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Alte Eibe mit tief gefurchtem, mehrstaemmigem Wuchs und dunkelgruener, dichter Benadelung
Foto: Richard Croft · CC BY-SA 2.0

Sichere Erkennung

Kein Zapfen, sondern ein leuchtend roter Samenmantel - das gibt es bei keinem anderen heimischen Nadelbaum. Die Nadeln sind weich und tragen unterseits keine weißen Streifen.

Standort und Verbreitung

Unterwuchs schattiger Laub- und Mischwälder, oft auf Kalk. In Mitteleuropa selten und vielerorts geschützt.

Bedeutung für das Wild

Für Rehwild und Rotwild ist Eibennadelmasse eine begehrte Winteräsung; Wiederkäuer vertragen sie in Maßen, wo Pferde bereits an geringen Mengen verenden.

Verbiss, Schäle und Fegen

Umgekehrt gefährdet zu hoher Verbiss die Art selbst: Wo Eiben stark verbissen werden, bleibt Verjüngung aus. Der Rückgang der Eibe gilt als Folge von Übernutzung und Wildeinfluss.

Waldbauliche Rolle

Wegen Seltenheit und Schutzstatus kaum forstwirtschaftlich genutzt. Bedeutung liegt im Artenschutz.

Wissen prüfen

Zu dieser und den übrigen Baumarten gibt es Übungsfragen mit vier Antwortmöglichkeiten und Begründung: Bäume und Waldbau.

Häufige Fragen zu Eibe

Welcher Teil der Eibe ist nicht giftig?

Nur der rote, fleischige Samenmantel. Der Samen darin, die Nadeln, die Rinde und das Holz enthalten Taxine. Für Pferde ist die Eibe besonders gefährlich.

Quellen und Evidenz

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