Herkunft und Zucht

Ende des 19. Jahrhunderts im bayerischen Hochgebirge durch Kreuzung von Hannoverschem Schweißhund mit leichten roten Gebirgsbracken gezüchtet.

Leistungsprofil

Der unangefochtene Meister der schwierigen Wundfährte im steilen Felsgelände. Er besitzt eine legendäre Nase und absoluten Finderwillen.

Gesundheit und Vorsorge

Streng kontrolliert auf HD und Ellbogendisplayie (ED). Welpenabgabe erfolgt im Zuchtverein KBGS nur an aktive Schweißhundeführer.

Haltung und Auslastung

Muss im Haus mit Familienanschluss gehalten werden. Benötigt regelmäßig echte Nachsuchen.

Vor der Anschaffung

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Kostenbestandteile

Typische Kostenstruktur im ersten Jahr
Position Betrag
Welpe (KBGS Papiere) 1.300 €
Spezial-Schweißgeschirr & Riemen (Niggeloh) 220 €
GPS-Hundeortungsgerät 800 €

Die Beträge zeigen die typische Struktur der Ausgaben für Anschaffung, Ausbildung und laufenden Unterhalt im Jagdbetrieb.

Häufige Fragen zu Bayerischer Gebirgsschweißhund (BGS)

Kann man einen BGS auch als reinen Familienhund halten?

Nein. Ein BGS ohne regelmäßige Arbeit auf der Schweißfährte verkümmert seelisch und entwickelt Verhaltensauffälligkeiten.

Quellen und Evidenz

3 Einträge
  1. Fachverband / Körperschaft Abruf: 9.8.2026

    Schweißhunde

    Kärntner Jägerschaft Primärdokument öffnen ↗
  2. Fachverband / Körperschaft Abruf: 11.9.2026

    FCI-Nomenklatur der Hunderassen

    Federation Cynologique Internationale (FCI) Primärdokument öffnen ↗
  3. Fachverband / Körperschaft Abruf: 13.9.2026

    FCI-Standard Nr. 217: Bayerischer Gebirgsschweißhund

    Fédération Cynologique Internationale (FCI) Primärdokument öffnen ↗

Geltung und Prüfstand

Gilt für
Österreich, Deutschland, Schweiz
Inhalt geprüft
Primärquellen
3 Fachquellen hinterlegt

Erstmalig erstellt: Zuletzt geändert: Redaktionelle Verantwortung: Dr. Wolfgang Spiess-Knafl