Übung
Lernkartei
Alle Karten mit Auflösung. Die Abfrage läuft oben; hier steht die Auflösung.
Welche Windrichtung ist bei der Ansitzjagd auf Schalenwild zu beachten?
AntwortDer Wind sollte vom Hochsitz möglichst nicht in den Einstand oder die erwartete Anwechselrichtung wehen.
Schalenwild hat einen hervorragenden Geruchssinn (Windfang). Weht der Wind vom Schützen in den Einstand oder Richtung Anwechseln, nimmt das Wild die Witterung auf und meidet die Fläche.
Was ist das Hauptziel von Äsungsflächen und Wildäckern im Revier?
AntwortDie Verbesserung der Äsungsqualität und Deckung zur Vermeidung von Wildschäden im Wald.
Wildäcker bieten energiereiche und schmackhafte Äsung sowie Deckung. Dies verbessert die Kondition des Wildes und zieht es von empfindlichen Forstkulturen ab, um Verbiss- und Schälschäden zu reduzieren.
Worauf ist beim Aufstellen einer Ansitzeinrichtung aus Sicherheitsgründen besonders zu achten?
AntwortEin sicherer Hinterfang für den Schuss muss aus der Position des Schützen gegeben sein.
Jeder Schuss verlangt nach den Unfallverhütungsvorschriften (UVV) einen sicheren gewachsenen Boden als Hinterfang (z.B. Kugelfang), damit das Geschoss gefahrlos gestoppt wird.
In welchem Temperaturbereich sollte Schalenwildbret nach dem Aufbrechen möglichst rasch gekühlt werden?
AntwortMaximal +7 °C Kerntemperatur
Nach den lebensmittelrechtlichen Vorschriften (Wildbrethygiene) muss Schalenwild rasch auf eine Kerntemperatur von maximal +7 °C (Geflügel +4 °C) gekühlt werden, um Keimvermehrung zu verhindern.
Was versteht man unter 'Schälschaden' durch Rotwild?
AntwortDas Nagen und Abziehen der Baumrinde mit den Schneidezähnen des Unterkiefers.
Schälen bezeichnet das Abziehen der Rinde stehender Bäume mit den Zähnen (vor allem durch Rot- und Damwild im Winter oder bei Störungen). Dies legt das Holz frei und führt zu Pilzbefall und Fäule.
Wozu dient der Anschuss-Scheck oder die Anschuss-Markierung bei der Nachsuche?
AntwortZur genauen Markierung von Standplatz, Anschuss und Fluchtrichtung für das Schweißhundgespann.
Am Anschuss gefundene Pirschzeichen (Kugelschlag, Schweiß, Schnitthaar, Knochensplitter) sowie Stand und Fluchtrichtung werden markiert, um dem Hundeführer die Nachsuche zu erleichtern.
Themen dieses Prüfungsfachs
- Wildhege und Lebensraum
- Äsungsflächen, Deckung, Ruhezonen, Fütterung und ihre Grenzen.
- Reviereinrichtungen
- Ansitzeinrichtungen, Kirrung, Salzlecken, Wildwiesen - Zweck, Bau und Unterhalt.
- Jagdarten und Jagdbetrieb
- Ansitz, Pirsch, Drück- und Treibjagd, Bau- und Beizjagd, Ablauf und Sicherheit.
- Jagdhundewesen
- Rassegruppen, Brauchbarkeit, Einsatz vor und nach dem Schuss.
- Wildschadensverhütung
- Verbiss, Schäle, Wühlschäden, Schutzmaßnahmen und Meldewege.
- Wildbret und Verwertung
- Versorgung, Kühlung, Hygiene und Abgabewege.
Quellen und Evidenz
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