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Warum

Jagdunfälle passieren dort, wo keine Adresse gilt und oft kein Netz ist. Die entscheidende Frage im Ernstfall ist nicht, ob jemand Erste Hilfe kann, sondern ob der Rettungsdienst den Ort findet und mit seinem Fahrzeug hinkommt.

Rettungspunkte

Forstliche Rettungspunkte sind in vielen Regionen veröffentlicht, nummeriert und dem Rettungsdienst bekannt. Ihre Nummern gehören in die Revierkarte und auf einen Zettel im Fahrzeug - eine Nummer durchzugeben ist im Schock einfacher als eine Wegbeschreibung.

Zufahrten

Nicht jeder Weg trägt ein Rettungsfahrzeug. Zu erfassen ist, welche Zufahrt befahrbar ist, wo Schranken stehen und wer den Schlüssel hat. Eine verschlossene Schranke ohne greifbaren Schlüssel kostet die Zeit, auf die es ankommt.

Netz

Funklöcher sind bekannt, wenn man sie einmal systematisch aufnimmt. Wer weiß, wo er wieder Empfang hat, verliert im Ernstfall keine Minuten mit Suchen. Der Notruf funktioniert unter Umständen auch ohne eigenes Netz, wenn ein anderes verfügbar ist.

Alarmierung

Bei Ansitz und Bewegungsjagd gilt: Jemand weiß, wer wo sitzt und wann er zurück ist. Eine verabredete Rückmeldung nach der Jagd ist die einfachste Sicherung überhaupt - sie schlägt Alarm, wenn der Betroffene es selbst nicht mehr kann.

Ausrüstung

Verbandmaterial gehört an den Mann und nicht ins Fahrzeug. Bei Schussverletzungen und starken Blutungen zählt Material, das man einhändig anlegen kann.

Checkliste

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Häufige Fragen zu Notfall- und Rettungsplan für das Revier

Wo finde ich die Rettungspunkte meines Reviers?

Sie werden von den Landesforstverwaltungen und Forstbetrieben veröffentlicht, in vielen Regionen als Kartendienst oder Datensatz. Zuständig ist die Forstbehörde des Landes beziehungsweise Kantons.

Quellen und Evidenz

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