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Wolfsbarsch im Küstenwasser, schlank und silbern
Foto: Pavel Kacl · CC BY 4.0

Gestalt und Ansprache

Schlanker, silberner Körper, zwei getrennte Rückenflossen, dunkler Rücken, oft ein Fleck am Kiemendeckel. Das Maul ist groß, die Schwanzflosse leicht eingebuchtet.

Laichzeit und Fortpflanzung

Laicht im Meer. Jungfische nutzen Ästuare und flache Buchten als Aufwuchsgebiet. Wanderungen folgen Temperatur und Beute.

Gewässer und Lebensraum

Fels, Brandung, Mündungen und Hafenmauern von Portugal bis zur südlichen Nordsee, dazu das Mittelmeer und die Adria.

Angelmethoden

Spinnfische mit Wobbler und Gummiköder, Fliege, Naturköder in der Brandung. Nachts und in der Dämmerung oft erfolgreicher.

Schutz und rechtlicher Rahmen

Mehrere Atlantikbestände mit engen Entnahmefenstern. Der Steckbrief setzt keine Stückzahl.

Speisewert und Verwertung

Sehr geschätztes, festes weißes Filet. In der Küche als Bar de mer bekannt, nicht zu verwechseln mit dem Flussbarsch.

Meere

Angelziele

Verbreitung im Ledger

Häufige Fragen zu Wolfsbarsch

Ist der Wolfsbarsch ein Barsch wie der Flussbarsch?

Nein. Er gehört zu den Moronen, nicht zu den echten Barschen. Die Ähnlichkeit ist äußerlich.

Gibt es Wolfsbarsch in der Ostsee?

Nicht als typischer Bestand. Das regelmäßige Vorkommen endet an der atlantischen und südlichen Nordseeküste sowie im Mittelmeer.

Quellen und Evidenz

2 Einträge
  1. Fachverband / Körperschaft Abruf: 19.8.2026

    Dicentrarchus labrax in FishBase

    FishBase Consortium Primärdokument öffnen ↗
  2. Fachverband / Körperschaft Abruf: 19.8.2026

    ICES Advice on fishing opportunities

    International Council for the Exploration of the Sea Primärdokument öffnen ↗