
Schweiz · Jagdregion
Graubünden (Schweiz)
Kurzantwort
Größter Schweizer Kanton: Epizentrum der Patentjagd (Bündner Hochjagd), Wolfsrudel und korrigierende Sonderjagd. Verbindliche Jagd- und Schonzeiten müssen immer in der aktuell geltenden amtlichen Regelung dieses Rechtsraums geprüft werden.
Lage
Die Schummerung zeigt Höhenlage und Landbedeckung. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.
- Höchster Punkt
- Grauspitz (2599 m)
- Gebirge
- Alpen
- Flüsse
- Rhein · Inn
- Höchster Gipfel
- Grauspitz (2599 m)
- Gebirge
- Alpen
Landschaft und Topografie
Zirben- und Lärchenwälder, ausgedehnte alpine Matten, Nationalparkregionen.
Rechtliche Orientierung
Der Bund regelt die Grundsätze, der Vollzug liegt beim Kanton. Die Kantone unterscheiden sich grundlegend im Jagdsystem; maßgeblich ist die kantonale Jagdgesetzgebung.
Jagdcharakter
Bündner Hochjagd (Massenaufgebot im September), extreme physische Anforderungen, Herbstjagd zur Korrektur.
Besonderheiten
Starker Wolfseinfluss auf Rotwildbestände, Sonderjagd im November zur Kahlwild-Planerfüllung.
Wildarten in dieser Region
Fischarten & Gewässer in dieser Region
Häufige Fragen zu Graubünden (Schweiz)
Welche wildbiologischen Effekte hat die komprimierte Bündner Hochjagd im September?
Der zeitgleiche Jagddruck führt zum sofortigen Rückzug des Wildes in Felswände oder Schutzgebiete; der Jagderfolg kulminiert in den ersten Tagen.
Wie steuert Graubünden die Abschusspläne bei hoher Wolfspräsenz?
Durch flexible Anpassung der Kahlwildfreigaben während der Sonderjagd im November/Dezember, um forstliche Schutzwaldziele abzusichern.
Quellen und Evidenz
0 EinträgeFür diesen Fachbeitrag gelten die allgemeinen redaktionellen Standards des Portals. Weiterführende Belege und Richtlinien finden Sie im Quellenstandard.



















