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Warum

Stürze von Hochsitzen gehören zu den schwersten Unfällen im jagdlichen Alltag. Holz altert dort, wo man es nicht sieht: an der Auflage, am Fuß im Boden, an den Sprossenenden. Eine Kanzel, die oben gut aussieht, kann unten durchgefault sein.

Inventar

Jede Einrichtung bekommt eine Nummer, einen Standort in der Revierkarte und ein Baujahr. Ohne Inventar wird nicht geprüft, sondern erinnert - und vergessen wird zuverlässig die Kanzel im hinteren Winkel, auf der selten jemand sitzt.

Pruefung

Geprüft wird vor der Saison und nach starken Stürmen. Angesehen werden Standfestigkeit, Fußpunkte, Leiter und Sprossen, Geländer und Brüstung, Auflage und Boden. Das Ergebnis wird notiert, auch wenn es unauffällig ist.

Sperrung

Eine schadhafte Einrichtung wird gesperrt, nicht angekündigt. Sperren heißt: Leiter abnehmen oder unbenutzbar machen und sichtbar kennzeichnen. Ein Zettel allein hält niemanden ab, und wer die Einrichtung betreibt, trägt die Verantwortung dafür.

Rueckbau

Nicht mehr genutzte Einrichtungen werden zurückgebaut, nicht stehen gelassen. Eine verfallende Kanzel bleibt eine Gefahr und hinterlässt am Ende Material im Wald.

Checkliste

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Häufige Fragen zu Jagdeinrichtungen kontrollieren und sperren

Wie oft muss geprüft werden?

Vor der Saison und nach jedem starken Sturm ist der praktische Mindesttakt. Welche Pflichten im Einzelnen bestehen, richtet sich nach dem hier geltenden Recht und den Vorgaben der zuständigen Unfallversicherung; sie sind vor Ort zu erfragen.

Quellen und Evidenz

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