
Schweiz · Jagdregion
Wallis (Schweiz)
Kurzantwort
Kantonale Hochjagd vor Viertausendern im ariden Rhonetal mit rotierendem Steinwild-Tirages-System. Verbindliche Jagd- und Schonzeiten müssen immer in der aktuell geltenden amtlichen Regelung dieses Rechtsraums geprüft werden.
Lage
Die Schummerung zeigt Höhenlage und Landbedeckung. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.
- Höchster Punkt
- Matterhorn (4478 m)
- Gebirge
- Alpen
- Flüsse
- Rhône
- Höchster Gipfel
- Matterhorn (4478 m)
- Gebirge
- Alpen
Landschaft und Topografie
Trockenrasen und Obstkulturen im Rhonetal, Lärchenwälder an den Hängen, Gletscher und Moränen.
Rechtliche Orientierung
Der Bund regelt die Grundsätze, der Vollzug liegt beim Kanton. Die Kantone unterscheiden sich grundlegend im Jagdsystem; maßgeblich ist die kantonale Jagdgesetzgebung.
Jagdcharakter
Kantonale Hochjagd im Herbst, rotierendes 'Tirages'-System für Steinwild, Schadensabwehr im Obstbau.
Besonderheiten
Verlosung von Steinwildabschüssen, massive herbstliche Rotwildmigration in die Obstkulturen des Tals.
Wildarten in dieser Region
Fischarten & Gewässer in dieser Region
Häufige Fragen zu Wallis (Schweiz)
Wie funktioniert das Walliser 'Tirages'-System bei der Steinwildjagd?
Jäger werden in jährlich wechselnden Sektoren ausgelost, um den Jagddruck an den Viertausendern gleichmäßig und schonend zu verteilen.
Warum hat die Kahlwildbejagung an Walliser Hanglagen höchste Priorität?
Weil Rotwild im Winter massiv in die Obst- und Rebkulturen des Rhonetals absteigt und dort existenzielle Schäden anrichtet.
Quellen und Evidenz
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