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Gemeine Esche im Sommer mit hoch angesetzter, lichter Krone und gefiederten Blaettern
Foto: Willow · CC BY 2.5

Sichere Erkennung

Im Winter unverwechselbar: tiefschwarze, samtige Knospen, gegenständig angeordnet. Gegenständige Blattstellung haben unter den heimischen Laubbäumen sonst nur Ahorn und Holunder.

Standort und Verbreitung

Feuchte, nährstoffreiche Böden, Auwälder und Bachtäler; auch auf trockenen Kalkhängen.

Bedeutung für das Wild

Eschenlaub ist hochwertige Äsung und wurde früher als Schneitelfutter geerntet. Junge Eschen werden entsprechend gern verbissen.

Verbiss, Schäle und Fegen

Neben Verbiss ist derzeit das Eschentriebsterben - eine eingeschleppte Pilzkrankheit - das größere Problem und lässt ganze Bestände absterben.

Waldbauliche Rolle

Wertvolles, elastisches Holz für Werkzeugstiele und Möbel. Die künftige Rolle der Art hängt davon ab, ob widerstandsfähige Individuen vermehrt werden können.

Wissen prüfen

Zu dieser und den übrigen Baumarten gibt es Übungsfragen mit vier Antwortmöglichkeiten und Begründung: Bäume und Waldbau.

Häufige Fragen zu Gemeine Esche

Woran erkennt man die Esche im unbelaubten Zustand?

An den tiefschwarzen, samtigen Knospen, die gegenständig am Zweig stehen. Kein anderer heimischer Laubbaum hat schwarze Knospen.

Quellen und Evidenz

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