Auf einen Blick

Kontinent
Südamerika
Jagdsystem
Jagd weitgehend untersagt
Wildarten im Atlas
1
Zuständige Stelle
Instituto Brasileiro do Meio Ambiente (IBAMA)
ISO-Code
BR
Jagd weitgehend untersagt

Jagdsystem

Sport- und Trophäenjagd sind weitgehend untersagt. Ausnahmen, etwa zur Schadensabwehr, regelt allein die zuständige Behörde.

Weitere Länder mit diesem System

Jagd in Brasilien

Brasilien schützt die einheimische Fauna in der Lei n° 5.197, de 3 de janeiro de 1967. Kommerzielle Sport- und Trophäenjagd auf einheimische Arten ist unzulässig. Zuständig ist das Ibama.

Eine Ausnahme besteht für die Kontrolle der invasiven Art Javali (Sus scrofa). Das Ibama hat den Kontrollabschuss 2013 durch die Instrução Normativa nº 03/2013 zugelassen. Wer Javali bekämpfen will, muss sich im Cadastro Técnico Federal eintragen, die Regularität nachweisen, eine Manejo-Erlaubnis in der Plattform Simaf beantragen und – bei Schusswaffen – die Waffe beim Heer registrieren. Berichte sind in Simaf abzugeben; die Erlaubnis gilt höchstens drei Monate.

Das ist kein Jagdtourismus auf einheimisches Wild. Waffen zu anderen Jagdzwecken und Trophäenausfuhr einheimischer Arten kommen nicht in Betracht.

Grundlage: Regulamentação de Manejo de Fauna; Lei n° 5.197, de 3 de janeiro de 1967 – Proteção à fauna; Instrução Normativa Ibama nº 03/2013 – manejo e controle do javali

Stand 20. September 2026 · mit KI-Unterstützung recherchiert und formuliert · freigegeben von WSK am 20. September 2026

Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage und zuständige Stellen

Auf der Website werden Informationen des Instituto Brasileiro do Meio Ambiente e dos Recursos Naturais Renováveis (Ibama) bereitgestellt. Für den kontrollierten Javali-Bekämpfungsplan muss eine Eintragung im Cadastro Técnico Federal erfolgen. Eine Manejo-Erlaubnis kann in der Plattform Simaf beantragt werden. Berichte über die Kontrollmaßnahmen gegen Javalis müssen in Simaf abgegeben werden. Relatórios zu den Aktionen des Javali-Managements und -Kontrolls müssen in der Plattform Simaf abgegeben werden.

Bestimmung

Jagdsystem im Einzelnen

In Privatbesitz ist die Jagd auf Wildtiere nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt, der diese auch verweigern kann. Der Eigentümer trägt die Verantwortung für die Überwachung seines Besitzes. Der Handel mit Tieren der Wildfauna und Produkten, die deren Jagd, Verfolgung, Zerstörung oder Auffangung beinhalten, ist verboten. Ausgenommen sind legalisierte Provenienzen sowie unter bestimmten Bedingungen die Auffangung von Eiern, Jungtieren und die Zerstörung von Tieren, die der Landwirtschaft oder der öffentlichen Gesundheit schaden. Die Erlaubnis zur Javali-Kontrolle hat eine maximale Gültigkeit von drei Monaten. Der Bericht über die Aktionen muss am Ende dieses Zeitraums in der Simaf-Plattform eingereicht werden. Die Erlaubnis zur Javali-Behandlung nach brasilianischem Recht ist maximal drei Monate gültig.

Waffenrecht

Waffen und Munition

Jägerinnen und Jäger können sich im Cadastro Técnico Federal eintragen. Ein Certificado de Regularidade im Cadastro Técnico Federal ist erforderlich. Bei der Jagd auf Javali müssen Schusswaffen beim Heer registriert werden. Bei der Nutzung von Schusswaffen für den Abate ist eine Registrierung bei der Armee erforderlich, und Berichte über die Kontrollmaßnahmen müssen in der Simaf-Plattform abgegeben werden.

