Lage

Polen (Masuren, Pommern & Karpaten-Vorland)
  • Haupt- oder Landeshauptstadt
  • Ort
  • Fluss
Kartengrundlage: Natural Earth (Public Domain, CC0) · Schummerung: Terrain Tiles (Mapzen, AWS Open Data), Nachweis der Höhendaten unter Bild- und Kartenquellen · Luftbild: EOxCloudless https://cloudless.eox.at by EOX IT Services GmbH (Contains modified Copernicus Sentinel data 2016 & 2017), Lizenz CC BY 4.0, über EOX::Maps · Kartenstand: · Darstellung: JAGDNAVIGATOR
Gelände zeigt Höhenlage, Luftbild Wald und Alm. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.
Gebirge
Karpaten · Tatra
Gewässer
Ostsee
Internationale Flughäfen
Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig (GDN)

Landschaft und Topografie

Hügelige Moränenzüge der Masurischen Seenplatte, durchzogen von Mooren, Schilfgürteln, Flussläufen und geschlossenen Forstdistrikten. Die Fortbewegung erfolgt per Geländewagen über Forstwege, gefolgt von Fußpirsch im Waldesinneren.

Wildbestand und Erwartung

Das polnische Statistikamt GUS veröffentlicht im Forststatistischen Jahrbuch 2025 geschätzte Wildbestände zum Stichtag 10. März 2025 und die Jagdstrecke des Wirtschaftsjahres 2024/25 nach Angaben der Staatsforste, des Polnischen Jagdverbands und weiterer Zuchtbetriebe. Für ganz Polen weist die Statistik 45.655 Elche, 35.661 Damhirsche, 279,2 Tausend Stück Rotwild und 878,1 Tausend Rehe aus; für Wildschweine enthält die Schätztabelle für 2025 keinen Bestandswert. Landesweit erlegt wurden im Jagdjahr 2024/25 rund 103,4 Tausend Stück Rotwild, 183,9 Tausend Rehe, 174,4 Tausend Wildschweine, 209,8 Tausend Füchse und 10,4 Tausend Damhirsche. In der Woiwodschaft Ermland-Masuren lebten nach der Schätzung 10.614 Elche – der höchste Wert aller Woiwodschaften – sowie 27,6 Tausend Stück Rotwild und 61,7 Tausend Rehe; die dortige Strecke betrug 9.583 Stück Rotwild, 11.159 Rehe und 9.362 Wildschweine.

Anreise, Unterkunft und Logistik

Die Anreise nach Polen läuft in der Regel über internationale Flughäfen oder auf dem Landweg, danach folgen Überlandfahrten in die Forstdistrikte. Unterkunft, Führung und Bergung gehören vorab vertraglich vereinbart.

Vorbereitung der Reise

Vor der Buchung sind zu klären: wer führt, welche Wildarten freigegeben sind, welche Kosten bei Erlegung anfallen und wie Trophäenbehandlung sowie Ausfuhr geregelt sind.

Ausrüstung

Robuste Pirschbekleidung, Ansitzsack für Drückjagdböcke, wetterfeste Schichten und warme Unterwäsche.

Dokumente und Waffenmitnahme

Jagdeinladung des Polnischen Jagdverbandes (PZŁ).

Kostenbestandteile

Typischerweise trennen sich Lizenz oder Konzession, Führungstag, Unterkunft, Trophäenvorbereitung, Ausfuhrpapiere und Anreise.

Rechtliche Orientierung

Das „Prawo łowieckie“ ist ein Gesetz vom 13. Oktober 1995, auf dem die Tätigkeit des Polskiego Związku Łowieckiego beruht. Der Polski Związek Łowiecki ist eine landesweite Organisation, die polnische Jäger und Jagdgesellschaften (koła łowieckie) zusammenfasst. Zu den statutarischen Aufgaben des Verbandes gehört vor allem die Ausübung der Jagdwirtschaft (prowadzenie gospodarki łowieckiej). Der Hauptsitz des Polskiego Związku Łowieckiego befindet sich in Warschau. Der Verband kooperiert mit der staatlichen und kommunalen Verwaltung im Umwelt- und Naturschutz.

Jagdlicher Charakter

Klassische Fußpirsch und Ansitzjagd zur Hirschbrunft im September, Blattjagd auf Rehböcke im Hochsommer sowie Bewegungsjagden mit Treibern und Hunden auf Schwarzwild und Kahlwild von Spätherbst bis Winter.

Besonderheiten der Region

Unterkünfte liegen typischerweise in Forsthäusern oder regionalen Hotels. Die Jagd stellt mittlere körperliche Anforderungen, wobei sumpfige Waldpassagen gute Ausdauer und festes Schuhwerk erfordern.

Jahresverlauf

Jahresverlauf in Polen (Masuren, Pommern & Karpaten-Vorland)
Zeitraum Schwerpunkt
September Rotwild-Brunft im Staatsforst
November - Januar Mehrtägige Drückjagden auf Hirsch, Sau und Reh

Wildarten in dieser Region

Häufige Fragen zu Polen (Masuren, Pommern & Karpaten-Vorland)

Wie läuft eine traditionelle polnische Drückjagd in den Staatsforsten ab?

Bei Gesellschaftsjagden werden mehrere Treiben mit Treibern und Hunden durchgeführt. Die Schützen beziehen zugewiesene Stände; am Ende der Jagd stehen traditionell Streckenlegung und jagdliches Brauchtum im Mittelpunkt.

Welche Munition und Optik sind für die masurische Hirschbrunft und Drückjagden empfehlenswert?

Für die Ansitz- und Pirschjagd empfiehlt sich eine Büchse mit lichtstarker Zieloptik für die Dämmerung; für Bewegungsjagden eignen sich Drückjagdoptiken oder Reflexvisiere mit großem Sehfeld zur schnellen Zielerfassung.

Quellen und Evidenz

3 Einträge
  1. Amtliche Primärquelle Abruf: 18.8.2026

    Ustawa Prawo łowieckie

  2. Amtliche Primärquelle Abruf: 2.9.2026

    Zasady wykonywania polowania przez cudzoziemców

    Polski Związek Łowiecki (PZŁ) Primärdokument öffnen ↗
  3. Amtliche Primärquelle Abruf: 21.10.2026

    Rocznik Statystyczny Leśnictwa 2025 (Statistical Yearbook of Forestry 2025), Kapitel Łowiectwo

    Główny Urząd Statystyczny (GUS), Urząd Statystyczny w Białymstoku Primärdokument öffnen ↗

Erstmalig erstellt: Zuletzt geändert: Verantwortlich: WSK

Geltung und Prüfstand

Gilt für
Polen (Masuren, Pommern & Karpaten-Vorland)
Inhalt geprüft
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Fachlich geprüft von WSK
Primärquellen
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