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Wildbiologische Studie

Food security and the value of game animals—a study of Sweden

Fachgebiete: Schwarzwild, Rehwild, Damwild, Elch, Monitoring & Methodik

Autorinnen & Autoren
Ing-Marie Gren, Hans Andersson, Lars Jonasson, Rickard Knutsson
Veröffentlichung
European Journal of Wildlife Research 70, 35 (2024)
Verlag
Springer Science and Business Media LLC
Lizenz
CC BY 4.0
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Der Volltext liegt beim Verlag. JAGDNAVIGATOR hostet keine PDF-Kopien.

Die Studie in Kürze

Wildbret deckt in Schweden rund 9 % des Fleischverbrauchs — in einzelnen Provinzen bis zu 8 % des Mindestenergiebedarfs in einer Krise.

Fragestellung
Welchen Wert hat Wildbret für die Ernährungssicherheit — landesweit und je Region?
Methodik & Datenbasis
Kombination von Näherungsverfahren zur Schätzung der Wildbestände mit Schattenpreis-Techniken zur Bewertung von Ernährungssicherheit. Berechnet wurde der Wert für Elch, Rehwild, Schwarzwild und Damwild, für Schweden insgesamt und für die einzelnen Provinzen.
Befunde
Das Fleisch dieser vier Wildarten entspricht rund 9 % des schwedischen Fleischverbrauchs und 1,2 % des Mindestenergiebedarfs in Krisenzeiten für das ganze Land; in einzelnen Provinzen sind es bis zu 8 %. Der berechnete Schattenpreis des Mindestenergiebedarfs lag je nach Schwere des Krisenszenarios zwischen 0,1 und 4,2 Euro pro Megakalorie. Der Gesamtwert der tatsächlichen Bestände für die Ernährungssicherheit erreichte höchstens 0,50 Milliarden Euro und war sehr ungleich verteilt — mit hohen Werten in Provinzen mit viel Elch- und Schwarzwildbesatz.
Einordnung für die Praxis
Ein belastbares Argument für den Stellenwert der Jagd jenseits von Hege und Schadensabwehr: Wildbret ist ein regional bezifferbarer Beitrag zur Ernährungsversorgung. In wildreichen Regionen liegt dieser Beitrag bei einem Mehrfachen des Landesdurchschnitts.
Grenzen der Studie
Modellrechnung mit Schattenpreisen und Näherungswerten für die Bestandsgrößen. Die Spanne von 0,1 bis 4,2 Euro pro Megakalorie zeigt, wie stark das Ergebnis vom angenommenen Krisenszenario abhängt. Gilt für Schweden.

Redaktionelle Zusammenfassung von JAGDNAVIGATOR auf Basis der genannten Arbeit — kein Originaltext der Autorinnen und Autoren. Grundlage ist das Abstract der Arbeit.

Original-Abstract (englisch)

Wortlaut der Autorinnen und Autoren, übernommen unter CC BY 4.0.

The food security value of wild meat is calculated by combining proxy methods for quantifying game animal abundance with shadow pricing techniques for assessing the unit values of food security. This study calculated the food security values of moose, roe deer, wild boar, and fallow deer for Sweden overall and for individual counties. The results showed that meat from these animal populations accounts for approximately 9% of meat consumption in Sweden and for 1.2% of the minimum energy food consumption during periods of crisis for the whole of Sweden, while in some counties it can be as much as 8%. The calculated unit value, or shadow price, of the minimum energy requirement ranged between € 0.1 and € 4.2/mcal, depending on the magnitude of the crisis scenario. At most, the total food security value of actual animal population sizes amounted to 0.50 billion euros, but this was unevenly distributed, with high values in counties that have an abundance of moose and wild boar.

Zitation

Ing-Marie Gren, Hans Andersson, Lars Jonasson, Rickard Knutsson (2024) Food security and the value of game animals—a study of Sweden. European Journal of Wildlife Research 70:35. https://doi.org/10.1007/s10344-024-01786-3

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