Sichere Erkennung
Wildkaninchen sind deutlich kleiner und kompakter gebaut als Feldhasen. Das Körpergewicht adulter Tiere liegt bei 1,5 bis 2,3 kg (Extremwerte 0,9 bis 3,0 kg), die Kopf-Rumpf-Länge bei 35 bis 45 cm (gelegentlich bis 50 cm). Die Löffel sind mit 6,5 bis 7,5 cm kürzer als der Kopf und tragen keine schwarzen Spitzen. Das Haarkleid ist graubraun meliert mit charakteristisch rostbraunem Nackenfleck, während Kehle und Bauch weißlich aufgehellt sind. Der Schwanz ist oberseits schwarz und unten weiß. Die Hinterläufe sind deutlich kürzer als beim Feldhasen und ermöglichen rasche Antritte auf kurze Distanz.

Kolonien und Sozialverhalten
Wildkaninchen leben in Kolonien mit sozialer Organisation. Den Mittelpunkt bildet der Erdbau mit Röhrensystem, Wohnkesseln und Fluchtröhren in grabbaren, trockenen Böden. Männliche Tiere markieren ihr Revier mit Duftmarken aus Kinndrüsen und Urin. Bei Gefahr warnen Kaninchen ihre Artgenossen durch Klopfen mit den Hinterläufen auf den Erdboden, woraufhin die Koloniemitglieder in die Röhren einspringen.

Brunft und Fortpflanzung
Die Fruchtbarkeit des Wildkaninchens ist sehr hoch; Junge können zu jeder Jahreszeit anfallen, wobei eine Zibbe bis zu 7 Würfe pro Jahr bringen kann. Die Rammelzeit erstreckt sich schwerpunktmäßig von Februar bis Oktober. Nach einer Tragzeit von rund 30 bis 31 Tagen bringt die Häsinnen meist 4 bis 6 (selten bis 12) Junge zur Welt. Sie werden häufig in einer separaten Setzröhre (Buhne) abgelegt, die mit Pflanzenmaterial und Bauchwolle ausgepolstert wird. Als Nesthocker kommen Jungkaninchen nackt und blind zur Welt; sie öffnen nach etwa 10 Tagen die Augen und verlassen nach rund 3 Wochen erstmals den Bau.

Lebensraum und Ansprüche
Bevorzugt werden trockene, warme Standorte mit sandigen oder tiefgründigen Böden, die sich leicht graben lassen und frei von Grundnässe sind. Typische Lebensräume sind Böschungen, Dämme, Deichanlagen, Bahntrassen, Dünen, Heideflächen sowie lichte Gehölzränder mit angrenzendem Grünland. Wildkaninchen besiedeln auch Parkanlagen, Friedhöfe und Brachflächen im Siedlungsraum, sofern Deckung und Äsungsflächen eng beieinander liegen.

Nahrung und Raumnutzung
Wildkaninchen sind reine Pflanzenfresser mit breitem Spektrum aus Gräsern, Kräutern, Klee, Knospen, Getreide und Feldfrüchten. Im Winter verbeißen sie Wurzeln, junge Triebe und Baumrinde. Wie bei Hasenartigen üblich, praktizieren Wildkaninchen Caecotrophie: Der im Blinddarm gebildete Vitamin- und nährstoffreiche Weichkot wird direkt aufgenommen und erneut verdaut.

Anatomie und Fährtenbild
Die Fährte zeigt wie beim Feldhasen das typische Bild des Paarsprungs: Die Hinterläufe setzen nebeneinander vor den hintereinander gesetzten Vorderläufen auf. Die Trittsiegel sind mit etwa 3 bis 4 cm deutlich kleiner als beim Feldhasen. Im Revier verraten sich Kaninchen durch Wechsel, Erdauswürfe an Baueingängen sowie linsenförmige Kotpillen an Scharr- und Losungsplätzen.
