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Hainbuche mit marzeszenten, also ueber den Winter haftenden braunen Blaettern; der Stamm ist charakteristisch spannruecking gedreht
Foto: Drahkrub . Attribution must include the URL http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Drahkrub · CC BY-SA 4.0

Sichere Erkennung

Der Stamm ist nicht rund, sondern spannrückig gedreht - als hätte man ihn ausgewrungen. Die Blätter sind gesägt, nicht gewellt wie bei der Rotbuche.

Standort und Verbreitung

Zweite Baumschicht in Eichen-Hainbuchen-Wäldern, oft auf schweren, wechselfeuchten Böden.

Bedeutung für das Wild

Gute Deckungsbaumart: Hainbuchen behalten das trockene Laub bis ins Frühjahr und geben dichten Sichtschutz. Wird als Hecke im Revier eingesetzt.

Verbiss, Schäle und Fegen

Wird verbissen, treibt aber nach Verbiss und Rückschnitt kräftig wieder aus - daher als Niederhecke robust.

Waldbauliche Rolle

Sehr hartes, zähes Holz. Klassische Baumart der Mittelwaldwirtschaft, heute vor allem als dienende Baumart unter Eichen.

Wissen prüfen

Zu dieser und den übrigen Baumarten gibt es Übungsfragen mit vier Antwortmöglichkeiten und Begründung: Bäume und Waldbau.

Häufige Fragen zu Hainbuche

Ist die Hainbuche mit der Rotbuche verwandt?

Nein. Die Hainbuche gehört zu den Birkengewächsen, die Rotbuche zu den Buchengewächsen. Die Namensähnlichkeit führt regelmäßig in die Irre.

Quellen und Evidenz

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