Lage

Argentinien (Südamerika)
  • Haupt- oder Landeshauptstadt
  • Internationaler Flughafen (IATA-Code)
  • Gipfel mit Höhe
  • Fluss
Kartengrundlage: Natural Earth (Public Domain, CC0) · Schummerung: Terrain Tiles (Mapzen, AWS Open Data), Nachweis der Höhendaten unter Bild- und Kartenquellen · Luftbild: EOxCloudless https://cloudless.eox.at by EOX IT Services GmbH (Contains modified Copernicus Sentinel data 2016 & 2017), Lizenz CC BY 4.0, über EOX::Maps · Kartenstand: · Darstellung: JAGDNAVIGATOR
Gelände zeigt Höhenlage, Luftbild Wald und Alm. Die Linie ist die Verwaltungsgrenze, keine Reviergrenze. Jagdeinrichtungen, Fütterungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.
Markanter Gipfel
Aconcagua (6959 m)
Gebirge
Anden
Trockenräume
Salar de Arizaro · Salinas de Ambargasta
Gewässer
Río de la Plata · Golf San Jorge · Golf von Corcovado · Golfo San Matías · Bahía Blanca · Mar Chiquita · Argentino · Viedma · Lago Colhué Huapí
Flüsse
Paraná · Neuquén · Negro · Santa Cruz · Colorado
Internationale Flughäfen
Buenos Aires-Ezeiza (EZE) · Córdoba (COR) · Mendoza (MDZ) · Mar del Plata (MDQ) · La Plata (LPG) · Bariloche (BRC) · Jujuy (JUJ) · Rio Grande (RGA)

Landschaft und Topografie

Weitläufige Feuchtgebiete, endlose Agrargürtel und dichte Dornbusch-Savannen. Die Logistik erfolgt primär über gut ausgebaute, private Pistennetze der Estancias mit geländegängigen Fahrzeugen.

Wildbestand und Erwartung

Rothirsch, Damhirsch, Axishirsch und Wildschwein sind in Argentinien gebietsfremd: Die Resolución 109/2021 des Umweltministeriums führt sie auf der amtlichen Liste invasiver und potenziell invasiver Arten in der Kategorie der Arten mit kontrollierter Nutzung, deren Nutzung trotz des Risikos beibehalten wird. Die Nationalparkverwaltung setzt die kontrollierte Sportjagd in den Nationalparks Lanín und Nahuel Huapi als Mittel gegen Rothirsch und Wildschwein ein, weil diese nach ihren Angaben Pflanzenwelt, heimische Tierwelt und ökologische Abläufe beeinträchtigen. Den jährlichen Verlust durch Wildschweine aus Schäden, Produktionseinbußen und Bekämpfungskosten bezifferte eine vorläufige Bewertung des Umweltministeriums von 2022 auf 907.023.190 bis 1.380.488.228 US-Dollar, berichtet das Landwirtschaftssekretariat 2025.

Anreise, Unterkunft und Logistik

Die Anreise nach Argentinien läuft in der Regel über den internationalen Flughafen der Hauptstadt oder eine regionale Drehscheibe, danach folgen oft lange Überlandfahrten. Unterkunft, Träger, Bergung und Wetterfenster gehören in den Vertrag, bevor eine Anzahlung fließt.

Vorbereitung der Reise

Auslandsjagden werden in aller Regel über einen Vermittler oder direkt über den Outfitter gebucht. Zu klären sind vor der Buchung: Wer führt, welche Arten sind im Paket enthalten, was kostet die einzelne Erlegung zusätzlich, wie wird die Trophäe behandelt und versandt, und wer trägt das Risiko, wenn die Einfuhr scheitert.

Ausrüstung

Die Ausrüstung folgt dem Gelände, nicht dem Landnamen: Pampa, Anden-Vorland, Patagonien. Entfernung, Wetterumschwung, Wasser und Bergung sind vor der Buchung mit dem Führenden zu klären.

Dokumente und Waffenmitnahme

Einreise, Waffenausfuhr und -einfuhr, Jagdlizenz, CITES und die Einfuhr von Trophäen in die EU sind vor der Reise mit den Behörden beider Länder zu klären. Diese Regeln ändern sich und hängen an der Art.

Kostenbestandteile

Typischerweise trennen sich Lizenz oder Konzession, Führungstag, Unterkunft, Trophäenvorbereitung, Ausfuhrpapiere und Flug.

Rechtliche Orientierung

In Argentinien wird das Jagdwesen auf Bundesstaatsebene (Provinzen wie La Pampa, Neuquén, Buenos Aires) geregelt. Gastjäger auf Hirsch, Schwarzwild, Tauben und Enten jagen auf zugelassenen Estancias (Cotos de caza) mit registrierten Outfittern. Für die Waffeneinfuhr ist eine Genehmigung der nationalen Waffenbehörde ANMaC (Agencia Nacional de Materiales Controlados) vorzulegen. Für die Trophäenausfuhr sind Veterinärzertifikate des SENASA sowie ggf. CITES-Dokumente über das Umweltministerium erforderlich. Die Provinz La Pampa regelt das Jagdwesen auf Bundesstaatsebene.

Jagdlicher Charakter

Spot-and-Stalk auf exotisches Großwild im Busch, stationäre High-Volume Flugwildjagd aus Schirmen (Blinds) und traditionelle Lockjagd auf Enten in den Sümpfen.

