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Sichere Erkennung
Kein Zapfen, sondern ein leuchtend roter Samenmantel - das gibt es bei keinem anderen heimischen Nadelbaum. Die Nadeln sind weich und tragen unterseits keine weißen Streifen.
Standort und Verbreitung
Unterwuchs schattiger Laub- und Mischwälder, oft auf Kalk. In Mitteleuropa selten und vielerorts geschützt.
Bedeutung für das Wild
Für Rehwild und Rotwild ist Eibennadelmasse eine begehrte Winteräsung; Wiederkäuer vertragen sie in Maßen, wo Pferde bereits an geringen Mengen verenden.
Verbiss, Schäle und Fegen
Umgekehrt gefährdet zu hoher Verbiss die Art selbst: Wo Eiben stark verbissen werden, bleibt Verjüngung aus. Der Rückgang der Eibe gilt als Folge von Übernutzung und Wildeinfluss.
Waldbauliche Rolle
Wegen Seltenheit und Schutzstatus kaum forstwirtschaftlich genutzt. Bedeutung liegt im Artenschutz.
Wissen prüfen
Zu dieser und den übrigen Baumarten gibt es Übungsfragen mit vier Antwortmöglichkeiten und Begründung: Bäume und Waldbau.
Häufige Fragen zu Eibe
Welcher Teil der Eibe ist nicht giftig?
Nur der rote, fleischige Samenmantel. Der Samen darin, die Nadeln, die Rinde und das Holz enthalten Taxine. Für Pferde ist die Eibe besonders gefährlich.
Quellen und Evidenz
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