Bei einem Fledermaus-Citizen-Science-Projekt brachten Infografiken und Bilder von Menschen doppelt so viel Reaktion wie Fledermausfotos.
- Fragestellung
- Welche Art von Social-Media-Inhalten gewinnt einem Citizen-Science-Projekt tatsächlich neue Mitwirkende?
- Methodik & Datenbasis
- Auswertung eines Jahresdatensatzes des Bat Monitoring Programme: Zusammenhang zwischen Art des Beitrags, Website-Zugriffen und weiteren Reichweiten-Kennzahlen.
- Befunde
- Über 30 % der neuen Website-Nutzer im Untersuchungszeitraum kamen über soziale Medien. Beiträge mit Infografiken und Bildern von Menschen erzielten doppelt so viele Retweets, Shares und Speicherungen wie Fledermausfotos. Höhere Reichweiten auf Twitter und Instagram gingen mit mehr neuen Besuchern der Projektwebsite einher.
- Einordnung für die Praxis
- Für Verbände und Reviere, die Melde- oder Monitoringprojekte tragen: Nicht das schöne Wildtierfoto gewinnt Mitwirkende, sondern erklärende Grafiken und Bilder von Menschen bei der Arbeit. Wer Fallwildmeldungen, Kitzrettung oder Monitoring bewerben will, sollte das Verfahren zeigen, nicht nur das Tier.
- Grenzen der Studie
- Ein Projekt, ein Jahr, eine Artengruppe — die Übertragbarkeit auf andere Themen und Zielgruppen ist nicht geprüft. Reichweite und Klicks sind außerdem nicht dasselbe wie tatsächlich gemeldete Daten.
Redaktionelle Zusammenfassung von JAGDNAVIGATOR auf Basis der genannten Arbeit —
kein Originaltext der Autorinnen und Autoren. Grundlage ist
das Abstract der Arbeit.