Bestandsdynamik
Die Bestandszahlen des Wildkaninchens unterliegen ausgeprägten Schwankungen. Die mittlere Lebenserwartung im Freiland liegt bei 2 bis 4 Jahren. Witterung, Raubsäuger, Greifvögel sowie Virusseuchen begrenzen die Bestände. Seuchenzüge können lokale Populationen um 80 bis 90 Prozent dezimieren.
Krankheiten und Fallwild
Zwei Viruserkrankungen verursachen regelmäßig schwere Bestandseinbrüche: 1. Myxomatose (Kaninchenpest): Ein Pockenvirus (Leporipoxvirus), übertragen durch stechende Insekten oder direkten Kontakt, führt zu Schwellungen und Knoten an Kopf, Augenlidern, Ohren und Genitalien. 2. RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease / Chinaseuche): Ein Calicivirus, das perakut verläuft. Das RHD-Virus führt bei den meisten Tieren innerhalb von 24 bis 72 Stunden zum Tod bei einer Mortalität um 90 Prozent. Für die Virusvariante RHDV-2 sind im Unterschied zur klassischen RHD neben Kaninchen auch Feldhasen empfänglich. Beide Erreger stellen für den Menschen keine Gefahr dar.
Bestand und Management
Wildtiermanagement bewegt sich zwischen Artenschutz und Schadensabwehr. An Deichen, Dämmen und Verkehrsanlagen kann die Grabtätigkeit Böschungen destabilisieren, was gezielte Bejagung oder bauliche Schutzmaßnahmen erforderlich macht. In Sand- und Heidehabitaten schaffen die Weide- und Grabarbeiten lichte Bodenstrukturen für Insekten und Pionierpflanzen. Aussetzungen zur Bestandsstützung unterliegen tierseuchenrechtlichen und naturschutzrechtlichen Genehmigungspflichten.
Bejagung und Hege
Die Jagd auf Wildkaninchen erfolgt vor allem über drei Methoden: 1. Frettieren: Das Frettchen wird in befahrere Baue eingeschlieft; die herausschlagenden Stücke werden mit Netzen gefangen oder mit feinem Schrot erlegt. 2. Ansitzjagd mit Kleinkaliberbüchsen (.22 lfB) an Böschungen in den Dämmerungsstunden. 3. Buschieren mit Hunden an Hecken und Feldgehölzen. In Deutschland zählt das Wildkaninchen nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 BJagdG zum Haarwild und darf nach § 1 Abs. 2 JagdzeitV ganzjährig bejagt werden, vorbehaltlich des Schutzes der für die Aufzucht notwendigen Elterntiere in Setzzeiten nach § 22 Abs. 4 BJagdG. In Österreich ist es im Burgenland (§ 77 Abs. 2 Bgld. JG) und in Kärnten (§ 51 Abs. 2 K-JG) ganzjährig bejagbar. In der Schweiz gilt nach Art. 5 Abs. 1 Bst. f JSG eine gesetzliche Schonzeit vom 1. Januar bis 30. September.
Jagdpraxis
Beim Frettieren werden vor den Ausgängen des Baus Netze (Karnickelnetze / Beutelnetze) platziert oder Flintenschützen angestellt. Das Frettchen treibt die im Bau befindlichen Kaninchen ins Freie. Bei der Bejagung in befriedeten Bezirken wie Friedhöfen oder Bahnanlagen gelten gesonderte Genehmigungsvorschriften, wobei häufig auch Lebendfangfallen eingesetzt werden.
Wildbret
Wildkaninchen liefern fettarmes, feinfasriges Wildbret mit hellem Fleisch. Es eignet sich zum Braten, Schmoren oder für Ragouts. Bei der Verwertung ist auf Wildbrethygiene zu achten: Erlegte Stücke werden baldmöglichst aufgebrochen und auf bedenkliche Merkmale wie Organveränderungen, Schwellungen oder Abmagerung untersucht. Kranke Stücke oder Fallwild sind für den menschlichen Verzehr untauglich.
