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Sichere Erkennung
Zwei Nadeln in einer gemeinsamen Scheide - das unterscheidet die Waldkiefer von Fichte und Tanne mit einzelnen Nadeln und von der Zirbe mit fünf Nadeln. Aus der Ferne verrät sie der orangerote obere Stamm.
Standort und Verbreitung
Verträgt arme Sandböden, Trockenheit und Frost. Als Lichtbaumart wird sie auf besseren Standorten von Buche und Eiche verdrängt und hält sich dort, wo diese nicht wachsen.
Bedeutung für das Wild
Kiefernjungwuchs ist beliebte Äsung; ältere Kiefernwälder mit Bodenvegetation aus Heidekraut und Beersträuchern sind wertvolle Lebensräume für Auer- und Birkwild.
Verbiss, Schäle und Fegen
Verbiss am Leittrieb führt zu Zwieselbildung und Wertverlust. In Kiefernkulturen ist außerdem Fegeschaden durch Rehböcke häufig, weil einzeln stehende Stämmchen bevorzugt angenommen werden.
Waldbauliche Rolle
Wichtige Baumart auf armen Standorten und in trockenen Regionen. In Reinbeständen anfällig für Nadelschütte und Insektenkalamitäten.
Wissen prüfen
Zu dieser und den übrigen Baumarten gibt es Übungsfragen mit vier Antwortmöglichkeiten und Begründung: Bäume und Waldbau.
Häufige Fragen zu Waldkiefer
Woran erkennt man die Waldkiefer schon von weitem?
An der orangeroten, papierdünn abblätternden Rinde im oberen Stammbereich; unten ist der Stamm dagegen grobborkig und graubraun.
Quellen und Evidenz
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