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Schwarzerle an einem feuchten Standort mit gerade durchgehendem Stamm und dunkelgruener, rundlicher Belaubung
Foto: Willow · CC BY 2.5

Sichere Erkennung

Das an der Spitze gestutzte oder eingebuchtete Blatt ist eindeutig - als hätte jemand die Spitze abgeschnitten. Dazu die kleinen verholzten „Zäpfchen“, die den Winter über hängen bleiben.

Standort und Verbreitung

Bruch- und Auwälder, Bach- und Grabenränder. Erträgt dauerhaft nassen, sauerstoffarmen Boden.

Bedeutung für das Wild

Erlenbrüche sind wichtige Einstände für Schwarzwild: nass, dicht und schwer begehbar. Als Äsung spielt die Erle selbst kaum eine Rolle.

Verbiss, Schäle und Fegen

Geringe Verbissbelastung, weil das Laub wenig angenommen wird.

Waldbauliche Rolle

Standortsichernd an Gewässerrändern; die Stickstoffbindung verbessert den Boden. Das Holz ist unter Wasser dauerhaft - Pfahlgründungen alter Städte stehen auf Erle.

Wissen prüfen

Zu dieser und den übrigen Baumarten gibt es Übungsfragen mit vier Antwortmöglichkeiten und Begründung: Bäume und Waldbau.

Häufige Fragen zu Schwarzerle

Warum wächst die Schwarzerle auf nährstoffarmen Nassböden?

In ihren Wurzelknöllchen leben Bakterien, die Luftstickstoff binden und der Pflanze verfügbar machen. Damit ist sie von der Stickstoffversorgung des Bodens weitgehend unabhängig.

Quellen und Evidenz

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