Was lässt sich aus den Erfahrungen der Steuerungsgruppe eines Biberprojekts lernen, und worin unterscheidet sich das Zusammenleben mit wiederangesiedelten Arten von dem mit bereits vorhandenen?
Die Studie in Kürze
- Methodik & Datenbasis
- Qualitative thematische Analyse einer Online-Befragung von Mitgliedern der Steuerungsgruppe eines Wiederansiedlungsprojekts für den Europäischen Biber in England.
- Befunde
- Die Autoren leiten Lehren in sechs Bereichen ab: Projektsteuerung, Einbindung der Betroffenen, Forschungs- und Monitoringprogramm, Strategie zum Umgang mit auftretenden Konflikten, Öffentlichkeitsarbeit und grundsätzliche Sichtweisen auf Wiederansiedlungsversuche. Sie betonen, dass Zusammenleben von Mensch und Wildtier anpassungsfähig und veränderlich ist und sowohl den Umgang mit Konflikten zwischen Mensch und Tier als auch mit Konflikten zwischen Menschen über das Management erfordert. Als eigenen Begriff führen sie „Renewed Coexistence“ ein - ein erneuertes Zusammenleben, das auf bekanntem Wissen aufbaut, aber die Besonderheiten wiederangesiedelter Arten benennt.
- Einordnung für die Praxis
- Praktisch für alle, die in Projekte zu Biber oder anderen wiederangesiedelten Arten eingebunden werden: Die Autoren empfehlen, solche Projekte begleitend auszuwerten, damit spätere Vorhaben aus den Erfahrungen lernen.
- Grenzen der Studie
- Ein Projekt, eine Befragung der Steuerungsgruppe - die Sicht von Betroffenen außerhalb dieses Gremiums ist nicht erfasst. Qualitative Analyse ohne Häufigkeitsangaben.
Zusammenfassung von JAGDNAVIGATOR, kein Originaltext der Autorinnen und Autoren.
Grundlage ist
das Abstract der Arbeit.
KIKI-generierte Zusammenfassung. Was das heißt