Biologie und Lebensweise
Das Europäische Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) ist der Stammvater des Hauskaninchens. Anatomisch gehört es zu den Doppelzähnern unter den Hasenartigen (Lagomorpha), mit zwei kleinen Stiftzähnen hinter den oberen Nagezähnen. Die Tiere sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, äsen in ungestörten Bereichen aber auch tagsüber.
Bestandszahlen und Jagdstrecke
Ursprünglich auf der Iberischen Halbinsel beheimatet, wurde das Wildkaninchen über Jahrhunderte in weiten Teilen Europas angesiedelt. Nach starker Vermehrung führten das Auftreten der Myxomatose seit den 1950er-Jahren sowie der RHD seit Ende der 1980er-Jahre zu drastischen Bestandseinbrüchen in weiten Teilen des europäischen Areals.
Schutz und rechtlicher Rahmen
In strukturarmen Kulturlandschaften und nach Seuchenzügen sind viele Bestände stark ausgedünnt. Zu den Schutz- und Fördermaßnahmen gehören der Erhalt von Saumstrukturen, sandigen Böschungen und Hecken sowie freiwillige Jagdruhen in Revieren mit stark rückläufigen Vorkommen.
Artenschutz & Handelsstatus: Wildkaninchen
Status: Jagdbar / Nicht CITES-reguliert. Diese Art unterliegt nicht den CITES-Artenschutzbestimmungen. Für den grenzüberschreitenden Transport gelten die allgemeinen veterinär- und zollrechtlichen Vorschriften sowie das nationale Jagdrecht des Herkunfts- und Ziellandes.
- Keine CITES-Genehmigung erforderlich
- Beachtung des nationalen Jagd- und Schonzeitenrechts
- Veterinärrechtliche Bestimmungen bei Fleischtransport beachten
Was bei der Einfuhr einer Trophäe zusätzlich zu CITES gilt – TRACES NT, Veterinärbescheinigung, Zoll –, steht im Leitfaden zum Trophäenimport.
Alters- und Kategorieansprache
Merkmale zur Altersbeurteilung vor und nach dem Schuss (Gebissentwicklung, Trophäenmorphologie, Habitus und Klassen).
Ansprachemerkmale & Kriterien
Die Altersansprache des Wildkaninchens stützt sich vor allem auf Skelett- und Habitusmerkmale: 1. Stroh'sches Zeichen: Am distalen Ende der Elle (Ulna) oberhalb des Handwurzelgelenks ist bei Jungtieren eine knorpelige Epiphysenfuge fühlbar, die bei ausgewachsenen Tieren verknöchert ist. 2. Körpergewicht: Adulte Tiere wiegen 1,5 bis 2,3 kg (0,9 bis 3,0 kg); diesjährige Jungtiere liegen je nach Wurfzeitpunkt darunter. 3. Gehörknorpel: Bei Jungtieren ist der Knorpel der Löffel weich und elastisch, bei älteren Tieren deutlich derber.
Gebissentwicklung & Zahnabschliff
Zahnformel: I 2/1, C 0/0, P 3/2, M 3/3 = 28 Zähne. Hinter den beiden oberen Nagezähnen liegt ein zweites Paar kleinerer Stiftzähne (Duplizidentie der Hasenartigen). Alle Zähne sind wurzellos (elodont) und wachsen dauernd nach, weshalb das Alter nicht über Zahnkronenabrieb bestimmt werden kann.
Altersklassen & Klassifizierung
Altersstufen: 1. Jungtiere (Diesjährige): Epiphysenfuge (Stroh'sches Zeichen) tastbar, elastischer Löffelknorpel, Gewicht meist unter 1,2 bis 1,5 kg. 2. Adulte Tiere: Epiphysenfuge verknöchert, Gewicht 1,5 bis 2,3 kg (0,9 bis 3,0 kg), voll reproduktionsfähig mit bis zu 7 Würfen pro Jahr. Die mittlere Lebenserwartung im Freiland liegt bei 2 bis 4 Jahren.
Vergleichbare & verwandte Wildarten
Ökologische und jagdpraktische Einordnung innerhalb der Gruppe Hasenartige & Prädatoren (Lagomorpha / Leporidae).
