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Hallenartiger Buchenbestand mit glatten, silbergrauen Stammen und geschlossenem, hellgruenem Kronendach
Foto: Darkone (Fotograf) · CC BY-SA 1.0

Sichere Erkennung

Die glatte, silbergraue Rinde bleibt lebenslang erhalten und ist das verlässlichste Merkmal. Im Winter fallen die langen, spitzen, braunen Knospen auf.

Standort und Verbreitung

Ohne menschlichen Einfluss wäre der größte Teil Mitteleuropas Buchenwald. Sie meidet Staunässe und extreme Trockenheit.

Bedeutung für das Wild

Bucheckern sind neben Eicheln die wichtigste Mast. In Mastjahren steigt der Zuwachs beim Schwarzwild erheblich, weil Bachen früher und stärker aufnehmen. Hallenbuchenwälder bieten dagegen wenig Deckung und wenig Bodenäsung.

Verbiss, Schäle und Fegen

Buchenverjüngung wird verbissen, ist aber weniger empfindlich als Tanne oder Eiche. Schälschäden sind selten.

Waldbauliche Rolle

Junge Buchen ertragen jahrzehntelang den Schatten des Altbestandes - darauf beruht ihre Konkurrenzkraft und die Möglichkeit, sie durch Naturverjüngung ohne Pflanzung zu erneuern.

Wissen prüfen

Zu dieser und den übrigen Baumarten gibt es Übungsfragen mit vier Antwortmöglichkeiten und Begründung: Bäume und Waldbau.

Häufige Fragen zu Rotbuche

Warum wirkt sich ein Buchenmastjahr auf die Schwarzwildstrecke aus?

Bucheckern sind sehr energiereich. In Mastjahren gehen mehr und jüngere Bachen früher in die Rausche, die Frischlingszahl steigt - und mit ihr der Bejagungsbedarf im Folgejahr.

Quellen und Evidenz

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