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Wildbiologische Studie

Call for a critical review of widespread use of animal tracking devices

Fachgebiete: Wildbiologie & Ökologie

Autorinnen & Autoren
Eneko Arrondo, Juan Manuel Pérez-García
Veröffentlichung
European Journal of Wildlife Research 71, 27 (2025)
Verlag
Springer Science and Business Media LLC
Lizenz
CC BY 4.0
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Die Studie in Kürze

Besendern ist einfach geworden — zu einfach: Die Autoren sehen Projekte, deren wissenschaftlicher Ertrag den Fang und die Handhabung der Tiere nicht rechtfertigt.

Fragestellung
Halten die geltenden Regeln für Fang und Handhabung von Wildtieren mit der rasanten Verbreitung von Sendern (Biologgern) Schritt?
Methodik & Datenbasis
Standpunktbeitrag. Als Fallbeispiel dienen Biologging-Projekte an iberischen Greifvögeln; ergänzend wird die Einschätzung von Fachleuten zur Wirksamkeit der geltenden Vorschriften herangezogen.
Befunde
Für die iberischen Greifvogel-Projekte zeigen die Autoren einen Rückgang des wissenschaftlichen Ertrags. Die befragten Fachleute halten die bestehenden Vorschriften zur Handhabung von Wildtieren überwiegend für unwirksam. Als Ursache benennen die Autoren, dass sich die bioethischen Regeln nicht rechtzeitig an die schnelle technische Entwicklung angepasst haben. Sie legen zehn Punkte zur Verbesserung dieser Regelungen vor.
Einordnung für die Praxis
Für die Bewertung von Telemetrieprojekten im Revierumfeld: Nicht jedes Senderprojekt liefert Erkenntnis, die den Eingriff am Tier aufwiegt. Wer mitwirkt oder Flächen bereitstellt, kann nach Fragestellung und geplanter Auswertung fragen, bevor Tiere gefangen werden.
Grenzen der Studie
Standpunktbeitrag, keine systematische Untersuchung. Das Fallbeispiel beschränkt sich auf iberische Greifvögel, und die Experteneinschätzung ist im Abstract nicht quantifiziert.

Redaktionelle Zusammenfassung von JAGDNAVIGATOR auf Basis der genannten Arbeit — kein Originaltext der Autorinnen und Autoren. Grundlage ist das Abstract der Arbeit.

Original-Abstract (englisch)

Wortlaut der Autorinnen und Autoren, übernommen unter CC BY 4.0.

Animal tracking has undergone a technological revolution, providing insight into biological details that were previously impossible to address. However, the increasing ease of access to tracking devices (biologgers) may lead to trivializing this technology. As a result, some projects may fail to generate enough scientific knowledge to ethically justify the capture and handling of wild animals. Theoretically, bioethical regulations should be enough to prevent this phenomenon. Nevertheless, given that biologging has developed recently and at a spectacular speed, it is possible that these regulations may not have adapted in a timely manner to the new reality. To illustrate this point, we present as example the biologging projects on Iberian raptors, which show a decrease in their scientific outputs. Furthermore, we show how the general opinion of experts is that current wildlife handling regulations are ineffective. Finally, we propose ten key points which we consider would help to improve these regulations, adapting them to the challenges of biologging.

Zitation

Eneko Arrondo, Juan Manuel Pérez-García (2025) Call for a critical review of widespread use of animal tracking devices. European Journal of Wildlife Research 71:27. https://doi.org/10.1007/s10344-025-01906-7

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