Das Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) unterscheidet sich in Gestalt und Biologie deutlich von verwandten Arten: 1. Feldhase (Lepus europaeus): Deutlich größer (3,0 bis 5,5 kg gegenüber 1,5 bis 2,3 kg beim Kaninchen). Die Löffel des Feldhasen sind mit 11 bis 14 cm länger als der Kopf und tragen schwarze Spitzen; beim Kaninchen sind die Löffel mit 6,5 bis 7,5 cm kürzer als der Kopf und ohne schwarze Spitzen. Feldhasen sind oberirdisch geborene Nestflüchter und Ausdauerflüchter; Kaninchen sind Nesthocker und graben Erdbaue. 2. Schneehase (Lepus timidus): Alpiner Verwandter, der im Winter schneeweiß färbt und felsige Hochlagen bewohnt. 3. Rotfuchs (Vulpes vulpes): Hauptprädator und Baukonkurrent; Fuchsbaue weisen größere Einfahrten auf. 4. Frettchen: Domestizierte Zuchtform des Iltisses, die bei der Baujagd eingesetzt wird, um Kaninchen aus dem Bau zu sprengen.
Verbreitung
Nachgewiesene Vorkommen von Wildkaninchen nach Ländern. Die Karte markiert die Jagdregionen mit Vorkommen, keine Reviergrenzen.
Die Flächen zeigen Verwaltungsgrenzen, keine Reviergrenzen. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.
Verbreitung von Wildkaninchen
Grün: Länder mit Nachweis. Punkte: Jagdregionen mit eigenem Profil.
- Land mit Nachweis
- Jagdregion mit Profil
Staatsgrenzen: Natural Earth (gemeinfrei) · Darstellung: JAGDNAVIGATOR · Die Grenzen zeigen Staaten, keine Jagdgebiete.
Wissenschaftliche Nachweise & Vorkommen: Wildkaninchen

Kartengrundlage: GBIF-Basiskarte, © OpenStreetMap contributors, © OpenMapTiles · Nachweise: GBIF.org, CC0 · Stand: 23. Oktober 2026 · Darstellung: JAGDNAVIGATOR
Bürgerbeobachtungen & Fotobelege: Wildkaninchen
Neben amtlichen Zählungen liefern wissenschaftlich verifizierte Sichtungen (Research Grade) von Jägern, Förstern und Naturbeobachtern Daten zu Ausbreitung, Wechseln und Vorkommen dieser Art in ihrem Verbreitungsgebiet.
Wo diese Art vorkommt
DACH 24
Bundesländer und Kantone mit Regionsprofil
Jagd- und Schonzeiten nach Rechtsraum
Jagdzeiten setzt jedes Bundesland und jeder Kanton selbst fest, oft getrennt nach Wildklasse. Die Tabelle gibt die Zeiten für Wildkaninchen aus 23 Verordnungen wieder. Verbindlich ist die amtliche Fassung, die auf der jeweiligen Rechtsraumseite verlinkt ist.
