Erstmalig erstellt: Zuletzt geändert: Redaktionelle Verantwortung: WSK
Lebensräume: Hochgebirge, Steppenhänge, Alpine Matten
Übliche Jagdarten: Gebirgspirsch ausschließlich im zulässigen Rahmen
Brunft oder Paarung: Brunft im Spätherbst und Winter
Jagdliche Klasse: Argali · Wildschafe
Alters- und Kategorieansprache
Merkmale zur Altersbeurteilung vor und nach dem Schuss (Gebissentwicklung, Trophäenmorphologie, Habitus und Klassen).
Ansprachemerkmale & Kriterien
Körpermasse, Habitus, Zahnabrieb und Ausprägung artspezifischer Trophäen- oder Gefiedermerkmale.
Gebissentwicklung & Zahnabschliff
Zahndurchbruch und Abkauung der Mahl- und Schneidezähne bei Säugetieren.
Altersklassen & Klassifizierung
Jugendklasse (Jungtiere im ersten Lebensjahr), Mittelklasse (subadulte Stücke), Reife Ernteklasse (voll entwickelte adulte Stücke).
Vergleichbare & verwandte Wildarten
Ökologische und jagdpraktische Einordnung innerhalb der Gruppe Wildschafe.
Wichtige Vergleichsart innerhalb der Kategorie Wildschafe mit spezifischen ökologischen Ansprüchen.
Verbreitung
Länder, in denen diese Art im Portal als vorkommend geführt wird. Die Karte zeigt die zugehörigen Regionsprofile, keine Reviergrenzen und keine Punktnachweise.
Die Flächen zeigen Verwaltungsgrenzen, keine Reviergrenzen. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.

Sichere Erkennung
Größtes Wildschaf. Widder tragen massive, spiralig gebogene Hörner; Körpergröße und Hornform unterscheiden sich stark zwischen Populationen. Auf Distanz ist die Ansprache ohne Glas unsicher.

Biologie und Lebensweise
Lebt in offenen Hochländern Zentralasiens. Herden nutzen weite Sichten gegen Schneeleopard und Wolf. Fortpflanzung und Kondition hängen an Winterhärte und Weidequalität.

Lebensraum und Ansprüche
Hochsteppe, Altai, Gobi-Rand und Hochebenen. Felsige Fluchtberge und offene Weideflächen müssen benachbart liegen.

Nahrung und Raumnutzung
Gräser, Seggen, Kräuter und Zwergsträucher bilden die Nahrung. Schneehöhe und Vereisung bestimmen im Winter den Zugang.

Bestand und Management
Populationen und Unterarten müssen getrennt überwacht werden. Zählungen, Telemetrie, Genetik, Altersstruktur, Wilderei und Viehkonkurrenz gehören zusammen.
Schutz und rechtlicher Rahmen
Schutz, Jagd, Ausfuhr und Einfuhr sind populationsbezogen und CITES-sensibel. Keine allgemeine Freigabe, keine übertragbare Quote zwischen Ländern.
Jagdpraxis
Große Höhe, Kälte, Abgeschiedenheit und begrenzte Rettungsmöglichkeiten erhöhen das Risiko. Akklimatisation und seriöse lokale Organisation sind unverzichtbar.
Wo diese Art vorkommt
DACH 0
Bundesländer und Kantone mit eigenem Jagdrecht
Keine Region zugeordnet.
Europa 0
Ziele im übrigen Europa
Keine Region zugeordnet.
Häufige Fragen zu Argali
Woran erkennt man Argali?
Großes Wildschaf mit hellem Bauch und Spiegel; alte Widder tragen sehr massive Spiralhörner. Weibchen sind kleiner und tragen deutlich leichtere Hörner.
Wie lebt Argali?
Weibchen und Jungtiere bilden Herden, Widder leben außerhalb der Brunft oft getrennt. Saisonale Bewegungen folgen Schnee, Nahrung und Störung. Offene Steppenhänge, Hochplateaus und alpine Matten ermöglichen Feinderkennung. Zerschneidung, Viehdruck und Störung können Räume verkleinern.
Was gilt bei Jagdreisen auf Argali?
Argali stehen im Fokus internationaler Schutzabkommen; Populationen können unterschiedlich geregelt sein. Dokumente müssen exakt zur Herkunft passen.
Welche Daten braucht das Management von Argali?
Populationen und Unterarten müssen getrennt überwacht werden. Zählungen, Telemetrie, Genetik, Altersstruktur, Wilderei und Viehkonkurrenz gehören zusammen.
Quellen und Evidenz
4 Einträge- Fachverband / Körperschaft Abruf: 10.8.2026
Ovis ammon in der IUCN Red List
- Amtliche Primärquelle Abruf: 10.8.2026
Ovis ammon - Art- und Taxonomiedaten
- Amtliche Primärquelle Abruf: 10.8.2026
Argali Single Species Action Plan
- Amtliche Primärquelle Abruf: 10.8.2026
The CITES Appendices