Wild & Jagdbarkeit

Jagdbare und geschützte Arten

Eine Ausnahme gilt für die Kontrolle der invasiven Art Javali (Sus scrofa), die 2013 durch den IBAMA unter den Regeln der Instrução Normativa N° 03/2013 und ihrer Änderungen genehmigt wurde. Um Javali bekämpfen zu können, muss man sich im Cadastro Técnico Federal eintragen. Der Javali (Sus scrofa) ist eine invasive Art, deren Kontrolle durch die Instrução Normativa nº 03/2013 des Ibama geregelt wird.

Wildarten

1 im Jagdatlas erfasst

Das Land im Überblick

Brasilien ist nach seiner Fläche der fünftgrößte Staat der Erde und nimmt 47,3 Prozent Südamerikas ein. Es hat zehn Nachbarstaaten und grenzt an jeden südamerikanischen Staat außer Chile und Ecuador; die Landgrenze misst insgesamt 15.887 km, die Küste am Atlantik 7491 km.

Im Norden liegt der tropische Regenwald des Amazonas-Tieflands, die größte zusammenhängende Waldfläche des Landes; im Süden liegen Hochebenen, Hügel und Gebirge. Höchster Berg ist der Pico da Neblina mit 2994 m. Im Zentrum (Cerrado) und im Nordosten (Sertão) herrscht Savanne vor; im Grenzgebiet zu Bolivien und Paraguay liegt das Feuchtgebiet Pantanal, das sieben Monate im Jahr unter Wasser steht. Das Klima ist überwiegend tropisch, nur im subtropischen Süden gemäßigter. Das Land zählt 62 Nationalparks, dazu Schutzgebiete der Bundesstaaten und der Gemeinden.

Brasilien ist eine präsidiale Bundesrepublik aus 26 Bundesstaaten und dem Bundesdistrikt mit der Hauptstadt Brasília; jeder Bundesstaat hat eine eigene Verfassung. Einzige Amtssprache ist Portugiesisch. Seit 1822 von Portugal unabhängig, ist das Land seit 1889 Republik; die geltende Verfassung stammt vom 5. Oktober 1988.

Grundlage: Artikel „Brasilien“ der deutschsprachigen Wikipedia, in eigenen Worten zusammengefasst.

Stand 21. Oktober 2026 · mit KI-Unterstützung recherchiert und formuliert · freigegeben von WSK am 23. Oktober 2026

Lage und Gelände

  • Haupt- oder Landeshauptstadt
  • Internationaler Flughafen (IATA-Code)
  • Gipfel mit Höhe
  • Fluss
  • Grenze von Bundesland, Kanton oder Provinz
Kartengrundlage: Natural Earth (Public Domain, CC0) · Schummerung: Terrain Tiles (Mapzen, AWS Open Data), Nachweis der Höhendaten unter Bild- und Kartenquellen · Luftbild: EOxCloudless https://cloudless.eox.at by EOX IT Services GmbH (Contains modified Copernicus Sentinel data 2016 & 2017), Lizenz CC BY 4.0, über EOX::Maps · Kartenstand: · Darstellung: JAGDNAVIGATOR
Gelände zeigt Höhenlage, Luftbild Wald, Alm und Siedlung. Die Linie ist die Staatsgrenze, keine Reviergrenze. Jagdeinrichtungen und sensible Standorte werden bewusst nicht kartiert.
Markanter Gipfel
Pico da Bandeira (2890 m)
Gebirge
Anden
Trockenräume
Caatinga
Becken und Ebenen
Amazonasbecken · Brasilianisches Bergland · Mato-Grosso-Plateau · Amazonas-Delta
Gewässer
Karibisches Meer · Río de la Plata · Golf von Panamá · Boca Grande · Maracaibo-See · Merín · Sobradinho-Stausee · Três-Marias-Talsperre · Tucuruí-Stausee · Jupiá-Stausee
Internationale Flughäfen
Presidente Juscelino Kubitschek (BSB) · Congonhas (CGH) · Guarulhos - Governador André Franco Montoro (GRU) · Belo Horizonte (CNF) · Hercílio Luz (FLN) · Augusto Severo Int'l (NAT) · Belém (BEL) · Campo Grande (CGR)

Quellen

Geltung und Prüfstand

Gilt für
Brasilien
Primärquellen
Amtliche Einstiegsquelle und Jagdgesetz