Kaumuskulatur durch die Decke deutlich tastbar, und die Vorderbrillantkrallen sind stumpf abgetreten. Jungdachse wirken schlanker, spitzschnäuziger, tragen scharfe, feine Krallen und besitzen eine runde, kammfreie Schädelform. Rüden sind breiter geschädelt mit dickerem Hals, Fähen wirken im Kopf schmaler und feiner gezeichnet.

Welche Jagdmethoden und Kaliber sind in der Praxis optimal?

Die sicherste Methode ist der stille Ansitz am Bau bei gutem Wind kurz vor Sonnenuntergang, wenn der Dachs die Röhre vorsichtig sichernd verlässt ('Winden und Verhoffen'), oder im Spätsommer an Schadflächen im Mais. Bei der Baujagd mit Teckel oder Jagdterrier sind Peilsenderhalsbänder Pflicht. Da der Dachs im Wundbett extrem schusshart ist, sind präzise Schüsse auf Blatt oder Stich erforderlich; bewährt haben sich Raubwildbüchsen (.22 Hornet, .222 Rem, .223 Rem, 5,6×52R) oder kombiniertes Schalenwildkaliber sowie Schrotstärken von 3,5 bis 4,0 mm auf Distanzen unter 25 Metern.

Was ist beim Verzehr von Dachswildbret und bei Dachsfett zu beachten?

Dachse sind als Allesfresser und Aasvertilger Träger von Trichinen (Trichinella spp.); eine amtliche Trichinenuntersuchung ist vor jeder Verwertung gesetzlich zwingend vorgeschrieben. Das Fleisch junger Herbstdachse gilt als geschätzte Delikatesse (Schmorbraten, Dachsschinken). Das reichlich vorhandene Herbstfett wird traditionell im Wasserbad zu reinem Dachsschmalz ausgelassen, das in der Volksmedizin wegen seines hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren für wärmende Brust- und Gelenksalben geschätzt wird.

Quellen und Evidenz

8 Einträge
  1. Amtliche Primärquelle Abruf: 12.10.2026

    Trichinellennachweis bei Rotfüchsen in Westösterreich

    Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit Primärdokument öffnen ↗
  2. Amtliche Primärquelle Abruf: 12.10.2026

    Meles meles (Dachs) - Artdatensatz

    Europäische Umweltagentur (EEA) / Biodiversity Information System for Europe Primärdokument öffnen ↗
  3. Peer-Review Studie Abruf: 12.10.2026

    The challenge of estimating wildlife populations at scale: the case of the European badger in Ireland

    European Journal of Wildlife Research DOI: 10.1007/s10344-021-01528-9 ↗
  4. Amtliche Primärquelle Abruf: 12.10.2026

    Der Dachs im Kanton Luzern

    Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL / waldwissen.net Primärdokument öffnen ↗
  5. Amtliche Primärquelle Abruf: 12.10.2026

    Rote Liste und Gesamtartenliste der Säugetiere Deutschlands

    Rote-Liste-Zentrum / BfN Primärdokument öffnen ↗
  6. Fachverband / Körperschaft Abruf: 12.10.2026

    Österreichische Jagdstatistik 2023/24

    Hohe Jagd & Fischerei Primärdokument öffnen ↗
  7. Amtliche Primärquelle Abruf: 12.10.2026

    Wildtierportal Baden-Württemberg: Dachs Meles meles

    Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg Primärdokument öffnen ↗
  8. Fachverband / Körperschaft Abruf: 12.10.2026

    Internationaler Expertenbericht Wildtiermanagement

    Redaktioneller Scratch-Datenbestand Jagdnavigator Primärdokument öffnen ↗

Geltung und Prüfstand

Gilt für
Biologie und jagdliche Einordnung. Jagd- und Schonzeiten gelten nur im jeweiligen Rechtsraum.
Inhalt geprüft