Besonderheiten der Region

Der Export nativer Arten (z. B. Puma) ist gesetzlich massiv eingeschränkt. Fünf-Sterne-Luxus auf Estancias ist Standard. Die extrem hohen Schusszahlen beim Flugwild erfordern zwingend maßgefertigten, elektronischen Gehörschutz und Rückstoßpolster.

Wildarten und Strecken

In La Pampa ist die Caza de jabalí für 2025 reguliert, mit der Disposición N° 29 der Subsecretaría de Asuntos Agrarios vom 28. enero 2025. Die caza darf nur in cotos habilitados und campos registrados unter der Modalität caza con perros stattfinden. Für die Caza de jabalí in La Pampa ist ein Permiso erforderlich, der digital über die Plataforma de Gestión de Trámites der Dirección General de Recursos Naturales beantragt werden muss. Die Caza de jabalí in La Pampa ist für machos vom 1. März bis 30. November und für hembras bis 15. September gestattet. Für die Caza de jabalí in La Pampa müssen die Jäger ihren DNI vorlegen, keine Multas pendientes haben und die Tasa entsprechend ihrer Residencia abonnieren. Die Caza de jabalí in La Pampa ist Teil einer Strategie zur Kontrolle der Population, da der Jabalí im ámbito rural aufgrund seines impacto en la producción agropecuaria als Plaga gilt. Die Caza de jabalí in La Pampa erfordert mindestens zwei canes pro Jornada, wobei bis zu acht perros transportiert werden dürfen. Die Normativa verbietet, dass die Hunde in nicht autorisierten Straßen oder Grundstücken verbleiben. Ein Verstoß gegen diese Regelung wird gemäß der Ley N° 1194 und ihrer Reglamentierung sanktioniert. In La Pampa müssen die perros für die Caza de jabalí in vehículos mit caja cerrada oder in jaulas transportiert werden, um zu vermeiden, dass sie in habitáculos internos oder baúles bleiben. Die Disposición N° 30 erlaubt die Caza mayor y menor mit armas de fuego und arco in campos registrados und cotos de caza. Die Jagd auf Jabalí in La Pampa ist eine Form der Caza deportiva mayor, die für 2025 durch die Subsecretaría de Asuntos Agrarios unter der Disposición N° 29 reguliert wurde. Jagd auf Jabalí erfolgt auf zugelassenen Cotos mit registrierten Feldern unter der Modalität der Jagd mit Hunden.

Was ein Jagdgast braucht

Jagdgäste benötigen eine 'autorización de introducción y tenencia temporaria', die sie vorab beim argentinischen Konsulat im Herkunftsland beantragen oder nach Einreise vor Ort erhalten können.

Waffen, Trophäen und Artenschutz

Für die Ausfuhr von Trophäen ist ein Veterinärzertifikat (CVI) erforderlich, das dem Senasa gemäß den gesundheitlichen Vorgaben des Ziellandes ausgestellt wird. Für die Ausfuhr von Trophäen des Pumas (Puma concolor) ist ein CITES-Zertifikat erforderlich, das über die Dirección de Fauna Silvestre beim Umweltministerium beantragt werden muss. Für die Ausfuhr von Trophäen des Pumas (Puma concolor) ist keine Guía de Tránsito aus Argentinien erhältlich. Die kommerzielle Ausfuhr von Trophäen des Pumas ist in Argentinien strikt verboten. Für den Transport von Jagdtrophäen aus der Provincia La Pampa ist eine Guía Única de Tránsito interjurisdiccional erforderlich. Für die Ausfuhr von Trophäen ist bei SENASA ein Certificado Veterinario Internacional (CVI) zu beantragen, entsprechend den sanitären Anforderungen des Veterinärdienstes des Ziellandes.

Wildarten in dieser Region

Häufige Fragen zu Argentinien (Südamerika)

Sind Leihwaffen in Argentinien zu empfehlen?

Definitiv. Aufgrund der restriktiven und oft Verzögerungen unterliegenden ANMaC-Einfuhrbestimmungen raten die meisten Outfitter zur Nutzung ihrer hochwertigen Leihflinten (Beretta, Benelli) vor Ort.

Quellen und Evidenz

4 Einträge
  1. Amtliche Primärquelle Abruf: 2.9.2026

    Reglamentos de Caza

    Dirección de Fauna Silvestre Primärdokument öffnen ↗
  2. Amtliche Primärquelle Abruf: 21.10.2026

    Resolución 109/2021: Lista de Especies Exóticas Invasoras, Potencialmente Invasoras y Criptogénicas (Anexo I)

    Ministerio de Ambiente y Desarrollo Sostenible / Boletín Oficial de la República Argentina Primärdokument öffnen ↗
  3. Amtliche Primärquelle Abruf: 21.10.2026

    Fijan fechas y condiciones para la temporada de caza 2026 en los Parques Nacionales Lanín y Nahuel Huapi

    Administración de Parques Nacionales Primärdokument öffnen ↗
  4. Amtliche Primärquelle Abruf: 21.10.2026

    Jabalí (Sus scrofa), cerdo cimarrón o chancho asilvestrado: Informes Talleres Argentina 2025

    Secretaría de Agricultura, Ganadería y Pesca, Dirección Nacional de Producción Ganadera Primärdokument öffnen ↗

Erstmalig erstellt: Zuletzt geändert: Verantwortlich: WSK

Geltung und Prüfstand

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Argentinien (Südamerika)
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