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Wildtier-Atlas

Steckbriefe zu 8 jagdbaren Wildarten — Biologie und Fährtenbild, Brunftzeit und Äsungstyp, Schonzeiten in Deutschland und Österreich, Trophäenbewertung und die wissenschaftlichen Arbeiten zur jeweiligen Art.

Rothirsch Schalenwild

Rothirsch

Cervus elaphus

Der Rothirsch ist eines der größten freilebenden Säugetiere Europas. Charakteristisch für den ausgewachsenen Hirsch ist das gewaltige Geweih, das jährlich im Spätwinter abgeworfen und bis zum Sommer neu gebildet wird. Während der Brunft im Frühherbst stoßen die Hirsche das weithin hörbare 'Röhren' aus, um ihr Kahlwildrudel gegen Rivalen zu verteidigen.

AlpenMittelgebirgeAT-BergeAT-Flachland10 Studien
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Damhirsch (Damwild) Schalenwild

Damhirsch (Damwild)

Dama dama

Das Damwild zeichnet sich durch die auffällige Schaufelbildung des ausgewachsenen Hirsches und sein oft sommergeflecktes Haarkleid aus. Zur Brunft im Oktober schlagen die Hirsche mit den Schalen Brunftkuhlen in den Boden und stoßen ein rhythmisches Röhren ('Rülpsen') aus.

Eichen- & BuchenwälderParklandschaftenDE-NordDE-Mitte1 Studien
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Gämse (Gamswild) Schalenwild

Gämse (Gamswild)

Rupicapra rupicapra

Die Gämse ist ein spezialisierter Hornträger der Hochgebirge. Ihre Schalen (Hufe) besitzen eine harte Außenkante und ein weiches, rutschfestes Innenpolster, das ihr spektakuläres Klettern in senkrechten Felswänden ermöglicht. Beide Geschlechter tragen Hörner (Krickeln).

AlpenSteillagenAT-BergeDE-Süd1 Studien
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Reh Schalenwild

Reh

Capreolus capreolus

Das Reh ist das häufigste Schalenwild in Mitteleuropa. Rehböcke schieben im Frühjahr ihr Gehörn, fegen die Bastschicht an jungen Bäumen und markieren ihr Territorium. Zur Blattzeit im Sommer lassen sich Böcke durch imitative Fieblaute der Geiß faszinierend anlocken.

FeldrevierWaldAT-BergeAT-Flachland8 Studien
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Wildschwein (Schwarzwild) Schalenwild

Wildschwein (Schwarzwild)

Sus scrofa

Wildschweine leben in sozial organisierten Rotten, geführt von einer älteren Leitbache. Ältere Keiler leben als Einzelgänger. Schwarzwild stellt hohe Anforderungen an die jagdliche Praxis, da es nachtaktiv ist und über einen extrem scharfen Geruchssinn verfügt.

FeldrevierEichen- & BuchenwälderAT-FlachlandDE-Süd11 Studien
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Alpensteinbock Schalenwild

Alpensteinbock

Capra ibex

Der Alpensteinbock war in den Alpen fast ausgestorben und wurde durch strenge Schutzmaßnahmen gerettet. Seine mächtigen Hörner können bei alten Böcken über 1 Meter lang werden. Abschlüsse sind extrem streng durch Landwirtschaftskammern und Landesregierungen kontingentiert.

Hochgebirge oberhalb 2.000mGletscher- & FelsregionenAT-BergeCH1 Studien
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Mufflon (Muffelwild) Schalenwild

Mufflon (Muffelwild)

Ovis gmelini musimon

Das Mufflon bevorzugt trockene, steinige Böden. Auf weichen Waldböden neigen die Schalen zu übermäßigem Wachstum (Schalenrehe). Die kreisförmig geschwungenen Hörner des Widders werden als 'Schnecken' bezeichnet.

Trockene Fels- & SteinreviereMittelgebirgeDE-MitteAT-Mitte1 Studien
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Rotfuchs Raubwild

Rotfuchs

Vulpes vulpes

Der Rotfuchs ist das häufigste heimische Raubtier. Er ist für das ökologische Gleichgewicht und die Seuchenhygiene (Stauchung von Mäusepopulationen) bedeutsam. Für Jäger bietet die Winterjagd auf den Fuchs im reifen Balg faszinierende Reiz- und Baujagdmomente.

KulturlandschaftWaldAT-BergeAT-Flachland4 Studien
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