Lage

Schottische Highlands (Großbritannien)
  • Ort
  • Fluss
Kartengrundlage: Natural Earth (Public Domain, CC0) · Schummerung: Terrain Tiles (Mapzen, AWS Open Data), Nachweis der Höhendaten unter Bild- und Kartenquellen · Luftbild: EOxCloudless https://cloudless.eox.at by EOX IT Services GmbH (Contains modified Copernicus Sentinel data 2016 & 2017), Lizenz CC BY 4.0, über EOX::Maps · Kartenstand: · Darstellung: JAGDNAVIGATOR
Gelände zeigt Höhenlage, Luftbild Wald und Alm. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.
Gebirge
Grampian Mountains
Gewässer
Nordsee · Hebridensee

Landschaft und Topografie

Weite, unbewaldete Gebirgstäler (Glens), Moränenrücken, tiefe Hohlwege und moorige Sättel. Der Transport ins Revier erfolgt per All-Terrain-Vehicle (Argo-Cat) oder Geländewagen, das Bergen erlegter Hirsche geschieht traditionell mit Highland-Ponys oder ATVs.

Wildbestand und Erwartung

Die Wildbestände variieren je nach spezifischer Habitatqualität, werden jedoch durch staatliche Quoten und Konzessionsvorgaben streng reguliert. Regelmäßige Bestandsaufnahmen (z.B. Aerial Surveys) sichern die nachhaltige Nutzung.

Anreise, Unterkunft und Logistik

Anreise per Linienflug, gefolgt von Transfer ins Camp per Geländewagen. Waffentransport muss bei der Fluggesellschaft vorab angemeldet werden. Die Trophäen-Logistik (Präparation, Zertifizierung, Versand) übernimmt in der Regel ein lokaler Spediteur.

Dokumente und Waffenmitnahme

Gültiger Reisepass, nationaler Jagdschein, Einladung des Jagdveranstalters sowie eine temporäre Waffeneinfuhrgenehmigung der lokalen Behörden. CITES-Dokumente sind bei entsprechenden Wildarten für die Ausfuhr erforderlich.

Kostenbestandteile

Zu den Hauptkosten zählen die Tagesraten (Daily Rates) für Unterkunft, Verpflegung und Führung (PH), Abschussgebühren (Trophy Fees) pro erlegter Wildart, Lizenzgebühren, Präparation (Dip & Pack) sowie Transport- und Trinkgelder.

Rechtliche Orientierung

Jagd- und Naturschutzbestimmungen für Schottische Highlands richten sich nach den Bestimmungen des zuständigen Landes. NatureScot ist für Wildtiermanagement und Beratung zuständig und bearbeitet in Schottland auch Jagd- und Artenschutzanliegen. Eigentümer und Beherberber können in Schottland unter bestimmten Bedingungen Jagdrecht außerhalb der gesetzlichen Jagdzeiten beantragen. Die Jagd auf Rehe in Schottland ist nach Einbruch der Dunkelheit nur mit Erlaubnis gestattet. Für das Schießen an Reh im Dunkeln in Schottland benötigen Landverwalter eine Genehmigung von NatureScot und müssen fit und kompetent sein.

Jagdlicher Charakter

Klassisches 'Open Hill Stalking' mit extremen Kriech- und Robbstrecken im nassen Heidekraut, gefolgt von Weitschüssen (150 bis 250 Meter) bei ständigem Querwind unter Anleitung des Stalkers.

Besonderheiten der Region

Unterbringung in traditionellen Estate Lodges. Hohe physische Anforderungen an Marsch- und Kriechfähigkeit in nassem Torfboden. Kaliberempfehlungen: .270 Win, .308 Win, 6.5 Creedmoor oder .30-06. Zwingende Beachtung schottischer Bleifrei-Regelungen auf staatlichen/privaten Estates; UK Visitor Firearm Permit mit langer Vorlaufzeit erforderlich; kein CITES.

Was ein Jagdgast braucht

Hendry, Ramsay & Waters kann als Sponsor fungieren und stellt den Antrag an Police Scotland. Für die Beantragung des Visitor Firearm Permit fallen Gebühren an: £48 pro Besucher (£240 für Gruppen) sowie eine zusätzliche Gebühr von £150 + VAT pro Person, die Hendry, Ramsay & Waters für die Beantragung erhebt. Jagdgäste, die die vom Estate bereitgestellte Waffe nutzen, benötigen kein Visitor Firearm Permit. Jagdgäste, die eine Waffe mitbringen, müssen mindestens sechs Wochen vor der Reise ein Visitor Firearm Permit beantragen. Ohne Permit ist die Einreise mit Waffen nicht gestattet. Die Beantragung des Visitor Firearm Permit ist möglich, solange die Polizei keine Anhaltspunkte dafür hat, dass die Waffenbesitzung eine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit oder das Friedensgefühl darstellt. Gastjäger, die die Waffen des Estates nutzen, benötigen keine Visitor Firearm Permit, da diese Waffen unter Aufsicht des Stalkers genutzt werden. Für ausländische Jäger, die in Schottland jagen, ist ein Visitor Firearm Permit erforderlich, das von der schottischen Polizei auf Antrag eines Sponsors ausgestellt wird. Die Beantragung eines Visitor Firearm Permit für Schottland muss mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Besuch erfolgen. Die Beantragung eines Visitor Firearm Permit erfolgt durch einen Sponsor, der in Schottland lebt und im zuständigen Polizeibereich ansässig ist.

Waffen, Trophäen und Artenschutz

Für die Einreise mit einer eigenen Waffe in die UK ist ein Visitor Firearm Permit erforderlich, und die Antragstellung muss durch einen Sponsor aus Great Britain erfolgen. Bei der Jagdanbieterfirma Hendry, Ramsay & Waters wird dieser Sponsor übernommen. Die Einreise mit einer eigenen Waffe in die UK ist unter Vorlage eines Visitor Firearm Permit möglich. Vor der Buchung der Flüge sollte sichergestellt werden, dass die Airline Waffen transportiert. Die Verwendung von Blei-Geschossen ist in Schottland weiterhin erlaubt. Zudem werden nicht-bleiige Munitionen wie Kupfergeschosse nun zusätzlich zugelassen. Die Verwendung von Nachtsichtgeräten für die Jagd auf Rehe ist in Schottland erlaubt.

Wildarten in dieser Region

Häufige Fragen zu Schottische Highlands

Welche Ausrüstung ist für das Open-Hill-Stalking in den Highlands unverzichtbar?

Absolut wasser- und winddichte, robuste Kleidung in gedecktem Heidekraut-Tarn (z. B. Tweed oder Loden/Gore-Tex), knöchelhohe wasserdichte Bergschuhe, Gamaschen und ein solider Rucksack als Schussauflage.

Quellen und Evidenz

1 Eintrag
  1. Amtliche Primärquelle Abruf: 21.8.2026

    Deer management: Policy, Guidance and Best Practice

Erstmalig erstellt: Zuletzt geändert: Verantwortlich: WSK

Geltung und Prüfstand

Gilt für
Schottische Highlands
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