Fragen zum Selbsttest

29 Fragen

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  1. Frage 1 von 29 Mittel Geltung: Deutschland
    Wer ist Inhaber des Jagdausübungsrechts in Deutschland?
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    Richtig ist D: Im Eigenjagdbezirk der Grundeigentümer, im gemeinschaftlichen Jagdbezirk die Jagdgenossenschaft

    Das Jagdrecht steht dem Grundeigentümer zu (§ 3 Abs. 1 BJagdG). Die Ausübung liegt im Eigenjagdbezirk beim Eigentümer, im gemeinschaftlichen Jagdbezirk bei der Jagdgenossenschaft (§ 8 Abs. 5 BJagdG), die sie in aller Regel verpachtet.

  2. Frage 2 von 29 Mittel Geltung: Deutschland
    Was unterscheidet den Jagdschein von der Waffenbesitzkarte (WBK)?
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    Richtig ist D: Der Jagdschein erlaubt die Jagdausübung, die Waffenbesitzkarte den Erwerb und Besitz von Waffen

    Der Jagdschein ist die öffentlich-rechtliche Erlaubnis zu jagen, die Waffenbesitzkarte das waffenrechtliche Dokument für Erwerb und Besitz. Der gültige Jagdschein erleichtert den Erwerb jagdlicher Langwaffen, ersetzt die Waffenbesitzkarte aber nicht.

  3. Frage 3 von 29 Mittel Geltung: Deutschland
    Was ist ein 'Befriedeter Bezirk'?
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    Richtig ist C: Eine Fläche, auf der die Jagd ruht, etwa Wohngrundstücke, Hofräume und Friedhöfe

    In befriedeten Bezirken ruht die Jagd aus Sicherheitsgründen. Eine begrenzte Ausübung ist nur mit behördlicher Gestattung möglich.

  4. Frage 4 von 29 Mittel Geltung: Deutschland
    Welche Dokumente muss ein Jäger mitführen, der bei der Jagdausübung eine Schusswaffe führt?
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    Richtig ist C: Den Jagdschein, den Personalausweis oder Pass und, wenn der Erwerb der Waffe erlaubnispflichtig ist, die Waffenbesitzkarte

    Wer die Jagd ausübt, muss den Jagdschein mit sich führen (§ 15 Abs. 1 BJagdG). Wer dabei eine Waffe führt, muss nach § 38 Abs. 1 Satz 1 WaffG außerdem den Personalausweis oder Pass und, wenn es einer Erlaubnis zum Erwerb der Waffe bedarf, die Waffenbesitzkarte mit sich führen. In den Fällen des § 13 Abs. 3 WaffG (mit dem Jahresjagdschein erworbene Langwaffe) genügt an Stelle der Waffenbesitzkarte ein schriftlicher Nachweis, dass die Antragsfrist noch nicht verstrichen oder ein Antrag gestellt worden ist (§ 38 Abs. 1 Satz 2 WaffG).

  5. Frage 5 von 29 Mittel Geltung: Deutschland
    Was versteht man unter der 'Jagdzeit'?
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    Richtig ist C: Der Zeitraum, in dem eine Wildart bejagt werden darf; außerhalb gilt die Schonzeit

    Die Jagdzeit benennt, wann eine Wildart bejagt werden darf; außerhalb gilt die Schonzeit. Bundesrechtlich legt die Verordnung über die Jagdzeiten (1977) die Zeiten fest (§ 22 Abs. 1 BJagdG); die Länder können abweichende Zeiten festsetzen.

  6. Frage 6 von 29 Mittel Geltung: Deutschland
    Was ist der Zweck des Bundesjagdgesetzes (BJagdG)?
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    Richtig ist A: Verhütung übermäßiger Schäden an Forst- und Landwirtschaftskulturen

    Das BJagdG regelt Jagdrecht, Hege und Jagdausübung. Nach § 1 Abs. 2 Satz 2 BJagdG ist die Hege so durchzuführen, dass Beeinträchtigungen der land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden, möglichst vermieden werden; § 21 Abs. 1 BJagdG richtet die Abschussregelung daran aus.

  7. Frage 7 von 29 Mittel Geltung: Deutschland
    Was bedeutet 'Hegepflicht' im Jagdrecht?
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    Richtig ist A: Die Pflicht zur Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wildbestands

    Die Hege sichert einen artenreichen und gesunden Wildbestand samt seiner Lebensgrundlagen und soll zugleich Beeinträchtigungen der Land- und Forstwirtschaft vermeiden.

  8. Frage 8 von 29 Mittel Geltung: Deutschland
    Wie lang soll die Mindestpachtdauer nach dem Bundesjagdgesetz betragen?
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    Richtig ist D: 9 Jahre

    Nach § 11 Abs. 4 BJagdG soll die Pachtdauer mindestens neun Jahre betragen. Die Länder können abweichende Mindestpachtzeiten festsetzen; maßgeblich ist das jeweilige Landesjagdgesetz.

  9. Frage 9 von 29 Mittel Geltung: Deutschland
    Wer ersetzt im Regelfall den Wildschaden an landwirtschaftlichen Kulturen?
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    Richtig ist B: Der Jagdpächter (gemäß Vereinbarung im Pachtvertrag) bzw. die Jagdgenossenschaft

    Primär haftet die Jagdgenossenschaft, die die Ersatzpflicht meist per Vertrag auf den Pächter überträgt.

  10. Frage 10 von 29 Mittel Geltung: Deutschland
    Wann liegt ein 'Wildunfall' im rechtlichen Sinne vor?
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    Richtig ist D: Zusammenstoß eines fahrenden Fahrzeugs mit Schalenwild oder sonstigem Jagdwild

    Kollision von Kraftfahrzeugen mit Wildtieren auf öffentlichen Straßen.

Quellen und Evidenz

1 Eintrag
  1. Amtliche Primärquelle Abruf: 11.8.2026

    Bundesjagdgesetz (BJagdG)

    Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de Primärdokument öffnen ↗