| Rechtsraum | Wildklasse | Jagdzeit |
|---|---|---|
| Burgenland (AT) | alle Klassen | ganzjährig |
| Wien (AT) | alle Klassen | ganzjährig |
| Kärnten (AT) | alle Klassen | ganzjährig |
| Niederösterreich (AT) | alle Klassen | ganzjährig |
| Oberösterreich (AT) | alle Klassen | 1. Juli bis 31. Januar |
| Steiermark (AT) | alle Klassen | ganzjährig |
| Tirol (AT) | alle Klassen | ganzjährig |
| Wallis (CH) Fassung bis | Permis B, Dienstag und Samstag | 6. Oktober bis 24. Oktober |
| Wallis (CH) | Permis B, Dienstag, Donnerstag, Samstag | 27. Oktober bis 28. November |
| Bayern (DE) | alle Klassen | ganzjährig |
| Baden-Württemberg (DE) | alle Klassen | 1. Oktober bis 15. Februar |
| Baden-Württemberg (DE) | Jungkaninchen | 16. April bis 15. Februar |
| Nordrhein-Westfalen (DE) Fassung bis | Jungkaninchen | ganzjährig |
| Nordrhein-Westfalen (DE) | alle Klassen | 16. Oktober bis 28. Februar |
| Niedersachsen (DE) | ausgenommen Jungkaninchen | 1. Oktober bis 15. Februar |
| Brandenburg (DE) | alle Klassen | ganzjährig (nach JagdzeitV des Bundes) |
| Sachsen (DE) | alle Klassen | ganzjährig (nach JagdzeitV des Bundes) |
| Berlin (DE) | alle Klassen | 1. September bis 15. Februar |
| Bremen (DE) | alle Klassen | ganzjährig (nach JagdzeitV des Bundes) |
| Hamburg (DE) | alle Klassen | ganzjährig (nach JagdzeitV des Bundes) |
| Sachsen-Anhalt (DE) | alle Klassen | ganzjährig |
| Schleswig-Holstein (DE) | alle Klassen | 1. Oktober bis 31. Dezember |
| Saarland (DE) | alle Klassen | ganzjährig |
| Thüringen (DE) Fassung bis | alle Klassen | ganzjährig (nach JagdzeitV des Bundes) |
| Rheinland-Pfalz (DE) Fassung bis | alle Klassen | ganzjährig |
| Mecklenburg-Vorpommern (DE) | alle Klassen | ganzjährig (nach JagdzeitV des Bundes) |
Wissenschaftliche Arbeiten zu Wildkaninchen
Ausgewählte Studien zur Biologie, Raumnutzung, Nahrung oder dem Management dieser Art.
Häufige Fragen zu Wildkaninchen
Warum brechen Wildkaninchenbestände oft schlagartig zusammen?
Hauptursache für abrupte Zusammenbrüche sind Viruserkrankungen: die Myxomatose (Leporipoxvirus) sowie die Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD, Calicivirus inklusive RHDV-2). Das RHD-Virus führt bei den meisten Tieren innerhalb von 24 bis 72 Stunden zum Tod bei einer Mortalität um 90 Prozent. In Kombination mit nasskalter Witterung und Prädationsdruck führt dies zu starken Bestandsschwankungen.
Woran erkennt man einen befahrenen Kaninchenbau?
Befahrene Baue weisen frisch ausgeworfenen Sand oder Erde vor den Röhren, glatt geriebene Einfahrten, ausgetretene Wechsel und frische Losung auf Scharrplätzen auf.
Wie funktioniert das Frettieren auf Wildkaninchen?
Beim Frettieren wird das Frettchen in den befahrenen Erdbau eingeschlieft. Vor den Ausgängen werden Fangnetze (Karnickelnetze) platziert, oder Schützen erlegen die herausschlagenden Kaninchen mit Schrot.
Welche jagdliche und ökologische Rolle spielt das Wildkaninchen?
Ökologisch schaffen Kaninchen durch Beweidung und Graben offene Rohbodenstellen und dienen Raubwild als Beute. Jagdlich liefern sie feinfasriges Wildbret; an Schutzdeichen und Verkehrswegen erfordert ihre Grabtätigkeit Schadensbegrenzung.
Quellen und Evidenz
5 Einträge- Amtliche Primärquelle Abruf: 10.8.2026
Kaninchenseuche, Kaninchenpest
- Amtliche Primärquelle Abruf: 10.8.2026
RHD-2-Virus weiterhin eine Belastung für Kaninchen
- Peer-Review Studie Abruf: 10.8.2026
Survival and space use of a restocked Iberian rabbit population in a semi-natural enclosure
- Ergänzende Fachquelle
Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)
- Amtliche Primärquelle
Information und FAQ zu RHDV-2
Geltung und Prüfstand
- Gilt für
- Biologie und jagdliche Einordnung. Jagd- und Schonzeiten gelten nur im jeweiligen Rechtsraum.
- Inhalt geprüft
- Primärquellen
- 4 Primärquellen hinterlegt
