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Wildbiologische Studie

Rapid expansion of Eurasian beavers in Hungary: thirty-year history of the species’ return

Fachgebiete: Monitoring & Methodik, Mensch-Wild-Konflikt & Akzeptanz

Autorinnen & Autoren
Dávid Czabán, Erika Juhász
Veröffentlichung
European Journal of Wildlife Research 70, 71 (2024)
Verlag
Springer Science and Business Media LLC
Lizenz
CC BY 4.0
Originalarbeit beim Verlag öffnen (DOI) →

Der Volltext liegt beim Verlag. JAGDNAVIGATOR hostet keine PDF-Kopien.

Die Studie in Kürze

Dreißig Jahre Biber in Ungarn: Die Art besiedelt heute alle großen Flüsse und die meisten Dauergewässer — eine Managementstrategie fehlt bis heute.

Fragestellung
Wie verlief die Rückkehr und Ausbreitung des Bibers in Ungarn, und wie ist der Bestand heute verteilt?
Methodik & Datenbasis
Zusammenschau aller verfügbaren Informationen zur dreißigjährigen Geschichte, zum Besiedlungsverlauf, zur heutigen Verbreitung und zum Management der ungarischen Population. Ungarn liegt im Einzugsgebiet der Donau an wichtigen Besiedlungsrouten, war in der europäischen Literatur wegen fehlender Daten aber bislang unterrepräsentiert.
Befunde
Nach den neuesten Daten ist der Biber entlang aller großen Flüsse und der meisten Dauergewässer des Landes vertreten, der Bestand wächst weiter. Eine Biber-Managementstrategie wurde bislang nicht entwickelt. Die Autoren halten weiteres Monitoring und Studien zu den regions- und standortspezifischen ökologischen Wirkungen der Art für die Grundlage einer solchen Strategie.
Einordnung für die Praxis
Für Reviere an Gewässern ein Blick auf den Verlauf, den andere Länder ebenfalls nehmen: Von der Wiederansiedlung bis zur flächigen Besiedlung aller Gewässer dauerte es rund drei Jahrzehnte — und die Verwaltung kam nicht mit. Wer Biberbesatz bekommt, sollte Vorkommen und Bautätigkeit früh dokumentieren, weil diese Daten später die Grundlage von Genehmigungen und Ausgleichsregelungen bilden.
Grenzen der Studie
Zusammenschau vorhandener Daten unterschiedlicher Herkunft und Qualität, keine standardisierte landesweite Erhebung. Bestandszahlen nennt das Abstract nicht.

Redaktionelle Zusammenfassung von JAGDNAVIGATOR auf Basis der genannten Arbeit — kein Originaltext der Autorinnen und Autoren. Grundlage ist das Abstract der Arbeit.

Original-Abstract (englisch)

Wortlaut der Autorinnen und Autoren, übernommen unter CC BY 4.0.

The Eurasian beaver is an ecosystem engineer species capable of altering the riparian vegetation and the hydrology of freshwater habitats. The study of its distribution process is therefore important for both nature conservation and conflict management. Thanks to protection efforts and natural expansion, the beaver has already inhabited most of its former range, starting from the brink of extinction. The changes in the Eurasian distribution and population size have been continuously documented in the scientific literature. In these studies, however, Hungary, as a country with an important position along the beavers’ colonisation routes provided by the Danube drainage basin, has hitherto been underrepresented due to a severe lack of data. In this paper, we summarise all the available information about the thirty-year history, colonisation process, current distribution, as well as the management of the Hungarian population. Based on the newest available data, the beaver is present along all of the large rivers and along most permanent watercourses in the country. Despite the continuing growth trend of the population, a beaver management strategy has not yet been developed. Its establishment could be significantly supported by further monitoring surveys and scientific studies focusing on the region- and site-specific ecological effects of the species.

Zitation

Dávid Czabán, Erika Juhász (2024) Rapid expansion of Eurasian beavers in Hungary: thirty-year history of the species’ return. European Journal of Wildlife Research 70:71. https://doi.org/10.1007/s10344-024-01825-z

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