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Wildbiologische Studie

Economics of wildlife management—an overview

Fachgebiete: Wildbiologie & Ökologie

Autorinnen & Autoren
Ing-Marie Gren, Tobias Häggmark-Svensson, Katarina Elofsson, Marc Engelmann
Veröffentlichung
European Journal of Wildlife Research 64, 22 (2018)
Verlag
Springer Science and Business Media LLC
Lizenz
CC BY 4.0
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Der Volltext liegt beim Verlag. JAGDNAVIGATOR hostet keine PDF-Kopien.

Die Studie in Kürze

Überblick zur Wildtierökonomie: Der Erholungswert eines Jagdtags liegt zwischen 13 und 545 US-Dollar — die meisten Studien verknüpfen ihre Werte aber nicht mit der Bestandsgröße.

Fragestellung
Was ist über die wirtschaftliche Bewertung von Wildbeständen und über die Gestaltung darauf gestützter Politik bekannt, und wo liegen die Lücken?
Methodik & Datenbasis
Erkundende Übersicht über zwei Forschungsfelder der Wildtierökonomie: die Bestimmung von Bestandsgrößen und die Politikgestaltung. Ausgewertet wurden Studien zur Bewertung von Nutzen und Kosten von Wildtieren.
Befunde
Zu beiden Fragen liegt umfangreiche Forschung vor, besonders zur Schätzung von Werten und Kosten. Als Schwachstelle benennt die Arbeit, dass die meisten dieser Studien ihre Schätzungen nicht auf die Bestandsgröße beziehen, was ihre Verwendbarkeit für eine effiziente Politikgestaltung einschränkt. Die meisten Bewertungsstudien schätzen den Erholungswert der Jagd, der zwischen 13 und 545 US-Dollar pro Jagdtag liegt (Preisbasis 2013); zwei Drittel der einbezogenen Studien betreffen Wild in den USA. Bei den Kosten überwiegen Berechnungen zu Verlusten durch Beutegreifer an Weidetieren und zu Schäden durch Schalenwild an Feldfrüchten, während Krankheitsverbreitung und Kosten von Verkehrsunfällen nur selten betrachtet werden. Anders als bei den Bewertungsstudien beziehen sich mehrere Kostenschätzungen auf Schwellen- und Entwicklungsländer. Zur Politikgestaltung spricht sich die überwiegend theoretische Literatur für wirtschaftliche Anreize zur Konfliktlösung aus, bei denen Geschädigte für ihre Verluste ausgeglichen werden.
Einordnung für die Praxis
Ordnet ein, was die Jagd wirtschaftlich wert ist — und wie lückenhaft diese Zahlen sind. Die enorme Spanne beim Erholungswert eines Jagdtags zeigt, wie stark solche Werte vom Kontext abhängen; wer mit ihnen argumentiert, sollte die Herkunft nennen. Praktisch wichtig ist die Lücke bei Wildunfällen und Krankheitskosten: Zwei Posten, die Reviere und Allgemeinheit tatsächlich tragen, sind wirtschaftlich kaum untersucht.
Grenzen der Studie
Erkundende Literaturübersicht ohne eigene Erhebung, mit starkem Übergewicht US-amerikanischer Bewertungsstudien. Die Autoren nennen selbst mehrere offene Punkte, darunter die Verknüpfung von Kosten und Nutzen mit Bestandsgrößen und die praktische Bewertung von Wildtierpolitik.

Redaktionelle Zusammenfassung von JAGDNAVIGATOR auf Basis der genannten Arbeit — kein Originaltext der Autorinnen und Autoren. Grundlage ist der Volltext der Arbeit.

Zitation

Ing-Marie Gren, Tobias Häggmark-Svensson, Katarina Elofsson, Marc Engelmann (2018) Economics of wildlife management—an overview. European Journal of Wildlife Research 64:22. https://doi.org/10.1007/s10344-018-1180-3

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