Blühfläche als Habitatmaßnahme
siehe Bild- und Kartenquellen

Planungs- und Pflegefenster

Der Kalender trennt Hege von der Jagdzeit. Gehölze im Herbst setzen, Kräuter im geeigneten Frühjahrsfenster, Pflege nach der Satzzeit, Planung im Winter, wenn die Fläche lesbar ist. Wer im Mai eine Hecke auf den Stock setzt, weil gerade Zeit ist, zerstört Gelege.

Förderprogramme haben eigene Fristen. Sie stehen in der Ausschreibung des Landes oder Kantons, nicht in einer portalweiten Tabelle. Der Revierkalender merkt sie an, er erfindet sie nicht.

Pflege und Schnittzeit

März bis in den Sommer bleiben störarme Fenster für Satz und Brut. Pflegeschnitte, Grabenräumung und das Auf-den-Stock-Setzen von Hecken liegen danach oder, bei Gehölzen, im saftarmen Herbst und Winter. Teilflächen statt Kahlschlag halten Deckung.

Winter ist die Zeit zu gehen, zu markieren und den nächsten Sommer zu planen: Welche Fläche bleibt Altgras, welcher Saum wird ergänzt, welcher Tümpel muss raus aus der Verlandung. Ohne diesen Plan wird das Jahr zur Folge von Gelegenheiten.

Absprache mit dem Bewirtschafter

Viele Flächen liegen nicht in der alleinigen Hand der Jagd. Saat, Schnittzeit und das Stehenlassen von Streifen brauchen den Bewirtschafter. Der Kalender ist das Gesprächsgrundlage: wann er mäht, wann die Hege die Fläche braucht.

Was schriftlich in einem Fördervertrag steht, hat Vorrang vor der Reviergewohnheit. Wer beides nicht kennt, pflanzt zur Unzeit.

Checkliste

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Häufige Fragen zu Maßnahmenkalender Naturschutz: Planungs-, Umsetzungs- und Pflegefenster

Gibt es Fördermittel für Naturschutzmaßnahmen im Revier?

Ja, über die Agrarverwaltung (EAFRD/GAP, Landschaftspflege-Programme), Naturschutzbehörden und private Stiftungen. Die Fördermöglichkeiten variieren stark nach Bundesland. Vor der Maßnahme immer die zuständige Stelle kontaktieren.

Quellen und Evidenz

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